psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Verzweiflung - Ängste und Körpersymptome wieder da

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    21.11.2010
    Beiträge
    74
    Danke
    2
    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard Verzweiflung - Ängste und Körpersymptome wieder da

    Ich hatte bis letzten Sommer ständig körperliche Symptome. Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, das Gefühl schlecht Luft zu bekommen, Angstgefühle usw.
    Ich war so froh, dass die weg waren. Und nun sind sie wieder da. Seit mein Opa vor 12 Tagen gestorben ist.
    Mich holen die Angstzustände wieder ein und diese Symptome kommen alle wieder. Ich will gar nicht schlafen, weil ich Angst habe.
    Ich bin fertig nervlich.
    Ich weiß nicht, wie die damals weggegangen sind. Ich weiß nicht, was ich gemacht habe, dass die Symptome damals von heute auf morgen verschwunden waren. Jetzt sitze ich hier und weine, weil ich einfach nur total verzweifelt bin.

  2. #2
    Schreibkraft
    Registriert seit
    09.07.2008
    Ort
    Zürich, Schweiz
    Beiträge
    105
    Danke
    13
    20 mal in 15 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Bella05

    Es mag vielleicht zu vage klingen, doch ich denke, was du benötigst, ist soetwas wie Vertrauen.

    "Vertrauen" in welcher Hinsicht auch immer. Ob allgemein zum Leben, zu dir selber oder zu bestimmten Menschen.

    Nur stellt sich in manchen Lebenssituationen die Frage woher dieses Vertrauen nehmen wo sich doch manches so düster darstellt und beängstigend wirkt.

    "Cogito ergo sum" war die auf den Punkt gebrachte zentrale Erkenntnis eines einstigen berühmten französischen Philosophen und dies meinte so etwas wie "Ich denke, also bin ich".
    Mit anderen Worten und auf dein Anliegen übertragen : das letzte was man hat und das Letzte was bleibt ist man selber. Aber nicht nur das "Letzte", sondern auch das Essentiellste.
    Man denkt nicht nur für sich, man lebt nicht nur selber die eigene Biographie, sondern man fühlt auch nur für sich.

    Und das tust du auch. Also bist du, denn du empfindest ja
    Und durch was kann ein Mensch denn eher bestehen und Mensch sein, als eben dadurch, dass er empfindet?!

    Wenn man auch vielem im Leben nicht mehr vertrauen vermag, so sollte man es doch sich selber.

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    23.01.2011
    Ort
    Lüneburg
    Beiträge
    18
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Idee

    Hallo Bella 05!
    Ich kann verstehenm, was Du meinst und es Dir nachfühlen. ich leide selbst bei Extremstess unter derartigen Symptomen bis zu richtigen Anfällen. Es ist so, als wenn mam gleich stirbt und danach macht sich eine endlose Schlappheit im Köeper breit, wobei vorher unweigerlich das Gehirn lahmgelegt wird, so dass nur noch eine geringe oder keine Chance besteht, auf Wissen zuzugreifen....
    Das alles passiert nahezu autonom.
    Man sitzt da, bekommt kaum Luft, ist kreide bleich und weint nur noch: das einzige Gefühl ist: Ich kann nicht mehr!
    Mir selbst geben meine Therapeuten, Freunde und Partner viel Vertrauen. Das täte dir auch gut. Das Vertrauen zu Dir, entwickelt sich dann irgendwann wieder von Selbst.
    Du hast mein Mitgefühl und wir können gern Kontakt halen,
    Somit erstmal liebe Grüße und alles Gute.

  4. #4
    Neuling
    Registriert seit
    16.01.2011
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hi Bella,

    ich kenne ähnliche Zustände, zurückblickend tatsächlich immer im Zusammenhang mit einem Abschied. Zuletzt vor einem Jahr ... zum Glück hatte ich in den ersten 2 Wochen Urlaub ... ich bewegte mich zwischen Sportstudio und Wohnung und hatte einige Momente, da dachte ich, ich breche nervlich und körperlich gleich zusammen. Der Schwindel und die Kopfschmerzen kamen von einem viel zu hohen Blutdruck ... Aufregung und Stress lassen den bei mir immer in extreme Höhen steigen.

    In solchen Situationen habe ich sehr gute Erfahrungen mit Bachblüten-Notfalltropfen und Johanniskrautdragees. Keine Mittel mit Sofortwirkung, aber sie helfen, ruhiger zu werden, mir jedenfalls. Zusätzlich hilft ganz sicher reden, wobei ich kein Typ bin, der sich bei anderen ausquatscht. Ich schreibe mir alles von der Seele, das funktioniert auch. Und irgendwann verschwinden dann die Symptome wieder. Der Körper ist der Spiegel der Seele.

    Ich drück dir die Daumen, dass du es hinkriegst.

  5. #5
    Neuling
    Registriert seit
    21.11.2010
    Beiträge
    74
    Danke
    2
    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    @ Genussdenker:
    Ich weiß oft nicht, wo dieses Vetrauen in mich geblieben ist. Es ist irgendwie weg. Es ist so viel passiert in meinem Leben und alles in mir ist gefüllt von Angst und Traurigkeit. Ich mache eine Therapie, aber irgendwie nimmt mein Therapeut das nicht wahr. Der scheint zu denken, dass es mir gut geht, weil ich in der Therapie nie weine. Aber ich kann das nicht. Ich kann vor anderen Menschen nicht weinen. Ich lache und bin fröhlich, obwohl ich innerlich fast zusammenbreche.

    @ Kleiner_Engel:
    Du beschreibst das sehr gut, und genauso geht es mir auch. Jedesmal diese Angst, man würde das nicht überleben und irgendwann sitzt man da und weint nur noch, weil man einfach nicht mehr kann. Früher als ich das schon mal hatte, habe ich geweint, weil ich Angst hatte zu ersticken und mittlerweile weine ich, weil ich einfach nur denke "Nicht schon wieder, das kann einfach nicht wahr sein.". Und dieses geschafft-sein hinterher.

    @ Tinissimo:
    Johanniskraut kann ich nicht nehmen, wegen meines Verhütungsmittels und Bachblüten sind Korbblütler und dagegen bin ich allergisch. Ich wollte die eigentlich mal nehmen, aber aus diesen Gründen ging das nicht.
    Mein Blutdruck ist dann niedrig. Hohen Blutdruck kenne ich nicht. Die Symptome sind dann aber fast dieselben.

  6. #6
    Neuling
    Registriert seit
    23.01.2011
    Ort
    Lüneburg
    Beiträge
    18
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Idee

    Hi Bella! Können uns gern privat unterhalten und auch eine Freundschaft daraus wachsen lassen. Ich hätte nichts dagegen und ich denke es hilft Dir auch etwas. Du kannst mir deine MSN Addy, ICQ NR oder Email gern via PM zusenden. Ich würde mich ehrlich freuen, dir auf der einen Seite helfen zu können und auf der Anderen evt eine gute Freundin mehr zu haben.
    Weinen konnte ich früher auch nicht vor Anderen, was auch jetzt noch schwierig ist, und ich nicht gerne tue Ich war wie ein Stein und keinerlei Emotionen mehr. Musste alles neulernen .Ich weiß daher, wie Dich fühlst.
    Liebe Grüße

Ähnliche Themen

  1. verzweiflung und abhängigkeit
    Von tweet im Forum Scheidung / Trennung
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.12.2010, 10:45
  2. Hilfe...bin der Verzweiflung nahe!
    Von stratokles im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 03.06.2010, 12:13
  3. Studiensuche - Verzweiflung
    Von Maria1983 im Forum Universitäten
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 28.05.2010, 18:50
  4. Verzweiflung :(
    Von Niamh im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 25.08.2009, 18:07
  5. Plötzliche Trennung!!!Verzweiflung...
    Von Kaiser236 im Forum Scheidung / Trennung
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 09.04.2009, 11:27

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!