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Thema: Ursache für Stottern?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Ursache für Stottern?

    Hallo
    Ich weiß leider nicht genau wo mein Thema hingehört, deshalb versuche ich es einfach mal hier!
    Ich habe gelesen, dass Stottern seinen Ursprung in der Frühkindheit und Sprachentwicklung haben kann. Ferner sin Stotterer ja meist angespannt und verkrampft beim Stottern.
    Nun mein "Fall"... Mein Sohn stottert mal mehr mal weniger. Er ist nun 5 Jahre alt und hat auch sprachlich noch Schwierigkeiten. Er ist auch ein nächtlicher Zähneknirscher! Spricht ja alles für innere Angespanntheit und Stress, oder?
    Bei uns zu Hause läuft soweit alles normal. Wir sind eine normale Familie. Papa geht arbeiten, Mama ist daheim. Mein Sohn geht Vormittags 4 Stunden in den Kindergarten, was ihm viel Spaß macht usw.. also nichts was einem Kind solch einen Stress bereiten könnte
    Nun meine eigentliche Frage.. Kann es sein, dass ein Kind unterwewußt Probleme mit seinem ersten bzw. ersten halben Lebensjahr hat? Mein Sohn wurde mit einer Fehlbildung geboren und lag die ersten 6 Monate seines Lebens in der Klinik. Er wurde des öfteren operiert und es ging ihm immer wieder sehr schlecht. War eine schlimme Zeit. Die erste Zeit zu Hause war er auch noch nicht gesund, so dass wir häufig zum Arzt und auch noch in die Klinik mußten. Viel verhasste Physiotherapie und eben immer wieder Sachen die er schrecklich fand. Noch heute ist es so, dass er Krankenahäuser nicht aushält. Da will er ganz schnell wieder raus, egal wer besucht wird. Sogar seinen frisch geborenen kleinen Bruder wollte er nicht sehen, lieber wieder raus! Kann diese Zeit noch so bei ihm drin stecken, dass er irgendwo Stress hat?
    Er hatte dann später ziemliche Probleme mit seiner Mundmotorik, weshalb wir lange zur Logopädie gegangen sind. Diese mußten wir jedoch nach einem Jahr abbrechen, da mein Sohn sich zum Ende hin geweigert hat hinzugehen. Wenn wir es doch geschafft haben hinzukommen, hat er sich geweigert auch nur in das Behandlungszimmer zu gehen. Das Stottern kam übrigens erst zu disem Zeitpunkt!
    Kann man psychologische Ursachen für das Stottern sehen? Und auch für das Zähneknirschen?
    Wie kann ich meinem Kind helfen??? Vielleicht hat ja Jemand einen Tip für mich. Ich wäre sehr dankbar!
    Liebe Grüße
    Steffi

  2. #2
    Roman Verfasser Avatar von Corelli-Crystal
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    Standard

    Hallo Steffi,

    hat Dein Sohn denn gesagt warum er nicht zur Therapie wollte
    und sich so geweigert hat?
    Ist er vielleicht mit dem Logopäden nicht klargekommen, oder hat
    er ehr allgemein eine "Phopie" gegen Ärzte?
    Wobei Logopäden ja nicht wirklich wie Ärzte aussehen und die
    Praxen auch nicht unbedingt.

    In jedem Fall solltet Ihr einen anderen Sprachtherapeuten aufsuchen,
    und die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen, was das Stottern
    betrifft.

    Was das Zähneknirschen betrifft habe ich mal gelesen, das dies bei
    Kindern häufig vorkommt und nicht unbeding auf Stress und
    Angespannt sein zurückzuführen ist.

    Liebe Grüsse
    Corelli

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    Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
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    Es ist lächerlich, sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung

    Es ist was es ist, sagt die Liebe

    Erich Fried

  3. #3
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    Standard Ursache für Stottern

    hallo steff-meff,
    zufällig habe ich diese woche bei stern-TV, günter jauch, einen beitrag gesehen, in dem eine neue therapie für stotterer vorgestellt wurde. eine logopädin hat diese erfunden und kann damit 80 % der Stotterer heilen, meistens kinder. die kosten werden voll und ganz von der krankenkasse übernommen. du bekommst bestimmt übers internet informationen zu dieser sendung. vielleicht konnte ich dir mit diesem hinweis ein bisschen helfen.
    liebe grüße und alles gute für dich und deinen kleinen sohn sendet dir
    ingelein
    aus den steinen, die mir in den weg gelegt werden, kann ich mir ein riesiges traumschloss bauen. legt ruhig, je mehr es sind, je grösser und schöner wird es. wenn ich fertig bin, lade ich euch alle, auch die steinleger, zur ballnacht ein.

  4. #4
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    Soweit ich weis ist Stottern, das Resultat eines fehlerhaften Korrektorverhaltens.

    Normalerweise wird das Sprechen über die Sprechwerkzeuge (Lippen, Zunge, Stimmbänder) koordiniert.

    Beim Stottern tritt der Fehler auf, dass versucht wird das Sprechen über das Gehör zu koordinieren.

    Da das Gehör aber mit einer zeitlichen Verzögerung arbeitet, tritt das fürs sottern typische Wiederholen von Siblen, Buchstaben und Sätzen auf.

  5. #5
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    Freilich gibt es unzählige Möglichkeiten, Stottern auf eine physische Ursache zurückzuführen. Jedoch können natürlich auch andere, psychische Ursachen auslösend sein.
    Ich selber hatte mich ursprünglich schon damit abgefunden, keinen "geraden" Satz sagen zu können, bis ich dann endlich einmal vor der Tatsache stand, Verantwortung für mich und andere übernehmen zu müssen. Ich konnte nicht mehr auf andere abschieben, sondern war selber als Mann und Mensch gefragt.
    Seit diesem Moment, seit diesem Tag stottere ich nicht mehr.

    lg aus Wien

  6. #6
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    Ich bin selbst Stotterer, und habe nie eine Therapie ausprobiert. Bin aber trotzdem der Meinung dass es wenig Nutzen hat.

    Denn, ich stottere, früher viel Stärker, als heute. Dennoch gibt es heutzutage immer Momente, in denen ich sehr ins Stocken gerate. Und wie fühle ich mich jedesmal wenn es soweit ist?

    Ich bin extrem nervös, aufgeregt, und habe Angst. Bin ich wiederum locker, nicht nervös und fühle mich den anderen überlegen, stottere ich wesentlichw eniger. Und vergesse ich dass ich stottere, ist das Stottern vollständig weg und das Sprechen fällt auch leichter aus. Und vorallem, ich spreche wesentlich schneller.

    Nicht selten dachte ich mir.."wow, das hast du aber gerade locker stotterfrei gesagt".

    Also wenn die Angst zu stottern weg wäre, wäre man auchd as Stottern los.

    Ich bin stotterer, weil ich schon immer unter meinem teilweise strengen Vater "litt". Er war meistens sehr streng, wodurch diese Angst vor anderen Menschen zu sprechen ins Extreme abdrifete. Dank meinem Job wr ich gezwungen, zu telefonieren, mit Fremnden zu reden. Das hat mir am meisten geholen.

    Würde mir ein Therapeut sagen, ich solle jetzt mal iregndwen anrufen...Ich weiß nicht, ich das jemals etwas gebracht hätte. Die Firma zwang mich zwar auch indirekt dazu, aber...

    Man sagt, das Stottern nicht vollständig heilbar ist. Ich finde aber, wenn man sein Selbstbewusstsein extrem stärkt, verschwindet die Angst in der öffentlichkeit zu sprechen, womit automatisch das Stottern Geschichte ist.

    Und jedesmal wenn ich weiß, wenn ich jetzt dies oder jenes mache, werde ich stottern, lasse ich es auch.

    Heute musste ich den Pförtner etwas fragen. Es standen mir frmende Leute nahe dem Pförtner. Aber ich sah, dass der Mann gebrochen Deutsch spricht, das ermutigte mich, locker meine Frage zu stellen. Wieso? Er konnte nicht sehr gut deutsch, somit fühlte ich mich ihm überlegen.


    Wenn ein Kind aber 5 Jahre ist, soltle man es in der Hinsicht fördern, um es nicht zu einer Weichflöte zu erziehen. Angst fördert bei mir zumindest das Stottern.

    gruß
    jan

  7. #7
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    Hallo,

    ich kenne zwei Kinder, die sich das Stottern "abgehört" haben.
    Die hat es wohl so sehr beeindruckt, dass es Menschen gibt, die anders sprechen und die sie gerne haben, bzw. bewundern, dass sie in der Tat, die nachgeahmt haben.
    Als man beiden Kindern mal sagte, dass sie auch normal sprechen können und auch zum Logopäden geschickt wurden, hat eines der Kinder das Stottern komplett aufgegeben, bei dem anderen Kind hat es länger gedauert, weil die immer mit ihrer stotternden Oma zusammen war. Erst als sie in die Schule kam und mehr "normal" sprechende Menschen um sich hatte, konnte sie das Stottern aufgeben.
    Also bei den beiden Kindern keine psychische Ursache.

    Ibag

  8. #8
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    Böse

    was soll dass denn?
    Stottern entsteht nicht dadurch das man mit Stotternden zusammen lebt. Und auch kann man nicht nur weil man mehr nicht Stotternde um sich hat, sich das stottern abgewöhnen.
    Das sind die Vorurteile, die einem das Leben schwer machen. Ich stottere seit ich vier Jahre alt bin, und nein ich hatte nie jemanden um mich der auch stotterte.
    Bei Kindern ist bis mind. zur Vollendung des sechsten LJ ein geisses Entwicklungstottern normal, welches sich auch wieder verliert. Stottern welches nichts mit dem Entwicklungsstottern (das Kind denkt schneller als es Motorisch in der Lage ist auszudrücken) ist nicht 100% Heilbar. Und hat auch meistens keine Psychischen Ursachen.

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