


Hallo SirWiwor,
ob ich den Perfektionismus noch intensiver wahrnehmen will?! Ich weiss ja nicht. Andererseits wär es aber gut, wenn man danach (irgendwann) eine Lösung findet bzw. wenn sich eine Lösung finden lässt. (Oft ist es ja so, dass die Lösungen nicht zu den Gedanken von jetzt kommen, sondern zu Gedanken, die man an anderen Tagen hatte, die völlig ins Un(ter)bewusstsein geraten sind.) Da werde ich also noch schauen. Eventuell schau ich mir in der Bibliothek mal ein Buch über die von Dir vorgeschlagene Atemmeditation an.
Diese Gedächtnislücken, soweit ich dies beurteilen kann, treten bei mir in folgenden Situationen auf:
-In der Schule, wenn mir der Stoff nicht zusagt. So schaltet sich mein Kopf bereits bspw. beim Wort Staatskunde oder Geschichte ab. Was wohl daran liegt, dass ich noch keine genügende Note in diesen Fächern hatte, in meinen 11 Jahren Schule. Den Sinn dieser Fächer seh ich auch nicht. Das ist jetzt einfach meine (beschränkte) Sicht. Auch treten diese auf, wenn mir der Stoff zu leicht fällt. Wieso soll ich etwas lösen, von dem ich weiss, dass es ohne grosse Mühe geht?
Die Gefühle gehen hier von "Hass" auf das Fach bis zur Langeweile oder gar Unterforderung?!
-In Gesprächen, die mich total kalt lassen. Z.B. wenn mir jemand von seinen Sport-Zielen berichtet und dann diese noch immer und immer wieder wiederholt. Wiederholung von gesprochenen/m Fakten/Wissen oder sonstwas hasse ich. So auch in der Schule. Da denk ich mir einfach meist nur "facepalm". Ob das was mit Überheblichkeit meinerseits zu tun hat?!
Ja, diese Angst kenn ich und nehm ich eigentlich auch täglich wahr.
Der Computer mit dem Internet kam damals zwischen der 4. und 5. Klasse zu mir. Ich war schon von klein auf mehr im Spital als sonstwo. Beziehungen zu anderen Personen konnte ich zwar knüpfen, aber das Erhalten dieser Beziehung war eben wegen den zahlreichen Besuchen im Spital nicht möglich. Dabei wollte ich doch nur mit denen spielen und Spass haben, aber das ging nicht. Innerhalb der Familie musste ich mir auch eine eigene Beschäftigung suchen, da Brett- und Kartenspiele nur an Feiertagen gespielt wurde, da wir sonst immer nur zwei beim Spielen gewesen wären, und das "lohne sich ja nicht".
Ob ich mir was zutraue... Ich weiss es nicht. Vielleicht präzisierst Du die Frage noch, dann würde es mir eventuell leichter fallen, sie zu beantworten. Ich habe vor einem Jahr mit dem Schreiben von Protokollen begonnen. Ich schreibe alles auf, jedes noch so kleine Detail. So bleibt mir immerhin ein wenig mehr, als wenn ich nur zuhöre.
Eine der effektivsten Methoden soll ja das Mind Mapping sein. Da man durch dieses vernetzte Denken schnell auf die Inhalte zugreifen kann.
Das klingt öde...In der Bibliothek arbeiten? Hm... ich würde zuerst nachfragen, ob da wirklich so wenig los ist bzw. ob du so leicht Hausaufgaben machen kannst, während der Arbeit...? (Meine Kommilitonin darf das nicht, sitzt aber nur herum.)
Eben. Also, go on!![]()
Ich denke eher, dass ich länger damit habe, die Lösung zu finden, als dass mich die Lösung findet. Ich probiere es also nun aus und lasse das Thema ruhen.Okay. Mal sehen, ob das klappt. Sei aber nicht zu enttäuscht, falls du doch wieder anfängst darüber nachzugrübeln. Was du aber machen könntest: Finde einen Satz, mit dem du darüber klar kommst. Zum Beispiel: "Meine Gedanken lenken mich ab, aber das ist nichts schlechtes. Ich werde versuchen, weiter zu machen und finde eine Lösung." oder so. Hm... ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Du solltest dir dann in der Zeit eben keine Vorwürfe machen.
Ob es erlernt sein kann, dass ich auf der linken Seite, und immer nur da, Rückenschmerzen habe?!Das könnte erlernt sein. Wäre sehr seltsam, wenn dein Stuhl eine besondere Sitzhaltung von dir verlangt. Das ist ein Punkt, der bei dir vielleicht unbewusst verläuft. (Bei mir ist es Heißhunger in der Bibliothek... :´( ).
Ich arbeite daran. Bin momentan auch schon zwei Wochen (!Es scheint bei dir voran zu gehen. Ich hoffe, dass du in kleinen Schritten vorgehen kannst. Bloß nicht übermütig werden!![]()
) auf Spielentzug.
Ich tu mein Bestes.![]()



Wenn du jetzt etwas neues ausprobierst und es nicht klappt, steigt das Risiko der Frustration und das kann deine ganzen Vornehmungen zunichte machen. Wenn du jetzt neben der Entspannung etwas "Produktives" machst und das in die Hose geht... wäre nicht unbedingt praktisch. Aber Ferien sind eine gute Möglichkeit, um sich intensiver mit etwas zu beschäftigen.
Es gibt in den ÖBs Anti-Pauk-Bücher, in denen du Tipps zum Lernen findest. Frag einfach mal, wo man das findet und probiere ein paar Techniken aus. Was wichtig ist, kann dir bestimmt keiner 100%-ig sagen, höchstens was nicht. Aber zumindest kannst du lernen, zu reduzieren. Also Ziele helfen da sehr gut, z.B. in Form einer Fragestellung oder Stichwörter einer Überschrift. Alles, was nicht relevant ist, bleibt so schon mal suspekt.
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