Liebe Leser,
nachdem ich mich einige Zeit in diesem Forum eingelesen habe bin ich zu dem Schluss gekommen,dass hier immer noch eine Lücke herrscht, nämlich die Frage:
Warum glauben wir? Was bringt uns der Glaube?
Meine Einschätzung, bitte sehr:
ein Schaubild:
Umfeld --------> SIGNAL= ----> ICH ----------> Umfeld
(negativ) Angst (positiv)
= Problem <------------ <---------
unsere Welt lässt sich in 2 Teile einteilen: dem Ich und dem Umfeld.
dabei unterscheiden wir unser Umfeld in "wirkt positiv auf uns ein" und "wirkt negativ auf uns ein".
Betrachten wir zu Anfang das "negative" Umfeld:
Dies kann alles sein, was uns in unserem Bestreben im Wege steht.
Nun hat der Körper eine Methode entwickelt solche Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Um Probleme nun in unser Bewusstsein zu schieben (denn nur dort kann man sie erkennen) gibt es ein sehr eindeutiges Signal, die ANGST.
haben wir Ängste oder erkennen wir die Probleme, bzw. Missstände die dahinter schlummern, dann werden wir Energie darauf verwenden diese Änste bzw. Probleme zu überwinden.
Doch woher nehmen wir die Kraft dazu?
hier kommt unser "positives" Umfeld mit ins Spiel. Dies können Freunde, Familie etc.aber auch zum beispiel Gegenstände sein.
Wir gehen mit einer bestimmten Erwartungshaltung an dieses Umfeld heran.
Wird diese erwartungshaltung bestätigt, steigt unser Selbstwertgefühl und wir schöpfen neue Kraft.Oder diese umfeld vermag uns sicherheit zu bieten. Kurz aus der Beziehung zu diem "positiven" Umfeld schöpfen wir die Kraft, die wir zur Bewältigung unserer Änste und Probleme benötigen.
Doch was hat der Glaube damit zu tun.
Glaube ist ein menschliches Phenomen. Manche bezeichenen den Gläubigen als naiv, das ist nicht ganz richtig und nicht ganz falsch.
Auch der Glaube an Gott, einen Beschützer dessen Liebe wir uns zu versichern versuchen kann dieses "positive" Umfeld darstellen.
In dem Moment wo wir an eine gegenseitige Liebesbeziehung mit Gott glauben fühlen wir uns auf der richtigen Seite, uns kann ja nichts passieren, denn Gott steht ja über allem, er hat alles unter Kontrolle, er ist der Schöpfer, der Vater, der Freund.
Die Geschichte lehrt uns, dass eine große Angst der Menschen immer schon die Gunst Gottes zu verlieren war. Durch Opfergaben und spezielle Riten haben sie versucht sich dies Gunst zu erhalten,man möge sich nur mal mit der griechischen und jüdischen mythologie beschäftigen aus der die christliche ja erwachsen ist.
Der Glaube an Gott gibt mir Kraft und Sicherheit in Zeiten und Gebieten wo Unsicherheit vorherrscht. Gott kennt alles, Gott weiß alles, ja Gott kann alles einschätzen, er hat den Über-Blick. und den wollen wir auch haben, denn wir haben Angst in der Unsicherheit, der Ungewissheit. Deshalb forschen wir, deshalb suchen wir nach Antworten (auch in diesem Forum grins).
Ich möchte mit diesem Threat zur Diskussion anregen, und lade jeden herzlich ein daran teil zunehmen,
Euer Wasserstein
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