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Thema: Warum ein Alptraum schön ist

  1. #1
    Gast9549
    Gast

    Standard Warum ein Alptraum schön ist

    Letzte Nacht hatte ich einen schönen Traum.
    Es war nichts unrealistisches, wie fliegen oder dass ich Milliardär auf einer Südseeinsel war.
    Nein, es war eine Situation aus einem normalen Leben. Es war n der Hinsicht schön für mich,
    weil es etwas war, dass ich mir sehr wünsche, aber niemals haben kann und vielleicht
    habe ich es deswegen geträumt.

    Der Punkt ist für mich aber, dass dies zum Alptraum wird. Denn wenn ich aufwache, gibt es erstmal
    einen Schlag ins Gesicht: Paff! Willkommen in der Realität, Looser! ^^

    Anders ist es bei einem richtig Alptraum, ich werde von etwas gejagt oder getötet. Doch wenn ich
    davon aufwache, bin ich froh aufzuwachen. Dann ist der Spuk vorbei und alles ist gut. Bei einem
    schönen Traum habe ich das nicht, da will ich nicht aufwachen.

    Manchmal habe ich immer wieder den gleichen Alptraum, oder ich merke im Traum, dass ich träume.
    Dann kann ich mir sagen: Du musst einfach nur aufwachen, dann ist alles gut. Und dann wache ich auf
    und bin froh darüber. Wenn ich dann gleich wach bleibe, ist der Morgen besser, als wenn ich
    einen schönen Traum hatte. Dann ist der Morgen für den Hintern


    Und ich frage mich, was ist wohl besser?
    Von einem Leben träumen, dass man nicht haben kann? (Schöner Traum)
    Oder von einem Leben träumen, dass man nicht haben will? ( Alptraum)

    Ich, für meinen Teil, denke dass ein Alptraum immer besser ist. Schöne Träume machen einen kaputt.
    Wie denkt ihr darüber?

    grüße

  2. #2
    Roman Verfasser
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    Standard

    Ich verstehe, was Du meinst. Und habe das in der Jugendzeit auch öfter gehabt.

    Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass diese realistischen, schönen Träume einem eher Mut geben, doch etwas im Leben zu ändern.

    Wenn Dinge im Traum funktionieren (ich meine in den realistischen TRäumen), tun sie das im Grunde auch im echten Leben.

    Nein, wenn ich so darüber nachdenke, einem Allbtraum Vorzug zu geben kommt nicht in die Tüte.

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

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  4. #3
    Gast9549
    Gast

    Standard

    Mir geben die keinen Mut.

    Vielleicht bin ich ja auch einfach nur: ( * -1 )
    Bei mir ist alles andersrum^^

    Ich ziehe Albträume vor, egal wie schlimm diese sind, das aufwachen danach ist immer besser, als das aufwachen aus einem schönen Traum.

  5. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    Tesla, es gibt eigentlich immer eine große Spannweite zwischen Traum und nicht gewünschter Realität. Du könntest es mal mit Coaching probiereen, was von Deinen schönen Träumen umsetzbar ist, was der Kern davon ist, z.B. Deine Fähigkeiten und Deine Wünsche, und welche Schritte es dazu braucht.

    Wenn Dein Leben so ein Albtraum ist, dann solltest Du Dich mal fragen, warum. Denn "normal" ist das nicht und vor allem muss es nicht hingenommen werden. Schaff Dir schönes in Deinem Leben, warum soll das nicht gehen?

  6. #5
    Roman Verfasser
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    Standard

    Ich hatte mal den Fall, dass ich einen jungen Mann toll fand und einen sehr realistischen Traum hatte, in dem wir beide zusammen waren.
    Das war für mich in der Realität unmöglich.
    Aber ich hab irgendwie verwechselt, was ich geträumt hab, und was "echt" war, so sprach ich ihn in der Realität auf etwas an, was er in meinem Traum gesagt hatte. Das war erstmal peinlich!!
    Und dann kamen wir ins Gespräch darüber. Und trafen uns öfter und wurden Freunde.
    Sind es bis heute.

    Als ich ihn kennenlernte, wurd aber klar, dass er SOOO toll wie in meinen Träumen gar nicht ist, eine Beziehung wurd nicht draus.
    Aber ich mag das, wenn einem durch TRäume klar wird, was man will und dann eben darauf hinarbeiten.

    Wenn mir jemand sagt dass er von mir geträumt hat, freue ich mich sehr.

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

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  8. #6
    Gast9549
    Gast

    Standard

    Ok ist wohl irgendwie falsch rüber gekommen, wie ich das meinte.

    Als ich ihn kennenlernte, wurd aber klar, dass er SOOO toll wie in meinen Träumen gar nicht ist, eine Beziehung wurd nicht draus.
    Aber ich mag das, wenn einem durch TRäume klar wird, was man will und dann eben darauf hinarbeiten.
    Das Traum und Realität zwei paar Schuhe sind, sollte jedem klar sein.
    Ein Traum ist nun mal nicht mehr als ein Traum. (meine Meinung)

    Es ging mir nur allein darum, wie jemand das Aufwachen empfindet.
    Einmal nach einem Alptraum und einmal nach einem schönen Traum.
    Und für mich ist das aufwachen aus einem schlimmen Traum nun besser als
    aus einem schönen Traum.

    Kam wohl irgendwie falsch rüber

  9. #7
    Schreiberling Avatar von Mariposa
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    Hallöchen,

    ich hab früher nie geträumt, erst seit es mir beziehungsmäßig besser geht träum ich fast jede Nacht.
    Muss wohl ein Zeichen dafür sein, dass es mir gut geht.
    Und dann ist das bei mir verschieden: oft hab ich so einfache Träume, die sind auch schön, aber nichts so arg Bewegendes: ich träum z.B.von irgendeinem Urlaub, den ich vielleicht tatsächlich irgendwann mal erlebe, meist träum ich von meiner Familie und in letzter Zeit fast immer von meinem Schatz.
    Wenn ich dann erwache geht es mir gut.
    Dann gab es noch ganz wenige andere "schöne" Träume von einem nahen Angehörigen, der wieder lebendig war. Oder von irgendwelchen vergangenen Situationen, die ich gern wieder hätte, die aber nie wieder eintreten werden.Die Träume waren wunderschön, aber ich war nach dem Aufwachen benommen und brauchte einige Zeit, um zu begreifen, dass alles nur ein Traum war. Sehr unangenehm und traurig.

    Schlechte Träume hab ich selten, dann aber das gleiche Problem, ich brauche Zeit um zu verstehen, dass es nur geträumt war.
    Und dann bin ich natürlich froh, meist, denn manchmal träume ich dann auch Dinge, von denen ich befürchten muss, dass sie eintreten. Ich versteh das als Warnsignal.

    Einmal hatte ich einen schlechten Traum, in dem ich ziemlich genau einen Autounfall träumte, also ich hatte den Unfall.
    Bin aufgewacht, war wieder verdreht, hab mich später doll gefreut, dass es nur ein Traum war.
    Ein paar Stunden später ruft meine beste Freundin an. "Es ist etwas schlimmes passiert, ich hatte letzte Nacht einen Unfall" und erzählt mir fast haargenau meinen Traum.
    Ich kann es mir bis heute nicht erklären.
    Ein arger Zufall, nicht?
    Glaube tu ich übrigens an sowas wie übersinnliches nicht.

    LG Mari

  10. #8
    mad
    Gast

    Standard

    Hallo Tesla,

    ich weiß ja nicht, welche Albträume Du hast, aber meine Erfahrung mit Albträumen sind die, dass sie auch nach dem Aufwachen weiterhin quälend sind.
    Ich habe nie das Empfinden von Erleichterung gespürt, wenn ich aufwachte; nicht, weil ich den Traum gerne länger gehabt hätte (so masochistisch bin ich dann doch nicht veranlagt), sondern, weil es keine Erleichterung gab.
    Die Bilder UND die Empfindungen des Traumes sind weiterhin präsent gewesen.

    Wenn man (so wie Du) gejagt wird im Traum und dann aufwacht, mag das beruhigend sein; aber wenn man (wie ich) von Gewalt und Blut und unglaublich ekligen Dingen träumt, dann reicht das Aufwachen nicht, um diese Dinge hinfort zu drängen; die Tatsache, dass sie konstruiert wurden, dass sie - ja ... "erlebt!" wurden, kann mein Aufwachen nicht hinfort nehmen.

    Früher war es so schlimm, dass ich tagelang darunter litt und real Angst verspürte sowie undefinierbaren Ekel. Die Realität hat das nicht abgeschwächt.

    Das sind meine Erfahrungen.

    LG

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