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Thema: Verzweiflung

  1. #1
    Neuling
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    Standard Verzweiflung

    Hallo zusammen.. ich probiere mal in diesem forum.. meine name Ist Fabio bin 21 und raucher.. habe ADS und nehme seit 10jahren ritalin..

    ich hatte vor 1jahr... aus dem nichts eine herzattacke, mit herzrasen stechem in der brust schwindel und und.. ich war darauf sofort ins spital.. sie hatten sofort EKG gemacht.. Ekg ohne befund..der arzt schickte mich darauf zu einem Kardiologe woo er folgende untersuchung machte

    2 Ruhe EKG

    1 Langzeit-EKG

    Herzultraschall

    Blut abgenommen

    Und Das alles ohne befund mein herz ist KERNGESUND

    vor einem halben jahr fing alles wieder von vorne los.. mit herzrasen Engegefühl stechen.. und dann fing es auch noch im kopf an,. MIT schwindel kopf / Augendruck auch Bauchschmerzen mit durchfall kamm noch dazu :-(

    ich habe dan zu einem Neurologen wollen.. aber die ärzte und hausarzt wollen mir nicht zu einem neurologen überweisen..

    nein sie schickten mich zu einem PSYCHOLOGEN

    fingt ihr das gut? oder soll ich doch zu einem Neurologen?

    ich weiss nicht mehr weiter :=o :=o BITTE HELT MIR

    Gruss fabio

  2. #2
    Neuling Avatar von Koyuki
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    Standard

    ich an deiner stelle würde körperlich alles abklären lassen bevor ich zum Psychologen gehe würde
    wenn dich dein Hausarzt nicht hinschickt (mit welcher Begründung überhaupt, ich würde das verlangen) mach selbst ein termin auch wenn du dann 10 € Praxisgebühr nochmal zahlst^^

  3. #3
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    Standard

    espresso schreibt:

    ich habe dan zu einem Neurologen wollen.. aber die ärzte und hausarzt wollen mir nicht zu einem neurologen überweisen..


    espresso, ich würde den direkten Weg wählen. Dich selbst in eine Klinik mit einer psychiatrischen Abt.einweisen. Ich hatte schlimmste Extrasystolen, Atemnot und Angstzustände, war sogar kurzfristig in verschiedenen Krankenhäusern auf der Herzstation; einmal musste ich mich sogar mit einem Unfallwagen einliefern lassen. Mein EKG war jedesmal ohne Befund. Schließlich kam ich auf die Idee, es einmal in der psychiatrischen Abt. zu versuchen, womit meine Odyssee nun endlich beendet war. Nur dort konnte mir geholfen werden. Nach 6 Monaten Psychotherapie ging es mir wieder bestens.

    Meine Störung nannte sich Herzneurose bzw. Angstneurose.

    Machst Du Dir vielleicht auch noch Sorgen, dass Du noch andere Erkrankungen haben könntest? Beobachtest Du vielleicht jetzt auch Deinen Körper nach irgenwelchen Auffälligkeiten?
    Geändert von Bertrand (12.08.2011 um 01:16 Uhr)

  4. #4
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    Hallo Fabio,

    der Weg zum Psychologen ist auf jeden Fall richtig, denn es ist ja offensichtlich psychosomatisch. Das ist immer der Fall, wenn organisch nichts festgestellt wird.

    Es ist auf jeden Fall sinnvoll auch einen Neurologen zu Rate zu ziehen, damit ein EEG (Messung der Hirnströme) gemacht wird.

    Das Rauchen verengt natürlich die Gefäße stark, was u.a. negativen Einfluß auf die Herzfunktion hat.

    Du schreibst, dass Du ADS hast. Die Frage ist hier, wo die Ursache dafür liegt, denn ADS ist, wie auch ADHS immer die Folge von etwas. Ursachen kann es viele geben. Eine mögliche Ursache kann ein Schockerlebnis bzw. Trauma sein.

    Wenn dies der Fall ist, entzieht es sich meist unserer Erinnerung, da solche überwältigenden Erfahrungen vom Bewußtsein abgespalten werden. Dieser Vorgang ist in der bedrohlichen Situation selbst, ein sinnvoller Überlebensmechanismus, der jedoch unseren Körper in der Folge in hohem Maße strapaziert.

    Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach einem überwältigenden Erlebnis, werden solche abgespaltenen Erfahrungen durch andere, aktuelle Ereignisse plötzlich auf der Körperenbene wieder aktiviert.

    Der Körper erinnert sich. Dabei kann das aktuelle Ereignis ein völlig anderes sein, als das ursprünglich traumatisierende Ereignis.

    Ritalin ist übrigens ein Sauzeug. Da es sedierend, im Sinne von unterdrückend, wirkt, hat es nicht nur Auswirkung auf ADS, sondern auch auf Körperfunktionen und sogar auf die persönliche Entwicklung. Es dämpft halt alles. Darüber gibt es Studien, die dies belegen.

    Schulmediziner oder Neurologen sagen jetzt sicher, das ist Unsinn. Das heißt aber gar nichts, denn die wollen dort einfach nicht hinsehen. Außerdem werden diese Mittel viel zu schnell und damit leichtfertig verschrieben. Das kostet eben weniger Zeit, als sich dem Patienten in Ruhe zu widmen, um die Ursache für ADS zu ergründen.

    Du darfst das Ritalin natürlich auf keinen Fall einfach absetzen. Es muß sicherlich ganz langsam und unter ärztlicher Aufsicht ausgeschlichen werden.

    Ich halte es übrigens für sehr bedenklich, dass Du Ritalin schon seit 10 Jahren nimmst. Vielleicht googelst Du mal nach "Ritalin Nebenwirkungen".

    Eine Psychosomatische Klinik wäre sicher auch eine gute Alternative.

    Falls Du jedoch ambulant einen Psychotherapie beginnst, achte darauf, dass Du einen Therapeuten/in wählst der/die tiefenpsychologisch arbeitet oder/ und eine Ausbildung in Traumatherapie hat. Allerdings mußt Du mit einer längeren Wartezeit auf einen Therapieplatz rechnen.

    LG

    Synthese

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