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Thema: Vergesslichkeit pur!

  1. #17
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    Zitat Zitat von dasLoch Beitrag anzeigen
    ...das Wichtigste ist wohl, dass man einfach mal damit beginnt, etwas zu tun, da man es sonst immer und immer wieder verschieben könnte.
    In der Tat eine sehr wichtige Erkenntnis. Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt...

    Bleib dran. Der eingeschlagene Weg hört sich sehr erfolgversprechend an...

    LG,
    Q.V.

  2. #18
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    Zitat Zitat von SirWiwor Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich finde deine Idee mit der Meditation gar nicht so schlecht... allerdings wirst du dann all deine Gedanken und auch den Selbstzweifel/Perfektionismus erst Mal noch intensiver wahrnehmen. Auf die Dauer kann Meditation aber helfen, mit "Grübelei" usw. besser zurecht zu kommen und zu lernen, Gedanken auch Mal loslassen zu können oder sich auf das Wichtige zu fokussieren. Es gibt auch unterschiedliche Formen der Meditation, z. B. Atemmeditation... du könntest ja Mal schauen, ob du was findest.
    Ich habe noch eine Frage: Du schreibst, dass du der Psychologin, bei der du über Jahre warst, vertraust... hast du in den Gesprächen mit ihr diese "Gedächtnislücken" auch? Du könntest Mal beobachten, wann /in welchen Gesprächen sie besonders auftreten und welche Gefühle du in den Momenten hast.
    Du schreibst ja von deinem Perfektionismus und deinem Wunsch "alles richtig" oder "besser" zu machen... und Perfektionismus ist ja auch eine Form der Angst (Angst, Fehler zu machen) und Angst kann wiederum dazu führen, dass man gerade noch mehr Fehler macht (z. B. noch mehr vergisst) und beeinflusst das Gedächtnis...
    Ein Faktor kann auch die ganze Zeit am Computer sein (das kann die Konzentration auch ziemlich einschränken)... vielleicht solltest du selbst oder mit deiner Psychologin zusammen darüber nachdenken, warum du so häufig vor dem Computer sitzt... vielleicht ist der Computer ja ein Ersatz für etwas, das du in Wirklichkeit suchst? Ich denke, dich das zu fragen bringt auf die Dauer vielleicht noch mehr, als dich ausschließlich mit irgendwelchen "Tricks" vom Computer fernzuhalten.

    LG
    Hallo SirWiwor,

    ob ich den Perfektionismus noch intensiver wahrnehmen will?! Ich weiss ja nicht. Andererseits wär es aber gut, wenn man danach (irgendwann) eine Lösung findet bzw. wenn sich eine Lösung finden lässt. (Oft ist es ja so, dass die Lösungen nicht zu den Gedanken von jetzt kommen, sondern zu Gedanken, die man an anderen Tagen hatte, die völlig ins Un(ter)bewusstsein geraten sind.) Da werde ich also noch schauen. Eventuell schau ich mir in der Bibliothek mal ein Buch über die von Dir vorgeschlagene Atemmeditation an.

    Diese Gedächtnislücken, soweit ich dies beurteilen kann, treten bei mir in folgenden Situationen auf:
    -In der Schule, wenn mir der Stoff nicht zusagt. So schaltet sich mein Kopf bereits bspw. beim Wort Staatskunde oder Geschichte ab. Was wohl daran liegt, dass ich noch keine genügende Note in diesen Fächern hatte, in meinen 11 Jahren Schule. Den Sinn dieser Fächer seh ich auch nicht. Das ist jetzt einfach meine (beschränkte) Sicht. Auch treten diese auf, wenn mir der Stoff zu leicht fällt. Wieso soll ich etwas lösen, von dem ich weiss, dass es ohne grosse Mühe geht?
    Die Gefühle gehen hier von "Hass" auf das Fach bis zur Langeweile oder gar Unterforderung?!
    -In Gesprächen, die mich total kalt lassen. Z.B. wenn mir jemand von seinen Sport-Zielen berichtet und dann diese noch immer und immer wieder wiederholt. Wiederholung von gesprochenen/m Fakten/Wissen oder sonstwas hasse ich. So auch in der Schule. Da denk ich mir einfach meist nur "facepalm". Ob das was mit Überheblichkeit meinerseits zu tun hat?!

    Ja, diese Angst kenn ich und nehm ich eigentlich auch täglich wahr.

    Der Computer mit dem Internet kam damals zwischen der 4. und 5. Klasse zu mir. Ich war schon von klein auf mehr im Spital als sonstwo. Beziehungen zu anderen Personen konnte ich zwar knüpfen, aber das Erhalten dieser Beziehung war eben wegen den zahlreichen Besuchen im Spital nicht möglich. Dabei wollte ich doch nur mit denen spielen und Spass haben, aber das ging nicht. Innerhalb der Familie musste ich mir auch eine eigene Beschäftigung suchen, da Brett- und Kartenspiele nur an Feiertagen gespielt wurde, da wir sonst immer nur zwei beim Spielen gewesen wären, und das "lohne sich ja nicht".


    Zitat Zitat von Fernsehturm Beitrag anzeigen
    Gute Idee. Das mit dem Lesen muss ich auch mal üben... -.-'' Auf jeden Fall erkennst du schon einmal zwei Möglichkeiten der "effektiven" Entspannung. Wie sieht es mit schulischen Dingen aus? Traust du dir da etwas zu? Was könntest du ausprobieren, um deine Fähigkeit, zu lernen zu erweitern? Du meintest ja, du hast Probleme, das wichtigste zu erkennen.
    Ob ich mir was zutraue... Ich weiss es nicht. Vielleicht präzisierst Du die Frage noch, dann würde es mir eventuell leichter fallen, sie zu beantworten. Ich habe vor einem Jahr mit dem Schreiben von Protokollen begonnen. Ich schreibe alles auf, jedes noch so kleine Detail. So bleibt mir immerhin ein wenig mehr, als wenn ich nur zuhöre.
    Eine der effektivsten Methoden soll ja das Mind Mapping sein. Da man durch dieses vernetzte Denken schnell auf die Inhalte zugreifen kann.

    In der Bibliothek arbeiten? Hm... ich würde zuerst nachfragen, ob da wirklich so wenig los ist bzw. ob du so leicht Hausaufgaben machen kannst, während der Arbeit...? (Meine Kommilitonin darf das nicht, sitzt aber nur herum.)



    Eben. Also, go on!
    Das klingt öde...

    Okay. Mal sehen, ob das klappt. Sei aber nicht zu enttäuscht, falls du doch wieder anfängst darüber nachzugrübeln. Was du aber machen könntest: Finde einen Satz, mit dem du darüber klar kommst. Zum Beispiel: "Meine Gedanken lenken mich ab, aber das ist nichts schlechtes. Ich werde versuchen, weiter zu machen und finde eine Lösung." oder so. Hm... ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Du solltest dir dann in der Zeit eben keine Vorwürfe machen.
    Ich denke eher, dass ich länger damit habe, die Lösung zu finden, als dass mich die Lösung findet. Ich probiere es also nun aus und lasse das Thema ruhen.

    Das könnte erlernt sein. Wäre sehr seltsam, wenn dein Stuhl eine besondere Sitzhaltung von dir verlangt. Das ist ein Punkt, der bei dir vielleicht unbewusst verläuft. (Bei mir ist es Heißhunger in der Bibliothek... :´( ).
    Ob es erlernt sein kann, dass ich auf der linken Seite, und immer nur da, Rückenschmerzen habe?!

    Es scheint bei dir voran zu gehen. Ich hoffe, dass du in kleinen Schritten vorgehen kannst. Bloß nicht übermütig werden!
    Ich arbeite daran. Bin momentan auch schon zwei Wochen (! ) auf Spielentzug.

    Zitat Zitat von Quo Vadis? Beitrag anzeigen
    In der Tat eine sehr wichtige Erkenntnis. Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt...

    Bleib dran. Der eingeschlagene Weg hört sich sehr erfolgversprechend an...

    LG,
    Q.V.
    Ich tu mein Bestes.

  3. #19
    Schreiberling
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    Wenn du jetzt etwas neues ausprobierst und es nicht klappt, steigt das Risiko der Frustration und das kann deine ganzen Vornehmungen zunichte machen. Wenn du jetzt neben der Entspannung etwas "Produktives" machst und das in die Hose geht... wäre nicht unbedingt praktisch. Aber Ferien sind eine gute Möglichkeit, um sich intensiver mit etwas zu beschäftigen.

    Es gibt in den ÖBs Anti-Pauk-Bücher, in denen du Tipps zum Lernen findest. Frag einfach mal, wo man das findet und probiere ein paar Techniken aus. Was wichtig ist, kann dir bestimmt keiner 100%-ig sagen, höchstens was nicht. Aber zumindest kannst du lernen, zu reduzieren. Also Ziele helfen da sehr gut, z.B. in Form einer Fragestellung oder Stichwörter einer Überschrift. Alles, was nicht relevant ist, bleibt so schon mal suspekt.
    aufwachen, träumerle...!


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