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Thema: Vom Suchen und Finden

  1. #1
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    Standard Vom Suchen und Finden

    Die Gedanken in meinem Kopf fahren wieder Achterbahn. Ich hasse Achterbahnen. Sie bauen Filme. Filme, die keiner sehen will. Mit jedem Augenaufschlag zu wissen, dass man hier ist. Dass man am Leben ist. In einer Welt ohne Platz für mich. Mit der Leere in mir, die keiner ausfüllen kann. Und wenn jemand versucht es auszufüllen noch viel leerer in mir wird. Keiner, der fühlt, was du fühlst. Keiner, der deine Filme kennt. Ab und zu hab ich meine Filme lieb. Wenn sie mir von dem Winter erzählen, in dem der Schnee lautlos auf die Erde fällt und die Welt in einem anderen Licht erscheint. Doch es sind seltene Momente.

    Zu wissen, dass du du bist, macht manche Tage unerträglich. Zu wissen, dass man verrückt ist - sich etwas verrückt hat. Und nicht zu wissen, wie man es wieder grade rücken soll. Aber die Akzeptanz wird irgendwann mein Freund. Wir sind dann Kumpels und die Welt erscheint nicht mehr ganz so tragisch. Und die Filme werden bunter. Ab und zu wird dann auch eine kleine Nebenrolle besetzt. Doch bis es soweit ist, muss ich noch viele Augenaufschläge hinter mich bringen

  2. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Rabenkind für den sinnvollen Beitrag:

    gemeingefährlich (25.09.2011),Jelka (02.10.2011)

  3. #2
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    Ich will deine Lippen küssen - sie schmecken sicher nach Glück. Der Gedanke, der mir beim Anblick deines zarten Seins durch den Kopf schießt. Der Wunsch, dass unsere Herzen sprechen. Doch meins ist unfähig zum Reden. Laute, die keine Worte bilden. Töne, die keine Melodie erzeugen. Mein Herz verstummt. Unfähig sich zu unterhalten.

    Doch du hast es berührt. Mir versucht, dass Sprechen zu lernen. Doch der Versuch scheiterte. Er endete, weil ein anderes Herz zu dir sprach. Es brüllte dich förmlich an.

    Nun sitzen wir hier, mein Herz und ich. Auf der Suche nach einem Lehrer und der Gewissheit, dass nur ich der Lehrer sein kann.

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    Jelka (02.10.2011)

  5. #3
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    Und das Leben fickt einen fröhlich weiter <3

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    Jelka (02.10.2011)

  7. #4
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    tausenddreihundert leere Gedanken und immer du dazwischen
    Keine klare Vorstellung wer du bist, doch die Sehnsucht ist groß.
    Ein Kuss, eine Berührung, ein Alles.
    Wo bist du und wie finde ich dich?
    Du und dein Sein...

    Doch wenn ich dich gefunden habe, was mach ich dann mit mir. Denn ich bin dann immernoch ich. Und ich will nicht ich sein.
    Die Gefühle, die einen Lähmen - vonn dir ausgelöst.
    Die Angst, dass zu finden, was man nicht verlieren will.
    Du bist dann da und mit dir die Angst. Die Angst mein Feind.
    Sie liebt mich und ich hasse sie. Wir sind unzertrennlich.
    Kein Tag ohne sie und das heißt, wieder ein Leben ohne Dich.

    Doch die Sehnsucht wird größer und ich muss mich befreien - auch wenn es unmöglich scheint. Dir soll mein Herz gehören und nicht ihr.
    Ich will sie nicht mehr - nicht mehr fühlen.
    Nur einen Tag und ich wüsste, dass ich es kann.
    Dass ich bereit bin. Bereit für dich und die Liebe.
    Doch sie ist da und sie frisst mich auf. Lässt mein Herz nicht sprechen.
    Und es weint - wenn auch leise

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    Jelka (02.10.2011)

  9. #5
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    Das Leben ohne Liebe - kein Leben. Das Leben mit Liebe - kein Leben.
    Und wieder versuche ich, dass was ich gefunden habe, wieder zu verlieren. Mein Herz, dass nicht weiß, was es vom Leben halten soll.

    Da bist du und da bin ich.
    Und ich bin nicht du und du nicht ich.

    Mein Herz, dass sich verläuft und den Halt verliert. Sich in Glück suhlen will. Doch ist die Mauer und die Mauer steht fest. Ich will nicht, dass du sie einreißt. Sie macht sich da toll. Menschen haben lustige Sprüche darauf gesprüht. Sie macht sich gut in mir, an mir, um mich herum. Wir sind Frreunde. Und mit dir will sie keine Freundschaft schließen. Du, mit deiner herzzerreißenden Art, jeden Tag versuchst, die Steine zu lockern. Einfach nicht aufgibst. Den Schmerz vergisst, den mein Herz deinem wundervollen zufügt.

    Dein Herz sprach zu meinem und meins antwortete, wenn auch leise. Denn die Mauer ist robust. Aber es gibt Stimmen die durchdringen alles.
    Das Lachen was im Weinen endet und das Weinen aus dem ein Lachen geboren wird.

    Ich habe nicht gesucht, aber ich habe gefunden.

  10. #6
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    Tausend Worte, die ich schreiben könnte und nur eins was alles ausdrückt - Tod

  11. #7
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    Liebes Rabenkind,

    früher oder später sterben doch alle. Also warte so lange und versuch, Dein Leben wieder zu genießen. Ja, gerade jetzt im Herbst wird es noch schwerer.

    Aber irgendwann ist wieder Frühling, die Blumen blühen, das Leben sprießt und es gibt doch noch die Hoffnung, dass Du dies Leben genießen kannst. WIrklich, mit Deinem Herzen. Dass sich die Mauern niederreissen, dass Du drüberspringen kannst.

    Bitte mach keine Dummheit. Und Dummheiten sind es auch zu diesen Beiträgen noch Danke zu sagen.

    Bring frische, bring leben, bring Frühling und ich sag Dir danke.

    Alles erdenklich Gute

    Deine Irina

  12. #8
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    Das Leben langweilt mich...
    Die Liebe nervt...
    Man will sie und wenn man sie hat, nervt es. Es nervt so sehr. Sich jeden Tag einzugestehen, dass man das nicht kann.
    Dass da was ist, das dich nicht lässt. Jeden Tag der Kampf, jemanden in dein Leben zu lassen und jedes Mal die enttäuschten Augen, weil es nicht geht. Es scheint vollkommen unmöglich. Irgendwie ist es kaputt. Kaputt von der Angst.
    Doch irgendwie liebe ich meine Angst, denn ich will sie nicht gehen lassen. Sie beschützt mich. Lässt mein Herz nicht weiter bluten. Aber wie gesagt...
    Liebe nervt - leben nervt

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