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Thema: Viele Gedanken...Störung? Therapie? Bitte um Meinung

  1. #1
    Neuling
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    Standard Viele Gedanken...Störung? Therapie? Bitte um Meinung

    Also ich brauche jetzt einfach mal ein paar Meinungen, ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen.( Dürfte wohl ein etwas längerer Post werden, also nichts für zwischendurch )
    Wesentliches : 17J., weiblich, mit circa 12 / 13J. einige angefangene Therapien wegen schulischen Problemen- hat sich erledigt
    Raucherin, regelmäßige "Trinkerin"

    Also ich habe keine schwerwiegenden traumatischen Erlebnisse gehabt ( meines Erachtens nach ).Lediglich ein ziemlich gestörtes Verhältnis zu meiner Mutter, ich würde sagen es ging schon krasser bei uns zu als bei anderen Pubertierenden mit ihren Eltern.
    Unnahe Bekannte würden mich eher als freakige Exzentrikerin beschreiben,jedoch fällt mir immer wieder auf, das ich mich in vielen Situationen "anders" fühle- klar, wir sind ja alle in dem Alter "anders", das weiß ich, aber ich für mich fühle es doch irgentwie krasser.

    Ich schaue Nachts einige Male ob ich die Tür richtig abgeschlossen habe, ob der Ofen ausgeschaltet ist, der Wasserhahn nicht tropft, nicht mal aus der Angst vor Einbrechern, sondern sehr gelassen aber gezwungen, da ich sonst nicht schlafen kann . ( Leichte Zwangsneurose ? )

    Aber das stört mich eher weniger, mich stört, dass ich mich zeitweise fast schyzophren fühle...
    Eine wesentliche Seite von mir bringt Allen Spass,ist fast schon künstlich süß und niemals ernst, ist auf vernünftigeweise Risikofreudig, extrem extrovertiert ohne Scham sich zu blamieren oder zurückgewiesen zu werden
    Die andere wesentliche Seite widerum ist sehr ernst,absolut rational denkend, sehr Weltverachtend, und wenn humorvoll dann nur auf sarkastische Art
    Die kleinste Seite die ich allerdings immer versuche zu unterdrücken ist die, die viele Ängste hat , sensibel ist und geliebt werden will- diese Seite löst in mir auch viele Komplexe aus ( überwiegend was mein Aussehen betrifft).
    Das ich letztere unterdrücke ist mir sehr Recht und löst auch kaum Konflikte in mir aus, da ich überwiegend und gerne rational denke und meine richtigen Gefühle nunmal lieber für mich behalte, ich bin immer voll da, mein Hirn schaltet wenn überhaupt nur im Schlaf ab.
    Natürlich haben alle Menschen viele Charaktereigenschaften, aber meine sind in einer Person kaum logisch vereinbar...

    Ich merke, das meine "Freunde" größtenteils nur bedingt mit mir klarkommen, da ich ihnen in einigen Situationen zu teilnamslos, in anderen jedoch zu heftig reagiere.Ich merke das sie mir eigentlich egal sind und ich irgentwo nur mit ihnen "spiele". Und fordere von meinen Mitmenschen in vielen Dingen "Ja" oder "Nein" Antworten weil mir ihre Art meistens zu wage ist...

    Außerdem denke und lese ich viel über Themen nach, mir kommen komische Gedanken auf über Gewalt,unübliche Sexualität, psychologische Themen im Allgemeinen, sogar über Serienmörder ( Und nein, ich verspüre in keinster Weise Erregung wenn ich über so etwas nachdenke, wie es im Fernsehen immer gesagt wird, es sind mehr eigenartige Interessen)
    Ich weiß dass ein Internetbeitrag im Zweifelsfall keine Therapie ersparen würde, ich habe über zu viele "Störungen" gelesen -teilweise auch aus nüchternem Interesse- ich würde kaum sagen das ich (schon) eine hätte, und auch wenn ich oft über Selbstmord nachdenke, wäre es rein aus logischer Sicht keine ernsthafte Option für mich

    Ich bin nicht wirklich verzweifelt, mir ist eigentlich Alles so ziemlich egal, ich weiß nur nicht mehr was mit mir selbst anzufangen, es geht in keine Richtung weiter...
    Ich schicke das jetzt einfach mal mit falschen Satzzeichen , ungelesen und mit dutzenden Halbsätzen ab, das ist glaube ich besser
    Vielen Dank falls jemand für so einen langen Text die Zeit aufbringt und mir vllt sogar weiterhelfen kann
    Geändert von Stis (23.01.2011 um 03:37 Uhr)

  2. #2
    Neuling
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    Hallo Stis,

    helfen kann ich dir sicher nicht, ich bin kein Fachmann. Aber den Zusammenhang deines Verhaltens, deiner Gedanken und Gefühle in Bezug auf die Beziehung zu deiner Mutter würde ich schon sehen!

    Du schreibst auch, dass du trinkst. Wie wäre es denn, wenn du dir diesbezüglich Hilfe holst. Medizinisch fachlich wäre natürlich sinnvoll, aber der Weg ist ja nicht immer einfach. Eine Selbsthilfegruppe wäre doch ein Anfang. Denn dort kann man dir auch sagen, wo man noch Hilfe bekommt. Psychologische Hilfe. Dort sind Mitleidende, die vielleicht nicht deine Erfahrung haben, aber andere Altlasten mit sich herumtragen. Und dort Betroffene mit Betroffenen reden, würdest du vielleicht auch jemanden finden, der dich versteht?! Du kannst ja auch erst einmal telefonischen Kontakt aufnehmen!

    LG Nostalgie

  3. #3
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    Hallo.
    Ich denke , dass bei Dir eine Verhaltens- bzw. Psychotherapie das Richtige wäre.
    Alles Gute!

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