Ich habe Liebe bis jetzt immer nur einseitig erlebt. Entweder hatten Männer für mich Gefühle, die ich nicht erwidern konnte oder ich verliebte mich in jemanden, der mich, aufgrund dieser Gefühlslage, nicht essen, nicht schlafen ließ.
In meinen Träumen erlebte ich, dass jenes Gefühl beiderseits vorhanden war. Doch leider verschwand der Traum, verschwamm das Gesicht meines Gegeübers, sodass ich wohl niemlas wissen werde, wer er sein wird.
Ob es nun biologisch möglich ist oder nicht, bringt mich immer zu den Fragen, ob wir nicht nur hier sind, um uns fortzupflanzen und ob der Mensch wirklich für monogame Beziehungen geschaffen ist.
Die Suche nach der Liebe gab ich mit jeder Zurückweisung ein Stückchen mehr auf. Nach außen hin behaupte ich immer, dass es keine Liebe gibt. Doch innerlich hege ich die Hoffnung irgendwann den Richtigen zu finden und mit ihm all meine Gedanken und Gefühle (wenn ich sie denn zuließe) zu teilen.
Und genau das hoffe ich für dich auch, dass du irgendwann die Richtige finden wirst. Wahrscheinlich erst dann, wenn du es am wenigsten erwartest und die Suche nach ihr schon aufgegeben hast.


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