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Thema: Vertrauen 2 Ortswechsel

  1. #1
    Neuling
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    Pfeil Vertrauen 2 Ortswechsel

    Hallo, ertmal ein Kompliment an das Forum und die User hier. Das baut echt auf dass man nicht alleine ist. Ich wollte mir mal was von der Seele schreiben, danke dafür. (Mein erster Text ging weg, also ist das alles nochmal geschrieben)

    Also das geht alles etwas zurück und hoffentlich wird es nicht zu lang, aber ich dene das es bis heute mein Handeln beeinflusst. Ich bin jetzt 40.

    Mit 6 fasste oder schlug ich im Kindergarten einem Mädchen an den Po, ich musste daraufhin den Kindergarten verlassen. Ich war nur das letzte Jahr vor der Einschulung im Kindergarten und davor zuhause betreut. Musste bei ihrem Vater mich entschuldigen usw.

    In der Schule stritt sich die Lehrerin mit mir, und ich mich mit ihr. Ich empfand es als peinlich und ungerecht wenn sie mich schlecht machte. Hatt kaum Feunde aber einen.

    Mit 8 oder 9 gab mir mein bester Freund ein hartes Pornoheft was er gefunden hatte. Das fanden ein paar Stunden später meine Eltern, stellten alle zur Rede und die Freundschaft hat er dann beendet. Keinen Kontakt mehr.

    Mit 9 oder 10 hab ich mit Cousen und Cousine bei dennen zuhause Sex nachgespielt. Sie war sogar etwas jünger als wir. Ich legte mich auf sie, meinte ich drang in sie ein, und Urinierte. Es gab Aufregung und die Stimmung wurde panisch bei den beiden. Sie wollten nichts den Erwachsenen sagen, aber mein Cousen der die ganze Zeit beim Akt dabei war sich rächen.
    Am nächsten Tag erzähle er es anderen Schülern und ich war ganz unten, und hatte keine Kontakte mehr. Wurde evtl. gemobbt.
    Seit dem hatte ich soweit ich weiss bis ich 14 war Mädchen gemieden.

    Mit 10: Dann folgten Schulwechsel, und zum Glück kannte ich dort niemanden.
    Aber ein Mitschüler der alten Schule kam nach 1,5 Jahren auf meine neue weiterführende Schule, und sagte er wolle nicht mit mir auf der Schule sein. Ich wurde auf einmal wohl absichtlich schlecht in der Schule, schwänzte auch, bekam sogar in Kunst eine fünf, obwohl ich eigentlich gut malen konnte, aber weil ich nur leere oder schwarze Blätte abgab. Die waren sogar gut gemalt, aber schwarz übermalt.

    Mit 12: Ich kam auf eine niedrigere Hauptschule wo ich wieder keinen kannte.
    Auf der Schule hab ich mich dann erholt. Aber als ich in der 8. Klasse auf Klassenfahrt war habe ich wohl bei meiner Lehrerin beim Haarewaschen (man konnte etwas mehr sehen) gespannt und dann auch bei den Mädchen Duschkabinen. Andere Jungs waren auch dabei und sind rechtzeitig weggerannt, aber ich hab in dem Moment anscheinend nicht erkannt das das unrecht ist. Ansonsten lief diese Schulzeit aber endlich mal gut.

    Ich hatte mir vorgenommen diese Region zu verlassen und in die Stadt zu ziehen, machte mein Abi, studierte mein Wunschfach. Hatte eine Freundin und alles lief nach Plan. Als mehrere Jahre ging alles ganz gut. Dachte alles wäre überwunden, aber es wiederholten sich wohl Muster.

    Mit 24: Dann brach nochmal beim Studium und danach vieles zuerst langsam zusammen, und ich wechselte nochmal die Branche und den Beruf. Das war teilweise auch von Dramen durchzogen, also nicht nur ohne Probleme alles.
    Mit 30: Es gab Kritik und es gab wieder schlechte Erfahrungen. Aber ich zog dann noch viel weiter, mit meiner Frau und Kind, von meiner Heimat weg. (Auch das kann ein altes Muster sein)
    So weit dass ich nicht oft meine Eltern sehe, die ich aber mag.

    Aber in der neuen Gegend kaufte ich kein Haus, oder baute eine richtige große geborgene neue Heimat irgendwie auf. Das würde mich ja an die Gegend binden, denke ich vielleicht. Ich hab außer meiner Familie auch keine Freunde dort. Durch die Wechsel wurden meine Beziehungen belastet. Ich hatte vielleicht immer Muster durch meine Kindheit die sich da festgesetzt haben.

    Und das betrifft das Vertrauen zu Frauen.
    Sie vertrauen mir und ich hab sie oft gebraucht, aber dann fallengelassen.
    Z.b. Mich bei Studienprojeken plötzlich nicht mehr zurückgemeldet, so dass sie es alleine fertig machen mussten. Meine jetztige Frau musste viel erleiden, auch durch meine plötzlichen Job und Stadtwechsel.

    Immerhin fällt es mir leicht mit Männern. Ich kann gut zusammenarbeiten, und auch gewissenhaft und ehrgeizig Sachen fertigstellen. Aber manchmal gab es auch Dinge die ich verschwiegen oder ins positive Licht gerückt habe. Aber als eine art Workaholik bin ich wohl gerne gesehen.

    Ich bin Messiehaft und unordentlich. Das war ich schon immer.

    Also, Danke für Eure Geduld beim Lesen, ich hoffe auf ein wenig Feedback.
    Bislang hab ich darüber mit keinem gesprochen und vielleicht ist es mal ein guter Schritt das endlich zu machen.

    Ihr könnt Euch denken dass mit 40 für meine eigene Familie jetzt andere Dinge anstehen sollten, und ich da geistig fit für sein muss. Aber ich hatte schon soviel Chaos dass es mir schwer fällt. Ich bin schon froh wenn es jetzt mal solide läuft.
    Ich lebe mit der Familie einfach bescheiden, und es klappt mit allem so gerade. Auch meine Frau nimmt da bestimmt vieles ab. Aber mit einem Haus und dem was andere Männer so Fauen alles bieten, kann ich vielleicht nicht mithalten. In der Beziehung bin ich kompliziert dadurch. Kann meiner Frau auch nicht wirklich ein super Gefühl geben, und sie in den Arm nehmen. Sie ist nervlich angeschlagen. Ansonsten bin ich aber immer sehr positiv als Mensch, man sieht mir alles nicht unbedingt an.

  2. #2
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo schreiber und Willkommen!
    Dein erster Text hätte zuerst von der Moderation manuell freigeschaltet werden müssen. Einen entspr. Hinweis sollte es eigentlich gegeben haben. Ich habe ihn nun gelöscht, da Du ja diesen umfangreicheren Beitrag als Ersatz eingestellt hast.
    LG siddhi
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

  3. #3
    Neuling
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    Hi Siddhi, besten Dank. dachte mir schon fast so etwas, war aber im schreiberausch, bevor ich wieder alles vergesse ;-)

  4. #4
    Neuling
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    Hallo, mich würde mal interessieren ob ich da wohl ewas nicht aufgearbeitet habe, oder wir man das macht? Oder ob es egal ist. Es gab ja bestimmt bei vielen auch kindkeitsprobleme, und die hervorzuholen ist vielleicht nicht gut?
    Was denkt ihr denn darüber?

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