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Thema: Verlustängste Eltern / Mutter

  1. #1
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    Standard Verlustängste Eltern / Mutter

    Hallo,

    wie der Titel schon sagt habe ich relativ starke Verlustängste bezüglich meiner Eltern - speziell meiner Mutter. Diese Ängste sind jedoch nicht näher begründet.

    Zur Situation. Ich bin 29 Jahre alt, männlich und bin fürs Studium nach Hamburg gezogen. Ich lebe in Hamburg in einer glücklichen Beziehung. Meine Eltern wohnen in Dortmund. Mein Vater ist Jahrgang 1940 meine Mutter 1946. Beide sind soweit gesund, lediglich meine Mutter plagt sich etwas mit Rheuma.

    Aufgrund der Entfernung sehen wir uns vllt einmal alle 2 Monate.

    Meine Angst ist meine Mutter zu verlieren. Von daher mache ich mir immer so krause Gedanken. Sie ist jetzt in dem und dem Alter, d.h. oh Gott, dass sind dann wohlmöglich nur noch x Geburtstage, x Urlaube, x Weihnachtsfeste usw. usw. Wir telefonieren regelmäßig, jedoch ist sie in Dortmund relativ allein und das bereitet mir auch irgendwie Kummer. Wenn wir uns sehen, dann ist zwar alles schön, jedoch denke ich auch "oh nein, jetzt ist auch dieser Besuch schon wieder vorbei". Beim Tschüss sagen kann ich mich relativ schlecht beherrschen und heule auch nach 9 Jahren getrennt leben nochmal los. Danach gehts dann meistens aber wieder.

    Was kann ich ändern? Sollte ich etwas ändern? Ich möchte die Zeit mit ihnen unberschwerter genießen und nicht ständig daran denken wie vergänglich alles ist. Außerdem befürchte ich, dass sich meine Angst in den kommenden Jahren noch verstärken könnte... mit fortschreitendem Alter.

    Zurück nach Dortmund kann ich schlecht gehen, weil dies meine Beziehung doch sehr gefährden würde. Sie will Hamburg nicht verlassen. Ich habe mit ihr auch schon über mein Problem gesprochen, allerdings will ich mit ihr auch nicht ständig darüber reden.

    Über ein paar Denkanstöße wäre ich sehr glücklich und dankbar!!!!

  2. #2
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Standard

    Für mich klingt das relativ normal. Meine Eltern sind auch schon etwas älter und ich kenne diese Gedanken auch. Es ist wichtig zu erkennen, dass man die Zeit unbeschwert genießen möchte und das hast du. Einen räumlichen Wechsel würde ich nicht empfehlen, aus meiner Erfahrung heraus heißt das nicht unbedingt, dass sich das Verhätnis dadurch bessert.
    Wenn es dir denn so zu schaffen macht hilft reden darüber zum Beispiel mit Vertrauten Personen, dies muss ja nicht immer deine Freundin sein.
    LG daysleeper

    „Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“ (Mutter Teresa)

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