das trennungsdatum kann ich gar nicht mehr festmachen, da es "zu viele trennungen" und zu viele versöhnungen gab.
es ist auf alle fälle schon einige wochen her.
ich habe irgendwann in diesen wochen ein beruhigungs-/schlafmittel vom hausarzt verschrieben bekommen um die "akuten" tage zu überstehen. damit hab ich mich dann immer wenn es schlimm wurde über wasser gehalten. allerdings habe ich aus respekt vor einer art abhängigkeit mittlerweile damit aufgehört.
vor kurzem habe ich dann auch noch erfahren, dass er bereits eine neue partnerin hat. seinen eigenen aussagen zufolge "ist sie endlich die richtige".
entgegen meiner früheren eifersucht macht es mir nichts aus ... es tut nicht weh das er eine andere hat sondern das er nie wieder zu mir zurückkommen wird. ob das aufs gleiche hinausläuft?
erschwerend kommt hinzu, das ich den kontakt zu allen freunden und bekannten (es waren sowieso nicht viele) abgebrochen habe. ich funktioniere im zwischenmenschlichen umgang nicht mehr. ich will niemanden um mich haben außer IHN und die leute können es einfach nicht mehr hören.
ich verbringe 24 stunden alleine und die einzige kommunikation habe ich mit arbeitskollegen (beruflich) und telefonisch mit meinen eltern (700 km entfehrnt), die mir "original" gesagt haben, dass ich doch rücksicht nehmen soll. sie sind alt und können sich keine sorgen mehr um mich machen.
also nehme ich rücksicht, aber langsam aber sicher verliere ich den verstand.
ach ja und besagter ex. meldet sich ab und an. ob aus schlechtem gewissen oder um absolution zu erhalten (er hat mitbekommen wie schlecht es mir geht, bzw. ich habe es ihm desöffteren hysterisch weinend vermittelt).
eine thereapie habe ich "angeleiert" aber das erstgespräch wird erst ende januar stattfinden. ich schaffe die zeit aber nicht. ich habe panikattaken, angstzustände, weinkrämpfe, agressionen und selbstmitleid.
ich weiß nicht (bzw. glaube nicht) das das die normalen phasen einer trennung sind, das was mit mir passiert geht darüber hinaus und ich habe einfach wahnsinnige angst, nicht mehr herauszukommen aus diesem loch.
wie kann ich die zeit bis zur "therapie" überbrücken. wie löst man sich von abhängigkeiten und wie viel kann ein mensch ertragen bis er entgültig kaputt geht???? und wer hilft einem? wenn man nur mal festgehalten werden will und niemanden hat????


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren

Lesezeichen