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Thema: Vorbereitung auf Therapie

  1. #1
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    Standard Vorbereitung auf Therapie

    Hallo,

    ich wuerde gerne wissen, ob eine Art Vorbereitung auf eine Therapie moeglich ist?.

    Zur Erlaeuterung: Ich leide seit etwa 2 Jahren an Depressionen und an einer Panik und Angststoerung. Aufgrund von Zeit und vor allem Platzierungsproblemen konnte ich bisher eine Therapie leider nicht wirklich anfangen. Ich hatte zwar einen Neurologen und Psychiater, denn ich aber nur etwa alle 2 Wochen treffen konnte und auch nur fuer einige Sitzungen. Zeitgleich wurde ich auch mit Paroxetin behandelt. Dem Psychiater und mir war und ist jedoch klar, dass ich eine wirkliche Therapie anfangen muss. Da ich aber nun die Schule beendet habe und als Photojournalist in Jerusalem arbeite kann ich bis naechstes Jahr keine Therapie in Europa beginnen. Meine Probleme sind zum Glueck deutlich zurueckgegangen, die Konflikte natuerlich aber nicht geloest.

    Ich weiss ungefaehr um welche Themen sich die ganze Problematik dreht, die Frage ist, ob und wie ich weitervorgehen kann - bis ich einen Therapieplatz hab?

    Wuerde mich ueber Hilfe und sinnvolle Ratschlaege sehr freuen.

  2. #2
    Nachwuchs Autor
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    Hallo Hector, kennt denn dein Psychiater deine momentane berufliche Situation? Wenn ich höre, dass er dir Paroxetin (das einzige Medikament?) verschrieben hat, dann scheint der Verlauf deiner Störung für ihn nicht so dramatisch zu sein. Wird auch dadurch bestätigt, dass er einen stationären Aufenthalt z.Z. nicht für nötig hält.

    Zu deiner persönlichen Absicherung würde ich dir aber raten, einen Notfallplan mit deinem Psychiater zu verabreden. Es geht auch darum, dass du -man muss heutzutage mit allem rechnen- unter ganz ungünstigen Umständen einen Arzt oder Notarzt in Anspruch nehmen müsstest.

    Wie geht es denn auch weiter in IL mit deinem Medikament?

  3. #3
    Neuling
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    Hallo,
    vielen Dank fuer die rasche Antwort. Die Abreise bzw. den Umzug habe ich in Absprache mit meinem Psychiater vollzogen. Die Entscheidung war gewollt und letzlich sehr sinnvoll. Dramatisch war es - nun hat es sich auf ein akzeptables mass reduziert. Ich hatte diverse Medikamente probiert auch mit Paroxetin zusammen, jedoch war die Leistung-Nebenwirkung Bilanz bei Paroxetin und Tavor, Lorezepam fuer mich die beste. Daher hatte ich lange eine recht hohe Paroxetin Dosis und fuer den Notfall Tavor. Die Medikamente konnte und setze sich gerade ab. Ein Notfall-plan fuer IL gibt es auch. Mir geht es aber primaer um die Findung der bewussten und unbewussten Probleme, die ich habe. Alleine kann ich dies nicht wirklich machen, jedoch will ich gerne, das findet mein Psychiater sinnvoll, mich zunaechst mit mir selbst auseinander setzen. Die Frage war und ist: wie kann mensch sich seiner voralllem unbewussten Problemen bewusst machen und seine Geschichte und Konflikte, die zur Krankheit fuehrten, heraussieben. Wie koennte ich vorgehen, um die Vorabeit fuer eine Therapie zu machen?

    Besten Dank und liebe gruesse

  4. #4
    Nachwuchs Autor
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    Hector, wenn die Probleme unbewusst sind, wie soll man das im Unbewussten Schlummernde ans Tageslicht befördern? Die Gefahr bei solch einer Selbsttherapie könnte sein, dass du das falsche Problem, soz. ein Pseudoproblem, bearbeitest.

    Ob dafür nun eine mehr intellektuelle Herangehensweise das Richtige wäre?

    Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen. Ganz erstaunliche, geradezu überraschende Ergebnisse spiegelten sich in meinen kunterbunten ZEICHNUNGEN wider, nach Themenstellung von Fr.Dr.v.Fr.

    Z.B.: Malte ich ein großes Rasenstück, eingefriedet von einer niedrigen Mauer. Fr.Dr.v.Fr: "Gucken Sie mal, sehe Sie diese Hand?" Es war der Wahnsinn. Da guckte doch tatsächlich eine Grashand, die grünen Finger lebensecht nachgezeigt, über die Mauer. Diese Hand war dann ein Thema.

    Und ich hatte noch viele Zeichnungen angefertigt. Der eine ist empfänglich für Gespräche, während Fr.Dr.v.Fr. es mit einem visuellen Zugang zu meinem Unterbewusstsein versucht hatte, dh., über Hypnose und das Katathymes Bildererleben. Ich bin der Ansicht, wenn man sich auf den visuellen Trip ins Unbewusste einläßt, wäre es gut, vorher eine "Bresche zu schlagen" in die Intellekualisierung der Gefühle. Aber dein Psychiater scheint schon ausgelotet zu haben, worum es bei dir geht. Als Kreativer könnte ich mir einen visuellen Zugang als sinnvoll vorstellen. Ideal wäre es, aus meiner Sicht, wenn sich dein Psychiater auf Bildmotive einlassen würde bzw. könnte. Er kennt deine Probleme, er teilt dir ein Bildmotiv mit. Du bringst bzw. z.T. auch dein Unbewusstes was zu Papier. Er bekommt es zugeschickt und könnte sich dann selbst ein BILD von deinem Befinden machen.

    Ich hatte auch mal sehr stark unter Angstattacken gelitten. Jetzt kaum noch, und nicht mehr so heftig. Trotzdem habe ich immer einige Diazepam bei mir. Wenn sich da wirklich was anbahnt, muss es schnell gehen. Deswegen zerkaue ich sie schon im Munde. Die Wirkung soll dann schneller einsetzen.

    Könntest du jetzt einmal mitteilen, um welche Probleme es nun bei dir handelt? Vielleicht wäre die Malerei dann falsch. Zudem könnte es hier auch Foristen geben, die genau auch diese Problematik haben durchleiden müssen und vielleicht einen Weg daraus gefunden haben. Die könnten dir dann sicherlich wertvolle Tips für die Vorbereitung auf deine Therapie geben.
    Geändert von Bertrand (07.10.2010 um 17:53 Uhr)

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