Hallo,
Lernen = üben. Wenn man etwas behalten will, reicht es nicht, sich das einmal "durch den Kopf" gehen zu lassen, sondern man muss in der Regel mehrmals damit in Berührung kommen.
Beim Lernen, indem man gelerntes in regelmässigen Abständen wiederholt und sich so einprägt.
Bei Gesprächen, indem man dem Gegenüber aufmerksam, d.h. mit Interesse zuhört. "Mit Interesse" bedeutet meist, das man sich aktiv eigene Gedanken über das Gehörte macht, neue Sachverhalte mit vorhandenem Wissen "verknüpft" und so die neuen Informationen "verankert".
Warum man sich trotzdem manchmal Dinge nicht merken kann, hängt m.E. daran, in wie weit man bereit ist, bzw. aktuell dazu bereit sein kann, neuen Stoff aufzunehmen. In unserer allgemeinen Reizüberflutung, kann es sehr schwer werden, aus der Informationsflut noch rauszufiltern, was man überhaupt davon behalten möchte.
Ich denke, wenn Stressfaktoren oder Mangelerscheinungen im Bezug auf die "Vergesslichkeit" ausgeschlossen werden können, liegt es vorwiegend daran, echtes Interesse und ein Bewußtsein gegenüber den neuen Sachverhalten mitzubringen, wenn man etwas "behalten" möchte.
LG,
Q.V.
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