Hallo Leute,
ich ring mich nun durch hier über vergangenes zu schreiben. Wohl aus dem Grund um die Dinge hinter mir zu lassen.
Zu meiner Geschichte, bis vor einem dreiviertel Jahr waren die letzten beiden Jahre die härteste Zeit meines Lebens. Ich hatte das Gefühl die Welt bricht zusammen. Wie kam es dazu?
Es fing damit an, dass ich eine Frau kennen gelernt habe, wir in eine Beziehung starten wollten und in mir eine Menge unverarbeiteter Gedanken hoch kamen. Ich muss dazu sagen ich habe meine ersten sexuellen Erfahrungen mit meinem Cousin gemacht, ich war damals 12 Jahre alt oder so und denke es war einfach nur die neugier![]()
Ja bis ich dann 18 war hatte ich mit Frauen immer Probleme wenn es darum ging ihnen näher zu kommen. Da hatte ich dann auch eine Beziehung, die auseinander ging aufgrund sexueller Probleme. Ja das zog sich dann natürlich weiter durch mein Leben. Mit 20 lernte ich wieder eine Frau kennen und hatte Minderwertigkeitsgefühle diesbezüglich.
Ich muss dazu sagen, ich hatte immer das Pech, dass immer viel Stress war, den ich mir zum Teil selbst gemacht habe, daher hab ich mich sehr unter Leistungsdruck gesetzt.
Irgendwann hab ich das ganze dann im Griff gehabt
Naja nun habe ich dann ein Kind mit dieser Frau bekommen und seitdem habe ich des öfteren Ängste, dass meiner Tochter ähnliches geschehen könnte. Ich hatte anfangs ziemlich Angst ihr körperlich näher zu sein.
Das hat sich nun auch gegeben.
Ich merk grad, dass es einfach nur gut tut mal darüber geschrieben zu haben, wie das halt so ist mir ist`s peinlich mit Freunden darüber zu reden.
Ich hab jedoch vor einiger Zeit mit meiner Mutter und meiner mittlerweile Ex-Freundin darüber gesprochen, dass ich Probleme damit habe meiner Tochter näher zu sein. Naja zu dem Zeitpunkt war ich mental so fertig, dass meine Wortwahl lichte gesagt sehr ungünstig war. Meine Worte waren Ich habe Angst meiner Tochter sexuell etwas zu tun. Als ich dann realisierte wie ich mich ausgedrückt hatte hab ich das ganze auch wieder klar gestellt.
Ja wie ists Mittlerweile, ich habe gelernt, mich meinen "Ängsten" zu stellen. Ich selbst würde über mich sagen ich bin selbstbewusst und motiviert, ich löse Muster welche mir nicht gefallen auf und habe mein Leben irgendwie im Griff.
Nach allem guten der kleine HakenAb und zu ärgere ich mich, dass ich manches "soo falsch" machen musste, kommt auch mal vor, dass mir die Ängste wieder hoch kommen.
Doch es geht mir von Tag zu Tag besser.
Ich hatte bisher Angst davor, dass sich Menschen über so einen Text belustigen würden, doch ich denke das ist nun mal so gewesen in meinem Leben, klar wars schlimm als es so war, doch mittlerweile denk ich wenns jemanden irgendwie hilft oder so gut und wenn die leute denken was das fürn Kloppie auch ok.
Nur mit Leuten aus meinem sozialen Umfeld kann ich da irgendwie nicht drüber reden... hm was meint ihr dazu?


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