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Thema: Ursache für Stottern?

  1. #17
    Neuling
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    hi
    @kagrra alias jan
    bin auch stotterer und kann alles was Du schreibst 1:1 nachvollziehen. Wie lange hast Du gebraucht um zu Deiner "Erkenntnis" zu gelangen?
    Was genau sind deine Sprachschwierigkeiten? Etwa anklingende Gaumenlaute (ge-, k-), noch mehr wenn gefolgt von einem flüßigen Laut, besonders dem L (gl-, kl-)?

  2. #18
    Neuling
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    Hallo

    Ich wollte nur mal berichten, dass mein Sohn, mitlerweile 9 Jahre alt, eine neue Therapie macht. Wir dachten, dass Stottern sei besser, da er nicht mehr stotterte, sondern mit Pausen sprach. Bei der neuen Logopädin haben wir gelernt, dass Kinder sich oft Tricks ausdenken, um das Stottern zu umgehen bzw, dass es dann nicht auffällt. Was uns unser Sohn dann innerhalb dieses Gespräches auch bestätigte. Von alleine wären nie wie darauf gekommen, dass die Pausen das eigentliche Stottern sind.
    Er macht eine Gruppentherapie und findet es total super. Zur Zeit sollen die Kinder absichtlich stottern. Sie waren zb. einkaufen zusammen und sollten dabei absichtlich stottern. Einmal um die ANgst davor zu verliren und um das Stottern zu zu lassen. Denn nur dann kann man lernen es eben nicht mehr zu machen. Ich kann es grade schwer erklären. Jedenfalls sollte jeder eine Therapie machen, wenn er Stottert. Auch wenn es vielleicht nicht ganz weggeht, man lernt dort doch viel über das Stottern und kann damit besser umgehen und es wird doch weniger.

    Ich denke, nicht jeder Logopäde ist vielleicht gut, wenn es ums Stottern geht. Man muß wirklich Jemanden finden, der sich damit gut auskennt!

    Übrigens hat mein Sohn keine psychologischen Probleme oder einen Verlust erlitten oder dergleichen.
    So wie ich das Verstanden habe, entsteht das Stottern bei den Meisten im Gehirn und kann nicht "geheilt" werden, man kann nur lernen damit umzugehen.

  3. #19
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    So wie ich das Verstanden habe, entsteht das Stottern bei den Meisten im Gehirn und kann nicht "geheilt" werden, man kann nur lernen damit umzugehen.

    also ich kann mich als kind erinnern auch mal ne kurze stotter-phase gehabt zu haben, die ging aber von selbst wieder weg. und das mit den pausen hatte ich glaube auch so gemacht, die pausen wurden dann aber immer weniger - bis gar keine mehr da waren....

    Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    Theodor Fontane

  4. #20
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    Standard entwicklungsbedingtes Stottern

    Es gibt auch Entwicklungsbedingtes Stottern das im Rahmen einer normalen Entwicklung zwischen 4 und 6 Jahren auftritt und von selber wieder verschwiinden kann. Es ist geprägt von lockeren Silbenwiederholungen.

    Bei Pressen und Anstrengungszeichen: da zeigt es sich, dass Störungsbewusstsein dazukommt. Nun wird es dem Kind bewusst. Und je mehr es sich darauf konzentriert, deso eher fixiert sich dann das Stottern.: in dieser Phase probieren:nimm zwei Spielzeugautos: eines, bei welchem das Benzin gerade am ausgehen ist (das spielst du auf eine witzige Art vor), dann das flotte andere, bei dem der Tank gefüllt ist. Mach mal für beide Autos einen Satz vor. Eben einen stotternden (für stotterndes Sprechen) und einen weichen fliessenden.

    Ziel: wir sprechen weich, so wie das Auto, bei welchem der Tank gefüllt ist. Während dem Satz oder dem spachlichen Akzent (Betonung) das Auto anfahren lassen. Das "weich" sprechen spielerisch und mit viel Humor (ohne Leistungsdruck) zu Hause fördern. Das Falsche eher ausblenden und ignorieren. Ermutigen: Probier noch mal so mit dem Auto: ...... (mit Auto vormachen während spechen)

    Probiert mal

    Vielleicht gehts dann auch ohne Logopädie. Falls nicht, kann man immer noch versuchen mit einem Therapeuten (neu ausgebildete oder solche mit viel Zusatzausbildung im Bereichh Stottern, da gibts unterschiede.)

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