Hallo!
Vor 7 Jahren haben meine Eltern sich getrennt (ich bin jetzt 19). Seitdem besteht kaum Kontakt zu meinem Vater und aufgrund verschiedener, durch ihn verursachten, Faktoren ist er nicht mehr derjenige, den ich als "Vater" bezeichnen würde.
Ich war mehr ein "Vaterkind", als ein "Mutterkind" und der "Verlust" meines Vaters stellt(e) für mich daher einen besonders tiefen Einschnitt dar.
Nun ist es auch nach 7 Jahren so, dass ich mir einen Vater wünsche, (Meine Mutter hat keinen neuen Lebensgefährten) was ich prinzipiell auch als normal empfinde, aber zunehmend schwieriger wird.
Die Vaterfigur fehlt mir einfach in meiner Entwicklung (mit 14,16 orientierte ich mich an Filmfiguren), ich träume manchmal sogar davon von einem Mann (Vaterfigur) in die Arme genommen zu werden.
Das ist in der Realität aber nicht möglich, auch deshalb nicht, weil ich in meinem Alter nicht so auf einem Mann zugehen kann, ohne dass er sich gleich von mir "auserwählt" fühlt. Diese Erfahrung habe ich schon mehrmals gemacht.
Was also kann ich tun, um über den "Verlust" hinweg zukommen, bzw. nicht ständig damit beschäftigt zu sein einen "Vater" zu finden?


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