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Thema: Von der Sucht befreit

  1. #1
    Bestseller Autor Avatar von Bernhard
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    Standard Von der Sucht befreit

    Gerne schreibe ich allen Interessierten die Geschichte von Eleonore auf. Sie schrieb:

    In meiner Jugend fragte ich mich oft nach dem Sinn meines Lebens. Niemand konnte mir darauf eine Antwort geben. In der Gesellschaft kam ich mir minderwertig vor. Mit 17 Jahren hatte ich genug vom normalen Leben. Ich wollte nichts mehr hören, mir war alles gleich. Ich stieg aus der Gesellschaft aus und betäubte mich mit Alkohol und Nikotin. Das Schlimmste war, dass nach jedem Rausch wieder die Ernüchterung kam. Sie erinnerte mich an mein sinnloses Leben. Die nüchternen Zeiten wurden immer kürzer bis sie ganz aufhörten.

    Mit 18 Jahren heiratete ich. Ich erhoffte dadurch, meinem Leben Sinn und Inhalt zu geben. Wir bekamen zwei Kinder. Bald danach endete die Ehe mit einer Scheidung. Um für die Kinder zu sorgen, wollte ich arbeiten und mit dem Trinken und den Schlaftabletten aufhören. Jetzt wo ich aufhören wollte, konnte ich nicht mehr. Ich war süchtig und ein Sklave meiner Drogen geworden. Meiner Mutter musste für meine Kinder sorgen. Ich sah meine Kinder nur noch selten, weil sich meine Mutter von mir abgewandt hatte.

    Wieder allein zerriss es mich innerlich nach der Sehnsucht eines sinnerfüllten Lebens. Eine erneute Beziehung mit einem Mann stillte meine quälende Suche nach dem Sinn des Lebens nicht. Ich bekam ein dritte Kind, diesmal unehelich. Wir mussten das Kind einer Pflegefamilie abgeben, weil ich arbeiten musste, um meinen grossen Alkohol- und Tablettenkonsum zu bezahlen.

    In meine erste Entziehungskur, ich war einige Monate in einer Psychiatrie, setzte ich grosse Hoffnung. Doch bereits drei Wochen nach der Entlassung kam der Rückfall in das alte Leben. Das Arbeiten wurde immer schwieriger, da ich nicht mehr nüchtern wurde. Ich wurde Arbeitsunfähig. In den folgenden zehn Jahren war ich vier Jahre davon in psychiatrische Kliniken. Meistens wurde ich wegen Überdosen eingeliefert. Zweimal nach Selbstmordversuchen.

    Mit 41 Jahren bekam ich das vierte Kind. Es war für mich ein Wunder, dass das Kind gesund und normal war. In dieser Zeit starb meine zweitälteste Tochter mit 20 Jahren. Sie war schon seit einigen Jahre in der Drogenszene. In meiner grossen Verzweiflung suchte ich Hilfe und Erfüllung im Okkultismus. Ich verstrickte mich immer tiefer in diese unheimliche Praxis. Meine Hoffnung war am Ende.

    In dieser Hoffnungslosigkeit traf ich zwei ehemalige Fixer. Sie waren bereits einige Jahre von den Drogen frei. Ihre Lebensfreude faszinierte mich. Sie hatten eine Ausstrahlung, die ich bei anderen noch nie gesehen hatte. Sie erzählten mir von einem neuen Leben durch Jesus Christus. So etwas habe ich noch nie gehört. Ich behielt nur wenige Worte, aber diese liessen mich nicht mehr los. Ich wollte mehr über eine Beziehung mit Gott hören. Ich ging mit ihnen in einen Gottesdienst. Die Menschen sangen, beteten, und jemand erklärte Gottes Wort. Ich verstand nicht viel, aber ich ging immer wieder hin.

    Erst nach einem Jahr verstand ich, dass Jesus Christus auch für meine Sünden starb und mich erlösen möchte. Ich bekannte Jesus alle meine Sünden und nahm ihn als meinen Erlöser und Herrn in mein Leben auf. Ich war überrascht! Ein nie gekannter Friede kam in mein Herz. Ich war tief beeindruckt vom Wirken Gottes. Ich konnte sämtliche Drogen, die mich seit 30 Jahren beherrschten, mühelos auf die Seite legen. Ich hatte kein Verlangen mehr danach und bekam auch keine Entzugserscheinungen. Nicht alle erleben es gleicht. Gott hat mir bei meiner Entscheidung eine spezielle Gnade erwiesen.

    Das Leben mit Jesus Christus ist nicht immer ohne Probleme. Es gab auch wieder Kämpfe und Nöte. Sogar Rückfälle in die Suchtmittel. Aber die Gewissheit, dass ich in Jesus Christus ein ganz neues Leben empfangen hatte, verlor ich nie. Jetzt wusste ich um die Vergebung und die Freiheit zu einem sinnerfülltes Leben durch Jesus Christus. Ich war am Ende meiner Irrfahrten angelangt.

    Was ich mit Jesus Christus erlebt habe, möchte ich nicht für mich behalten. Gott existiert tatsächlich! Seitdem ich Jesus annahm, fühle ich mich nicht mehr überflüssig in dieser Welt. Ich kann der Gesellschaft, aus der ich früher ausgestiegen war, mit dem Bewusstsein begegnen, dass ich vor Gott gleich Wert bin, wie jeder andere Mensch. Dass befreit und lässt aufatmen. Jesus gibt mir die frohe Gewissheit, dass er immer und überall da ist, und wenn mein Leben zu Ende geht, ich bei ihm im Himmel sein werde.

    Eleonore Klingenberg

  2. #2
    Gast622
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    das ist der glaube..ja
    und trozdem könnte es alles andere sein , solang ein mensch an irgend etwas glaubt, was es auch sein mag (und bei uns menschen ist es nun einmal meistens die religion) . natürlich hat es ihr geholfen und jeder mensch braucht einen sinn aber es hätte auch alles andere sein können. ich finde sie steigert sich etwas zu sehr hinein denn der glaube, ist nur der impuls , ihre taten und all die dinge die sie selbst kreiert hat und die sie geschafft hat, hat sie alleine gepackt .
    ich hab es z.b mit der kunst, viele eben mit religion, andere in naturwissenschaften , menschen entwickeln sich eben in die verschiedensten richtungen.
    und trozdem darf man sich nicht hinensteigern, denn egal was es ist woran der mensch glaubt , wenn glaube und hoffnung zu fanatismus ( was bei ihr noch nicht der fall ist ..aber schon langsam etwas andeutet) wird , wird diese hoffnung beschmutzt.
    ich bin nicht menschen und kirchenfeindlich auch nicht und glaube zwar an vieles , habe auch sehr viel respekt vor den dingen die man nicht sehen kann, an gott glaube ich auch.
    aber nicht als eine person die alles lenkt und steuert. er (bzw es..) lebt in uns allen und vieleicht existiert wirklich etwas dort , wo wir es nicht sehen können und doch übertreiben es viele.

    beispiel : islam .

    sehr viele menschen haben den koran schon so missverstanden dass sie dinge hineininterpretieren die eigentlich gar nicht dort stehen !
    durch glaube wird hoffnung durch hoffnung wird wahn und durch wahn absolutistische gedanken. das ist eine der gefährlichsten dinge der kirche.

    doch das ist meine meinung, ^^

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Seph
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    gut ja...es ist der glaube!
    aber ich bin nicht wirklich für religion zu haben! ich interressiere mich für verschiedene arten von religion und mein früherer religionslehrer meinte auch ich sei eher naturbezogen in sachen gott....
    ich kann einfach nicht an jemanden glauben der nicht als materie auf der erde existiert.
    meine religionslehrer mussten schon öfters den hut vor mir ziehen, oder aufgeben, da ich sie mit argumenten zugetextet hab wie: wo stehen in der bibel die dinosaurier?
    tja...da waren sie mal sprachlos!
    gut, noch nie gab es soviele berichte über wunder usw. aber trotzdem kann es auch zufall sein.

    die einzigen zwei sachen an die ich glaube, 1)an mich selbst, 2) an die liebe zu einem wundervollen und wunderschönen mädchen mit der ich mein leben verbringen will! an das glaube ich und es gibt mir kraft!


    eine kleine geschichte dazu:
    ein schulkollege hat von seinem opa immer geld bekommen damit er in die kirche geht.
    als der opa dann krank wurde und "gott" ihm nicht geholfen hat bzw. er dann starb, drehte mein schulkollege bei dem thema gott fast durch und sogar der religionslehrer bekam zweifel an der religion, als mein kollege meinte: "Mein Opa ging jeden sonntag in die kirche, betete jeden tag 3mal, und was hat es ihm gebracht? gott hat ihm nicht geholfen! er war nicht da, als er ihn brauchte! darum kehre ich ihm den rücken und glaube an mich selbst!"

    tut mir leid, aber ich kann nicht anders! für das hab ich mich zu sehr mit allen religionen befasst! zwar schon wieder viel vergessen, aber man kann mich nicht mehr überzeugen ---> ich bleibe naturbezogen, mehr nicht! denn natur kann er ja vielleicht erschaffen, haben aber nicht die erde, da wie gesagt z.b. die dinos fehlen
    Sei der der du bist. Bist du ein anderer, kannst du nicht mehr der sein der du mal warst.

  4. #4
    Gast622
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    hmm..wie war das...gottes wege sind unergründlich? ^^

    aber ja schatz, ich muss dir in manchen dingen rechtgeben , die dinos werden wirklich nicht angesprochen *g*...
    liegt aber vermutlich im ,,missverständnis´´ die die menschen in all den jahren mitgetragen haben , es ist doch genauso wie mit den gerüchten, einer sagt es dem anderen wie die dinge sein sollten, der andere erzählt es weiter und dann macht es die runde, bis es irgendwann nicht mehr den ursprung hat . doch es ist wichtig dass der glaube und das denken des menschen sich täglich verändert! denn wir entwickeln uns ja auch weiter, wir haben unsere epochen die wie ein riesiger zyklus durch unsere leben und die jahre der epochen wandern .
    die menschen von vor 100 jahren waren absolut anders als wir es heute sind
    !!
    aber das ist auch gut so ^^ (um himmels willen, so wie damals will ich heute nicht mehr leben.. von der mentalität aus gesehen, dafür liebe ich die freiheit zu sehr)

    hmm.nunja.. es zählt doch ende nur der sinn des glaubens, dass man etwas hoffnung herbeirufen will, ob es nun von gott kommt oder nicht ist jedem selbst überlassen/und von der situation aus !
    ich weiß nicht wieso aber etwas in mir hällt mich immer wieder ab zu sagen gott gibt es nicht, vieleicht weil ich einfach nicht riskieren will dass ich irgendwann doch erkenne dass es dort etwas gibt was gott sein könnte und dann alles umbüßen muss... ^^

    keine ahnung, ich bineim teenager und finde es irgendwie normal , noch nicht alles zu können , es erleichtert zudem .
    ich warte bevor ich entscheide ob es etwas gibt oder nicht . dafür lass ich mir zeit wenn mein herz mir vollständig sagt: das existiert nicht mehr für mich, dann würde ich wohl auch nicht daran glauben . doch noch tu ichs und noch brauche ich es .

    es gibt einfach zu viele dinge die mich davon abhalten zu sagen dass es nur ,,eine´´ realität gibt .

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Seph
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    schatz? ich habe auch nur gesagt das ich an gott nicht so glaube wie z.b. andere! andere glauben an ein höheres wesen das über uns ist und über uns wacht! so bin ich nicht! ich glaube daran das es etwas gibt das alles um uns geschehen lässt... darum naturbezogen: wie das gras wächst, wie sich alles im wind bewegt! das ist für mich etwas unglaubliches wie so etwas schönes nur funktionieren kann!
    und ich muss das ehrlich mal loswerden: würden die menschen mehr naturbezogen "glauben" würde die welt nicht zerstört werden!
    es ist mir klar das es einige nicht nachvollziehen können!
    nur für mich ist gott keine höhere lebensform die über uns wacht uns beim duschen zuschaut usw.
    für mich ist gott die natur, alles was um uns geschieht! etwas das da ist aber nicht eingreifen kann!
    denn sonst bin ich eher auf der seite der wissenschaft mit dem Urknall!

    an sowas glaub ich! aber vielmehr noch glaub ich an uns!
    es ist beides so wunderschön und unglaublich!
    die natur und DU, Schatz!

    ich bin eben so
    Sei der der du bist. Bist du ein anderer, kannst du nicht mehr der sein der du mal warst.

  6. #6
    Gast622
    Gast

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    meine antwort hast du dazu im off topic *grins*
    ich denke das sagt so ziemlich alles !
    hmm... weißt du....oft denke ich ähnlich , also was die natur angeht
    und doch, der mensch ist in einer gruppe zwar ein friedvolles wesen , doch sind es zu viele, ist es einfach unmöglich kriege/konkurenz zu verhindern . ich denke nicht dass der mensch dazu fähig wäre nur im frieden zu leben, dafür gab und gibt es leider zu viele kriterien die leider immer noch ausschlaggebend sind dass ,,weltfrieden´´ in der dimension und der masse, die wir als spezies sind, einfach unmöglich ist .
    trozdem ist es wichtig dass wir uns weiterbilden und nicht aufgeben
    bekanntlich stirbt die hoffnung ja zuletzt!...^^

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