So, wie die Menschen, das sind wir, den Verstand als etwas in uns Gegebenes, das existiert, annehmen und anwenden, um die Welt in ihrer Länge und Breite zu erfassen, sollten wir auch die Gefühle als etwas in uns Gegebenes, das existiert, annehmen und anwenden, um die Welt in ihrer Höhe und Tiefe zu erfassen.
Denn selbst sind eins und eins ohne die Liebe, die vereint, nicht zwei.
Liebe selbst aber ist weder das Gleichheitszeichen noch die Einsen oder die Zwei, sondern die Hingabe des Menschen zur Mathematik.
Und so ist auch der Mensch und sein Glaube - denn Glaube ist Gefühl, nicht Verstand - zusammen Gott.
Gott aber ist er nicht ohne die Liebe, die vereint. Die Liebe selbst ist weder der Mensch noch der Glaube selbst oder Gott, sondern die Hingabe des Menschen zum Unfassbaren.


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