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Thema: Von Niribus,dem Jahr 2000, und anderen Weltuntergangs Prophezeihungen.

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von Brom
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    Standard Von Niribus,dem Jahr 2000, und anderen Weltuntergangs Prophezeihungen.

    Hi, ich hab mich gefragt, warum Menschen eigentlich so sehr nach dem Weltuntergang suchen.

    zB das Christentum ist eine Weltuntergangreligion. Halt! bevor nun wiedersprüche kommen, lasst mich das begründen. Letzten Endes geht es halt darum, das "beim jüngsten Gericht" die "Gottgläubigen" in den Himmel kommen, und der Rest eben in die Hölle fährt. Klar geht es noch um vieles anderes.
    Aber der Kern ist eben, glaubt an Gott, oder am ende gehts in die Hölle.

    Dann 1930-1985 Transpluto, oder umgangsprachlich Planet X, oder seid neustem auch Niribu. Der sogenannte 10 Planet unseres Sonnensystems, der 2012 mit der Erde kollidieren soll.

    Die 2000 Wende die jedem wohl noch im Gedächniss sein sollte, wo man von Massenweisen Computerabstürzen angst hatte, explodierender Kernkraftwerke, ect.

    Ob nun Meteore, Supervukane, das schwächer werdende Magnetfeld überall wo man hinsieht, findet man die dunklen Propheten des Untergangs.
    Warum ist der Weltuntergang in so vielen Köpfen ein Thema, ist die Angst davor evtl sogar ein unterbewusstes Hoffen, das "es" dann endlich vorbei ist?

    Was denkt ihr über das Thema.

    lg Brom
    Wenn leuchtend die Gestirne tauchen
    im dunklen Äthermeer empor
    und in geheimnisvollem Hauchen
    die Welt umweht ein Dämmerflor,
    entschwebt der Geist zu wachen Träumen
    ins große heilige Reich der Nacht,
    beschwingt nach unermessnen Räumen
    von tiefer Phantasien Macht.
    Im weichen Zauber solcher Nächte
    scheint sich die Schöpfung zu entfalten,
    und dunkel ahnen wir die Mächte,
    die über unserem Leben walten.

  2. #2
    Gast784
    Gast

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    Hallo Brom,

    ich tippe auf das unbewusste Hoffen, das verkleidet als Angst daher kommt.

    Die Hoffnung, am nächsten Tag nicht mehr zur Maloche zu müssen,

    die Hoffnung auf die Erlösung von aussen, die man sich selbst nicht geben kann,

    die Hoffnung darauf, aus dem eigenen langweiligen und einsamen Leben gerissen zu werden, und sich plötzlich in der Katastrophe mit anderen Menschen verbrüdern oder verschwestern zu können,

    die Hoffnung darauf, dass das eigene sinnentleerte Leben in der Not vll doch noch einen Sinn kriegt durch Helfen und Retten,

    die Hoffnung, sich endlich lebendig fühlen zu können durch die Not und die Herausforderung, die sich daraus ergibt.

    die Hoffnung, dass es dann endlich wieder Gelegenheiten gibt, den Helden in sich zu spüren und zu leben

    Du hast übrigens noch den Mayakalender vergessen. Der läuft am 21.12.2012 aus, was in Esokreisen mit dem Weltuntergang gleichgesetzt wird.
    Das ist an meinem 49. Geburtstag (hoffentlich gleich nach der Party, damit ich nicht mehr aufräumen muss). Sollte die Welt da nicht untergehen und ich doch noch 50 werden, muss ich dann die Mayas oder die Esos schimpfen?
    Geändert von Gast784 (08.01.2011 um 17:41 Uhr)

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Brom
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    Du hast übrigens noch den Mayakalender vergessen. Der läuft am 21.12.2012 aus, was in Esokreisen mit dem Weltuntergang gleichgesetzt wird.
    Das ist an meinem 49. Geburtstag (hoffentlich gleich nach der Party, damit ich nicht mehr aufräumen muss). Sollte die Welt da nicht untergehen und ich doch noch 50 werden, muss ich dann die Mayas oder die Esos schimpfen?
    Mit den Naturwissenschaftlern.
    ...da der Kalendar ein Kreissystem ist, und damit gar kein Ende hat. ^^ aber wer schaut schon auf so kleinigkeiten, wenn dafür die Welt untergehen kann. *g

    Mich fasziniert so themen ja schon, nicht nur globale Weltuntergänge, sondern auch die Verschwörungstheroien die damit oft zusammenhängen.

    Nicht nur weil ich paranoiker bin, und mich daran immer wieder übe, sachlich zu bleiben, und mögliche Wahnfantasien auszuschließen. Auch weil ich die Kreativität dabei immer bewundere.

    Ich denke es ist bei vielen ein Mix aus Faszination, für das unerklärliche, was ja auch immer ein wenig die Suche nach etwas "anderem" etwas "alternatives", teilweise ist es da sogar egal was, hauptsache es ist anders wie jetzt. Und der Hilflosigkeit, die viele empfinden, wenn sie das geschehen in der Welt beobachten. Und so auch einen "untergang" beorzugen, weil sie daran ja auch nichts ändern könne, dh die Schuldfrage fällt ja auch bei sowas weg.

    lg Brom

    Un
    Wenn leuchtend die Gestirne tauchen
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  4. #4
    Gast784
    Gast

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    Mit den Naturwissenschaftlern.
    dann muss ich doch mit den Maya schimpfen, weil dat Ding im Kreis rumläuft, tztztz. Die Naturwissenschaftler hams ja nicht erfunden und können deshalb nix für den verpassten Weltuntergang

    Das mit der Schuldfrage bringt mich grad auf nen anderen Zusammenhang. Wahrscheinlich ist deshalb unsere ganze christliche "Mythologie" so wirksam, weil sie ja genau auf diese anscheinend menschlichen Bedürfnisse abzielt:

    Schulddenken, Erlösung von aussen, endlich Ruhe.

    Hat schon fast von Sehnsucht nach dem Mutterleib, nur rückwärts

  5. #5
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    Das mit der Schuldfrage bringt mich grad auf nen anderen Zusammenhang. Wahrscheinlich ist deshalb unsere ganze christliche "Mythologie" so wirksam, weil sie ja genau auf diese anscheinend menschlichen Bedürfnisse abzielt:

    Schulddenken, Erlösung von aussen, endlich Ruhe.

    Hat schon fast von Sehnsucht nach dem Mutterleib, nur rückwärts
    Naja das macht nicht nur die christliche Mytologie, jede Instituiton die Sicherheit verspricht, nutzt diese Bedürfnisse aus.

    Mich fasziniert das eigentlich, da ich mit unserer Lebenweise auch nicht voll einverstanden bin. Wobei ich einen Weltuntergang zu drastisch finde, ein Krieg, oder eine Zivilisationsstufe runter, wäre auch ok.
    Auf der anderen Seite genieß ich aber auch den Luxus und möchte ihn nicht aufgeben.

    Andere aber schüren extra Ängste, die sie dann wieder befriedigen.

    Die Politik, Schutz vor Hunger, Gewalt und Fremden.
    Pharmaindustie Schutz vor Krankheiten,
    Schönheitsindustrie schutz vorm Altern und dem Verlust der Schönheit.
    Die Fitness Industrie schutz vorm zu frühen ableben,.
    Die Christen Schutz nach dem Ableben. ^^

    Es ist unglaublich wieviel Dinge man tut, nur um sich vor irgenwas zu schützen. Bei soviel Angst, ist es eigentlich nicht verwunderlich, das es so viele Menschen gibt, die ihre "Verantwortung" gerne aus den Fingern geben.

    Das Geschäft mit der Sicherheit ist riesig.

    lg Brom
    Geändert von Brom (08.01.2011 um 18:48 Uhr)
    Wenn leuchtend die Gestirne tauchen
    im dunklen Äthermeer empor
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    die über unserem Leben walten.

  6. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    Das bringt mich wieder zu der Frage, die mir ganz am Anfang durch den Kopf geschossen ist:

    Was sind das denn für Leute, die diese Angst vorm Untergang haben? (und ersatzweise all die kleinen Ängste, die es sonst noch so gibt)

    Ich vermute, hauptsächlich Menschen, die nicht glücklich sind und nicht gut in ihrem Leben stehen. Die Angst vor dem Tod ist oft nichts weiter als die Angst vor dem Leben.

  7. #7
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    Ich vermute, hauptsächlich Menschen, die nicht glücklich sind und nicht gut in ihrem Leben stehen. Die Angst vor dem Tod ist oft nichts weiter als die Angst vor dem Leben.
    Damit liegst du denke ich nicht mal so verkehrt, gibt ne Menge gescheiterte Existenzen in meinem Bekanntenkreis. Da wird auch gern mal die Verantwortung an andere abgegeben.

    Aber vllt hängt viel davon auch an zu hochgesteckte(geschürten) erwartungen. Man ist jung, träumt davon wie das Leben verlaufen wird. Und stellt dann auf einmal fest, das die Welt nicht grade auf einen gewartet hat. Man sogar auswechselbar ist, manchmal sogar unwichtig(subjektiv).

    Verliert seine Ziele, und damit auch Seine Träume.

    Ich mein, wie hat man sich das Leben vorgestellt, wenn man Angst vor der Realität hat? Oder sogar wünscht das alles aufhört.
    Das könnte sogar ein Ausdruck, unterdrückter und unbewusster Suizidalität sein.

    lg Brom
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  8. #8
    Neuling
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    Die Angst die viele Menschen empfinden, können meines erachtens nur in nicht erfüllten Wünschen liegen und der daraus resultierenden Orientierungslosigkeit entstehen.

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