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Thema: warum träume ich so viel?

  1. #1
    Gast28
    Gast

    Standard warum träume ich so viel?

    hallöchen...

    es vergeht kein einzige tag an dem ich nicht träume. ja ja jeder träumt. aber ich erlebe sie als real und fühle mich auch danach so fix und fertig. ich wache öfters in der nacht und dadurch kann ich mich morgens an mehrere träume erinern.
    es ist so als würde man in verschiedenen leben gleich zeitig leben. es ist sehr ansträngent.
    es müßte doch etwas geben wie man das abstellen kann. nur was? möchte keine medikamente nehmen um " wegzutreten" oder zu beteuben.

    hat noch andere sollche ununterbrochene träume? immer?....

    lg jasmin

  2. #2
    Neuling
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    Träume sind in gewissem Maße das, was Du am Tag erlebt hast da wird das verarbeitet. Eventuell bist Du eine sehr emotionale Person und blühst quasi in Deinen Träumen richtig auf und gehst unterbewusst sehr tief rein.

    Das ist eine Erklärung, die ich mir vorstellen kann....

    Vielleicht hat Dir das ein wenig geholfen... Wenn nicht frag einfach nochmal nach
    Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas.

  3. #3
    Gast28
    Gast

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    ja es ist schon klar das ich im traum das erlebte "verarbeite" . bei mir ist es so das ich meine ganze vergangene leben "verarbeite". aber das ist lästig wenn es jeden tag ohne unterbrechung passiert. das macht mich fix und fertig. es ist ja selten schöne träume. mehr alpträume oder bizzar, unverständliche träume.
    ich will nur das es aufhört. obwohl es im moment im meinem leben keine stress gibt, bin ich nur durch träumerei voll im stress...

  4. #4
    Neuling
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    In Träume werden auch eben unverständliche und bizarre Dinge wie Du es ausdrückst eingebaut... denn die Phantasie welche dort auch involviert ist, spielt auch eine nicht unbedeutende Rolle....
    Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas.

  5. #5
    Gast28
    Gast

    Standard

    ich bin sehr phantasievolle und an alles interessierte mensch. auch sehr mitfühlende ( was sehr nachteilig für mich ist) mensch. das ist der grund vll. warum ich in der nacht sovieles verarbeiten muß. mich beschäftigt die " eingesaugte" gedanken so stark, das ich wohl im schlaf auch nicht zu ruhe komme... es hat auch sehr starke störfaktor im berufsleben. als ich vor einem jahr als ambulante altenpflegehelferin gearbeitet habe, konnte ich nicht mehr richtig einschlafen. im bett besuchte ich im gedanken alle ( ca.22 personen) wieder. und träumte auch viel von ihnen. ich habe alles was diese menschen durchgemacht haben irgentwie mit durchlebt...
    ich muß unbedingt gefühlskälter werden. egoistischer. dann hätte ich diese probleme bestimmt nicht............................................. ...........

  6. #6
    Neuling
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    "ich muß unbedingt gefühlskälter werden. egoistischer. dann hätte ich diese probleme bestimmt nicht..."

    Meiner Meinung koennte dieser Ansatz zu weiteren Problemen fuehren
    Jeder ist so, wie er ist. Nur weiss man nicht immer unbedingt alles ueber sich. Manchmal will man es gar nicht wissen. Doch es ist da, man ist ja nunmal so. Wenn man die Probleme anderer Leute in einem Mass zu den eigenen Problemen macht, in dem es einen selbst ueberfordert, dann ist das ein Indiz dafuer, dass man einen Teil von sich nicht erkennt, der wichtig fuer einen ist. Wenn man sich z.B. zurueckzieht, weil man sich sonst ueberfordern wuerde, dann sehe ich das nicht als egoistisch. Schliesslich traegt es dazu bei, dass man auch zukuenftig noch helfen kann und dass man durch die gutgemeinte Hilfe nichts boeses anrichtet, was man eigentlich gar nicht wollte. Jemand, den Kram der anderen Leute nicht zu sehr an sich ranlaesst ist nicht unbedingt gefuehlskalt oder egoistisch - dafuer geht er ehrlich mit sich um und gesteht sich ein, dass er sich etwas gerade nicht reinziehen moechte und/oder mit sich selbst beschaeftigt ist. Das mag zwar egoistischer oder gefuehlskaelter erscheinen aus manchem Blickwinkel, doch der Preis fuer die "extreme Hilfsbereitschaft und Emotionsanteilnahme" ist letzlich die Illusion, sich um die Probleme anderer zu kuemmern, waehrend man in den eigenen Problemen feststeckt und insgeheim auch noch mit diesen beschaeftigt ist. Dadurch kommen die fremden und eigenen Probleme zusammen und das kann richtig anstrengen, jeden Tag damit konfrontiert zu sein.

    Ich muss ne Menge verdraengte Sorgen auf dich projizieren, dass ich hier so ausfuehrlich antworte

  7. #7
    Gast28
    Gast

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    hallo basti

    du hast recht mit dem was du hier schreibst. ich weis nur nicht wie ich die probleme andere leute ( bei der altenpflege z.b.) außenvor lasse. wie kann ich nach hause kommen und sagen " das war jetzt arbeit und jetzt beginnt die privatleben an"?. mein problem war ja, das ich einfach nich abschalten konnte. oder wenn ich im bett lag und schlafen wollte, wieder die ganze personen vor mein auge hatte. deshalb war ich auch seelisch krank geworden. erst als die körper gestreikt hatte, konnte ich ja nicht mehr arbeiten. vorher wollte ich davon nichts wissen. sagte mir immer " was willst du überhaupt? sei froh das du arbeit hast und mach weiter. du kannst doch nicht einfach aufgeben?)... ich habe sogar jetzt vor der altenpflege. fürchte das es mich wieder seelisch belastet. ich habe eine ausrede für mich gefunden. vllt. kann ich keine alten, kranken pflegen, weil ich selbst mich davor fürchte, alt und krank zu werden???


    warscheinlich kann mir das auch keiner beantworten, auser ich selbst...

    liebe grüße

  8. #8
    Neuling
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    Hi Jasmin

    letztendlich fuehrt das "nicht in der Vergangenheit rumruehren wollen" doch dazu, dass man sich davon ablenkt, dort rumzuruehren. Folglich koennte eine Auseinandersetzung mit dem ungeliebten Teil der Vergangenheit dazu fuehren, dass man sich die Probleme der Anderen zwar anhoert, jedoch etwas distanzierter damit umgeht. Wenn man das Problem z.B. ohnehin nicht loesen kann, wird man es leichter als "nicht meine Angelegenheit" erkennen koennen. Ist man mit der Ablenkung von sich selbst beschaeftigt, ist es ne super Moeglichkeit, sich mit etwas anderem zu befassen als mit sich selbst. Sowas kann leicht dazu fuehren, dass man sich fuer etwas verantwortlich fuehlt, was einen eigentlich nur bedingt etwas angeht... Und dazu, dass man sich nicht mehr so gut wiedererkennt, weil man sich ja dann mit anderem Kram und weniger mit sich selbst beschaeftigt. Ist aber nur ne allgemeine Theorie und keine Diagnose.


    Viel Glueck

    Basti

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