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Thema: Vertrauen in DAS LEBEN/ENERGIE verloren

  1. #1
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    Standard Vertrauen in DAS LEBEN/ENERGIE verloren

    Hi ihr Lieben,
    habe lange überlegt wie ich das Thema nennen soll! Denn der Titel klingt sehr nach Selbsttötung aber dem ist nicht so!!!
    Zudem muss ich sagen das der Text etwas länger wird also sollten man schon ne Leseratte sein und ich hoffe das es hier ein paar gibt!
    Also es geht eigentlich genauer um den Lebenstrieb oder um die Sicherheit des Lebens, die ich verloren habe!
    Jeder Mensch hat ja von Geburt an eine fast naive Art vertrauen in das Leben zu haben und dies verliert sich etwas mit dem Alter, da man mit dem erwachsen werden man lernt Gefahren einschätzen zu lernt!
    Aber bei hat sich das so ins extreme verschoben das ich Angst/Panik vor Krankheiten/Gefahren habe bevor sie überhaupt eintreffen oder überhaupt wahrscheinlich sind! Es spielt sich fast wie ein Film vor meinen Augen ab! Beispiel:
    Fahre auf der Autobahn und bekomme auf einmal ein komisches Gefühl nahe der Angst und habe den Gedanken das gleich irgendetwas (sei es ein Auto welches die Kontrolle verliert und einen Unfall provoziert) passiert! In solchen Situationen kann ich mich zwar ziemlich schnell wieder raus ziehen und mir sagen das ich nur Fantasie!!!
    Aber ich habe es auch mit meinem Körper! Sehe ihn als zerbrechlich Glasvase die jeder Zeit zerbrechen kann!
    Habe in letzter Zeit (c .a. 9 Monate) immer wieder verschiedenste Sachen von Bekannten mitbekommen die verstorben sind! Sei es Selbstmord im Alter von 29 Jahren verstorben, Leukämie obwohl ein Spender da war aber letztendlich an einer Lungenentzündung verstorben im Alter von 27 Jahren, plötzlicher Herztod im Alter von 20 Jahren verstorben und die Liste ist noch länger!!!
    Seit dem sehe ich echt überall den Tod!!! Was auch mit meinem Beruf zusammen hängt, da ich Krankenschwester bin und es da schon vorkommen kann das die Leute versterben was aber bisher eigentlich eher in einem Altersbereich war der über 80zig Jahre lag und eigentlich ertragbar ist!
    Habe es sogar teilweise erlebt wo ich Panik hatte das gleich mein Herz stehen bleibt oder ich Hepatitis C oder HIV pos. Bin obwohl es eigentlich unwahrscheinlich ist!!! Dennoch habe ich manchmal keine Kontrolle über diese Panik und mich nervt es einfach nur noch immer wieder über solche Dinge nachzudenken! Wie gerne würde ich wieder unbekümmert Leben zwar mit den üblichen Problemen aber mir nicht den Kopf zerbrechen zu müssen ob ich überhaupt noch weiterleben werde!
    Lg Sarah

  2. #2
    Schreiberling Avatar von Osterinsel
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    Standard

    Hi Sarah,

    klingt nach Panikattacken...

    Ist verständlich, bei all den Todesfällen, die in den letzten Monaten um Dich rum passiert sind. Da kann das Urvertrauen schon mal angeknackst werden.

    Ich würde Dir empfehlen, mal die Fühler Richtung Therapeuten auszustrecken!


    Liebe Grüße, Osterinsel
    "Life is intrinsically, well, boring and dangerous at the same time. At any given moment the floor may open up. Of course, it almost never does; that’s what makes it so boring.” ~Edward Gorey

  3. #3
    Neuling
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    Hi,
    ja bin eigentlich schon von Anfang an am überlegen ob das nicht einer professionellen Behandlung bedarf!
    Aber wie das im Leben so ich bin ich kurz nach meinem Examen umgezogen, etwas weiter weg von meiner Heimatstatd wo ich auch schon einen Termin (was sehr lange dauert,was allen bekannt sein dürfte) bei einer Psychotherapeutin gemacht!
    Bin jetzt gerade dabei was neues ausfindeig zu machen!
    Ich bin eigentlich ein sehr reflektierter Mensch und kann gut die zusammenhänge zwischen Psyche und Erfahrungen erfassen! Deshalb denke ich auch das dieses Problem mit meiner Kindheit/Jugendalter zu tun hat!
    Meine Eltern sind beide Alkoholiker (mittlerweile torcken) (und auch wieder sehr guten Kontakt zu beiden, wie es eigentlich von Kindesbeinen an sein sollte)
    Aber dadurch so denke ich habe ich viel Sicherheit und Vertrauen verloren da ich niemals wirklich Kind sein durfte und immer die Verantwortung getragen habe!
    Bespiel:
    Dafür gesort das meine Mutte nicht besoffen auf der Straße gesehen wird und deshalb für sie Bier geholt da sie sonst entweder Selbst gegangen wäre oder mir auch manches mal mit Heim gedroht hat, da auch Geldprobleme im Raum standen!

    Dazu kurz: Ich bin sehr stolz auf mich das ich obwohl ich aus solch einer Familie stamme, das Fachabi und Ausbildung geschafft habe und das nun wirklich nichtg mit schlechten Noten!!!
    Das kann nicht jeder von sich behaupten und viele haben mich auch schon in der Gosse liegen sehen aber ich wollte schon immer mehr für mich! Bin halt sehr ehrgeizig und perfektionistisch, deshalb ist so eine Psychische sache schon echt ein Mackel für mich obwohl es noch lange nicht so schlimm ist wie es sein könnte!

    Hatte es eigentlich schon vor den Problemen geahnt das so was mal kommt! Da ich sehr nüchtern und gefühlskalt über meine Vergangenheit reden kann! Obwohl diese Gefühle dazu (z.B. Peinlichkeit, Wut,Angst etc.) noch in mir stecken aber irgend wo vergraben sind!

    Habe einen bekannten der viel mit Psychotherapie macht und Hypnose! Hatte evtl. gedacht das man damit die vergrabenen Gefühle raufholen kann um sie neu zu ordnen und ihnen Raum zu lassen!
    Lg Sarah

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Osterinsel
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    Hi Sarah,

    klingt doch gut und vielversprechend, was Du aus Deiner Situation gemacht hast!

    Beim "Hervorholen von verdrängen Gefühlen" wär ich in Deiner momentan etwas angeschlagenen Situation allerdings etwas vorsichtig: Verdrängung hat ihren Sinn als Schutzfunkion, die Aufhebung kann einen überfordern!

    Achte auf jeden Fall darauf, daß Du Deinem Therapeuten vertrauen kannst, d.h. daß Du das Gefühl hast, er kann Dich halten, wenn es zu einer kritischen Siuation kommt.

    LG, Osterinsel
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  5. #5
    Neuling
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    Da sagst du mir nichts neues! Aber danke für den ratschlag!!!
    Eigentlich kommt alles davon das ich alleine versucht habe an diese Gefühle heran zu kommen!!! Weiß nicht ob du schon mal was von Chakrenarbeit gehört hast aber alleine hätt ich das am besten nicht versuchen sollen denn die "erste Stufe ist, sich mit dem Urvertrauen auseinander zusätznen"! danach fing alles an!!!!
    aber irgendwie muss man doch damit klar kommen !!!
    Du darfst mich jetzt nicht falsch verstehen, ich habe schon eine ziemliche Selbstbewusstheit aber momentan fühlt sich mein Körper so übermächtig an in Bezug auf Beendung des matreiellen Lebens!
    Ich habe eher eine buddhistische Einstellung deshalb denke ich auch das mein Geist eine Lehre aus dem ganzen ziehen muss und eine endgültige BEENDUNG es nicht gibt aber die Panik kann einen schon manchmal übermannen!!!
    Sodass man nicht mehr in die Realität findet!
    Erst dachte ich, ich hätte das ganze überarbeitet aber mitttlerweile gibt es schon einen Sinn das solche Emotionen hochkochen in solch einer bearbeitung!!!nur viele verstehen das nicht! dieses Misstrauen gegenüber den eigenen Körperfunktionen!!!!
    Nur wie kann man eine übereinkunft treffen! ich habe schon manchen Menschen meines Vertrauens davon erzählt (klöar sie sind keine Psychologen) aber wie will dieser es wegbekommen!!! Frage: Ist es überhaupt noch möglich weiter zu gehen und die Stufe des Urvertrauens abzuschließen in frieden!!!!
    Lg Sarah

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