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Thema: Wann stationäre Therapie, wann ambulante?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Wann stationäre Therapie, wann ambulante?

    Hallo!
    Ich war im November beim Psychiater und habe um eine Therapie gebeten. Er meinte, ich bräuchte keine.
    Daraufhin war ich bei einem anderen Psychiater. Ich bin nun seit November bei diesem in Behandlung. Erst hat er mir Medikamente gegen Depressionen verschrieben, die aber nicht geholfen haben. Eine ambulante Therapie hat er mir nie angeboten. Nun meinte er, dass ich für 6 Wochen in eine psychosomatische Klinik gehen soll und keine Medikamente mehr gegen Depressionen nehmen soll.
    Da ich nicht in eine Klinik wollte, war ich bei einem Psychologen um mir eine 2. Meinung einzuholen. Er meinte ich hätte eine Neurose und hat mir eine ambulante Therapie bei sich angeboten. Da ich sowas inkompetentes noch nicht erlebt habe, habe ich die Schnauze voll von Psychologen und bleibe lieber beim Psychiater.
    Nun war ich in einer neurologischen Klinik für 2 Tage und dort wurde mir wiederum von der Stationsärztin zu einer ambulanten Therapie bei meinem Psychiater geraten und ein bestimmtes Antidepressiva hat sie mir auch gleich noch verschrieben. Dazu muss ich aber gleich sagen, dass ich nie wieder ein Antidepressiva nehmen werde und auch keine Depressionen habe.
    Ein anderer Arzt in dieser Klinik hat mir jedoch angeboten, dass sie mich stationär aufnehmen, wenn ich das möchte, da sie auch eine Abteilung für psychiatrische Erkrankungen und Schlafstörungen haben.

    Ich bin seit 1-2 Jahren krank und es gab in der Zeit viele Phasen wo ich mir gewünscht hätte, dass ich in eine Klinik komme. Nicht in eine Psychoklinik, aber als ich eine Gehirnentzündung oder einen Bandscheibenvorfall hatte, habe ich mir doch gewünscht, dass man mich aufnimmt. Auch so habe ich sehr oft gedacht, dass meine Beschwerden so massiv sind, dass ich eigentlich in eine Klinik gehören, aber immer wenn ich wollte, dann durfte ich nicht. Wenn ich ambulant eine Therapie machen wollte, dann durfte ich auch nicht.


    Wann sollte man sich denn für einen stationären Aufenthalt entscheiden und wann für eine ambulante Behandlung? Und sollte ich nun eher in eine psychosomatische Klinik oder eher auf eine psychiatrische Station gehen?

    Grüsse Sandra

  2. #2
    Neuling
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    Liebe Sandra

    Hol dir doch einfach noch ein paar andere Meinungen ein, dazu hast du ein Recht. Mit so wenig Vorgeschichte ist es schwierig deine Frage genau zu beantworten. Ich würde das auch nicht unbedingt hier machen. Natürlich ist es eine Kostenfrage ob ambulant oder in einer Klinik.
    Wenn du seit etwa 2 Jahren krank bist, dann ist es höchste Zeit etwas zu unternehmen. Es kann nur ein Fachmann bestimmen was du brauchst. Auch nach einem Klinik Aufenthalt von 4 Wochen oder so würdest du noch weiterhin Unterstützung benötigen. Es kommt darauf an, was für eine Behandlung du wirklich brauchst. Ich denke, Medikamente habe ihren Platz und können durchaus hilfreich sein - in Kombination mit Therapie. Es kommt darauf an was für Medikament verschrieben werden. Wenn ich nicht schlafen würde dann kämen erst mal natürliche Mittel dran. Ich weiss aus Erfahrung dass ein Erfolg oder Misserfolg erst nach mindestens 4 Wochen beurteilt werden sollte.
    Ein Ganzheits-Therapeut würde auch mal anschauen wie du lebst. Essen, Alkoholkonsum, Rauchen, Schlafen, dein Umfeld usw usw - das spielt alles eine Rolle.

    LG Ari

  3. #3
    Gast784
    Gast

    Standard

    Hallo Angsthase,

    Du kannst auch mal ein Gespräch in dieser Klinik führen, oder nen Informationstag besuchen und Dir nen Eindruck vor Ort holen. Wir kennen Deine Krankengeschichte nicht und sind Laien, Du wirst das schon selbst herausfinden müssen mit Hilfe der Ärzte, was für Dich jetzt das beste ist.

    lg Gaby

  4. #4
    Schreiberling
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    Hallo Hase,
    was sind eigentlich Deine Probleme? Du beschreibst ja zwei ziemlich handfeste Körperliche Probleme. Das ist ein Fall für den Neurologen oder Krankenhaus. Was sind denn deine psychischen Probleme? Wenn du keine Depressionen hast, brauchst du klaro auch keine Medis dagegen. Was glaubst du denn, was du hast? Welche Symptome belasten dich? Davon hängst natürlich auch Dein weiteres Vorgehen ab.
    LG
    Peter

  5. #5
    Neuling
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    Hallo!
    Das ist ja mein Problem. Neurologisch und körperlich wurde ich komplett durchgescheckt und man hat rein gar nichts gefunden und vermutet daher ein psychiatrisches Problem oder ein psychosomatisches. Ich war 1 Jahr lang ergebnislos beim Neurologen in Behandlung und er hat nichts gefunden. Dann war ich mehrere Tage zu Diagnosezwecken in einer neurologischen Klinik aber ohne Ergebnis.
    Es gibt also nichts mehr, was man bei mir körperlich noch untersuchen könnte.
    Psychische Probleme sind eben nur, die Probleme, die aus den körperlichen Beschwerden entstehen.
    Ich weiss auch nicht, was ich haben kann. Belastend ist eben diese ständige Müdigkeit, was dazu führt, dass ich häufig nicht zur Uni gehen kann, was dann dazu führt, dass ich kein Bafög mehr kriege, mit dem Studium hinterherhänge, etc. und vorallem die Ungewissheit, dass ich nicht weis was ich habe. Sport, etc. kann ich auch kaum noch machen.

  6. #6
    Schreiberling
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    Hallo AH,
    schon mal was vom Chronischen Müdigkeitssyndrom gehört? Klingt fast ein bißchen danach.
    LG
    Peter

  7. #7
    Neuling
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    Ja davon habe ich gehört, das hat man bei mir sogar auch zunächst diagnostiziert, aber dann wieder nicht. Das übliche Spiel also.

  8. #8
    Schreiberling
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    Hey Angsthase?
    Wie bist du eigentlich auf den Trip Psychiater/Psychiatrie gekommen?
    Das ist echt das Letzte, was ich machen würde, wenn absolut nix anderes mehr geht. Wenn es überhaupt notwendig ist.
    Warum gehst du nicht einfach mal zu nem Psychotherapeuten?
    So, wie du hier über deinen Wunsch, in die Klinik zu gehen, sprichst, das hört sich schon fast hypochondrisch an.
    Da bei dir keine körperlichen Leiden gefunden wurden, tja da ist doch eine Psychotherapie bzw. Psychoanalyse, insofern das notwendig ist, auf jeden Fall angebrachter, als irgendeine psychiatrische Behandlung.

    Liebe Grüße

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