Die Gedanken in meinem Kopf fahren wieder Achterbahn. Ich hasse Achterbahnen. Sie bauen Filme. Filme, die keiner sehen will. Mit jedem Augenaufschlag zu wissen, dass man hier ist. Dass man am Leben ist. In einer Welt ohne Platz für mich. Mit der Leere in mir, die keiner ausfüllen kann. Und wenn jemand versucht es auszufüllen noch viel leerer in mir wird. Keiner, der fühlt, was du fühlst. Keiner, der deine Filme kennt. Ab und zu hab ich meine Filme lieb. Wenn sie mir von dem Winter erzählen, in dem der Schnee lautlos auf die Erde fällt und die Welt in einem anderen Licht erscheint. Doch es sind seltene Momente.
Zu wissen, dass du du bist, macht manche Tage unerträglich. Zu wissen, dass man verrückt ist - sich etwas verrückt hat. Und nicht zu wissen, wie man es wieder grade rücken soll. Aber die Akzeptanz wird irgendwann mein Freund. Wir sind dann Kumpels und die Welt erscheint nicht mehr ganz so tragisch. Und die Filme werden bunter. Ab und zu wird dann auch eine kleine Nebenrolle besetzt. Doch bis es soweit ist, muss ich noch viele Augenaufschläge hinter mich bringen


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