Mein Leben scheint mir ziemlich verkorkst
Ich bin sehr sehr behutsam und geborgen aufgewachsen.
Als ich 10 Jahre alt war, bekam ich mit, dass mein Vater gelegentlich so komisch und aggressiv war. Jedenfalls empfand ich das damals so.
Nun als ich 17 J. alt war, wurde bei meinem Vater Schizophrenie und eine multiple Persönlichkeitsabspaltung festgestellt.
Meine Eltern haben sich daraufhin getrennt, da das zusammen leben mit ihm unmöglich wurde. Ich kam mir sehr allein gelassen vor.
Ich bin dann bei einem Freund eingezogen. Ich fühlte mich halt sehr einsam zu der Zeit und bekam von ihm den Halt den ich brauchte. Oh Gott, ich wurde schwanger.Ich musste das Kind aber in der 13.Woche wegmachen lassen. War eine rein medizinische Indikation, sonst hätte ich es möglicherweise bekommen. Von dem Typ trennte ich mich dann irgendwann.
Kurze Zeit später starb mein überalles geliebter Hund und mein Chaos war perfekt.
Mit 19 lernte ich jemand neues kennen. Er war eigentlich ziemlich lieb, wie ich anfangs noch empfand. Er hat nur leider gekifft (Haschisch geraucht) und ich fing dann auch noch damit an. Ich schiebs jetzt mal auf meine psych. Labilität zu der Zeit.Ich wollte eigentlich nie etwas damit zu tun haben.
Meine Oma starb dann auch noch und ich war komplett am Boden.
Vater „schwer krank“, Mutter hatte viel mit sich selbst zu tun, Hund tot, Oma tot und psychisch von dem Schei… abhängig. Es kam dann auch noch Speed, Ecstasy und psychodelische Pilze dazu.
Genau vier Jahre verbrachte ich in dem „Drogensumpf“. Verlorene Zeit die mir niemand zurück geben kann.Mein damaliger Freund hatte mich des öfteren geschlagen, bis ich dann zum krönenden Abschluss zwei Rippen gebrochen hatte.
Dann hat`s endlich klick gemacht!!!!! Ich habe mich von ihm getrennt.
Aber da war ja noch die Sucht!? Ich hatte dann „einfach“ aufgehört mit dem Zeug.
Allerdings war das gar nicht so einfach wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich trank jeden Abend ein paar Bier und nahm Beruhigungstabletten, die ich von meiner Mutter bekam, dass ich überhaupt einschlafen konnte. (Die Tabletten bekam ich von meiner Mom, da ich nicht krankenversichert war, da man ja mit 23J. aus der Familienversicherung geschmissen wird.) Ich hatte ja auch keine Arbeit und lebte nur so in den Tag hinein.
Dann ein absolut einschneidendes Erlebnis in meinem Leben, mit dem wohl NIEMAND gerechnet hatte; am allerwenigsten ich.
Ich lernte Thomas kennen (dazu aber gleich mehr) und ich trank nicht mehr und brauchte auch die Tabletten nicht mehr. Von einem auf den anderen Tag hörte ich mit allem auf. Ich war so fürchterlich verliebt, und bin es auch heut noch. Faszinierend was die Liebe alles mit einem machen kann!?!
Seit dem 01.Dezember 2005 bin ich somit absolut Drogenfrei, ohne Arzt und Therapie. Darauf bin ich echt verdammt stolz.
Aber was eben noch ein kleines Problem ist bei der Sache mit Thomas, der Altersunterschied.
Denkt jetzt bitte nicht schlecht oder das wir pervers sind (haben wir echt schon gesagt bekommen!!), er ist 47 J. und ich bin 25 J.
Uns macht das Alter nichts aus, wir verstehen uns sooooooo super.Ich glaub das manchmal gar nicht wie gut man sich mit einem Partner (Menschen) verstehen kann. Er unterstützt mich wo er nur kann, vor allem hört er mir immer zu. Er hatte zuvor nie jüngere (hab mich da bei sicheren Quellen erkundigt) und ich hatte nie so ältere. Auch meine Familie akzeptiert ihn voll und ganz, sogar mein Vater.
Alles was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlen würde, ist eine Arbeit bzw. lieber noch eine Ausbildung.
Ich hab schon so viele Bewerbungen geschrieben und hatte schon einige Vorstellungsgespräche, aber die meisten sagen nur zu mir: „Tja Frau …, sie sind ja schon sehr alt für eine Ausbildung, ob das noch was wird!“.
Als ob ich nicht selbst wüsste, wie alt ich bin.
Aber dieses Problem bekomm ich bestimmt auch noch hin; hoffe ich zumindest!
Lg Nimue


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Ich musste das Kind aber in der 13.Woche wegmachen lassen. War eine rein medizinische Indikation, sonst hätte ich es möglicherweise bekommen. Von dem Typ trennte ich mich dann irgendwann.
Ich wollte eigentlich nie etwas damit zu tun haben.
Mein damaliger Freund hatte mich des öfteren geschlagen, bis ich dann zum krönenden Abschluss zwei Rippen gebrochen hatte.

Ich glaub das manchmal gar nicht wie gut man sich mit einem Partner (Menschen) verstehen kann. Er unterstützt mich wo er nur kann, vor allem hört er mir immer zu. Er hatte zuvor nie jüngere (hab mich da bei sicheren Quellen erkundigt) und ich hatte nie so ältere. Auch meine Familie akzeptiert ihn voll und ganz, sogar mein Vater.
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