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Thema: Was fehlt mir denn jetzt schon wieder?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Was fehlt mir denn jetzt schon wieder?

    Hi,
    dürft euch mit mir mal wieder rumärgern.

    hier mal meine derzeitigen probleme:

    ich hab bis april 2011 nen minijob gemacht, dann nen monat zeitarbeit, dann 5monate für sixt gefahren (hab ich am liebsten seit ich arbeite, gemacht), dann geflogen, da ich nen bänderrisshatte und somit nimmer autofahren konnte.

    während der zeit bei sixt war ich öfters mal sehr genervt, vorallem, wenn wieder mal ein kunde da war, der alles ganz genau wissen wollte.

    dann 2monate arbeitslos (einen davon noch krank geschrieben), fuß isch immernoch nedd ganz verheilt.

    in den letzten 2 wochen, 3arbeitsplätze abgebrochen, da ich mit den leuten nimmer zurecht kam (innerhalb von 3-4 tagen).
    am montag fängt mein nächster job an.

    manchmal kann es passiern, dass ich abends die glotze einschalt, oder beim email gucken, nachrichten sehe, in denen hauptsächlich von mord und krieg die rede ist, dann hats sich schon wieder erledigt, ich mach die glotze wieder aus, knall den laptop zu und besauf mich, bis ich einpenne.

    also, was stimmt mit mir jetzt wieder nedd?
    ich will am montag den job antreten, und mindestens für 1-2monate behalten.

    hab ich jetzt nen menschenhass, oder wie?
    und wie kann ich den abschalten (wenigstens für die 8std, die ich bei der arbeit bin), alkohol ist ja auch nicht für immer eine lösung(für meinen vater war er es), oder doch?

  2. #2
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    Hallo Dragonxy,

    wieso kommst Du auf "Menschenhass"?
    Dein Post liest sich erst einmal mehr danach, als ob Du ein viel größeres Problem mit Dir selbst hättest
    Das, was viele so gerne mit (dem eigenen) "Menschenhass" bezeichnen, ist oft eine aus dem Ruder laufende Schutzfunktion: ich bin mir unsicher, habe eigene Konflikte, weiß nicht, wie ich mit Menschen umgehen soll, habe kaum eigenes Selbstwertgefühl usw. usf. - und um nicht ständig damit konfrontiert zu werden (weil ich es ja auch nicht auflösen kann), gehe ich dann allem und jedem aus dem Wege ...

    ... war ich öfters mal sehr genervt, vorallem, wenn wieder mal ein kunde da war, der alles ganz genau wissen wollte.
    Was einerseits das gute Recht eines Kunden ist und andererseits, für den Dienstleistenden, Teil seines Jobs
    Wenn dies dies aber so "nervt": warum "nervt" es Dich?
    Nervt es, weil es Dich von wichtigerer Arbeit abhält (obwohl Du diese Fragen beantworten könntest - oder nervt es, weil Du keine Antworten auf seine Fragen hast, Dir dies aber unangenehm ist? Sprich: es wird sichtbar, dass Du etwas nicht kannst/weißt/beherrscht - womit Du nicht umgehen kannst ...

    in den letzten 2 wochen, 3arbeitsplätze abgebrochen, da ich mit den leuten nimmer zurecht kam (innerhalb von 3-4 tagen).
    Da wirfst Du aber die Flinte sehr schnell ins Korn
    Auch hier die Frage: warum?

    Dieser Gedanke vom "Menschenhass": sorry, das klingt eher danach, als ob Du Deine Probleme viel lieber nach außen, auf andere Menschen oder die "ungünstigen Umstände" projizierst, als Dich mit den Wurzeln zu befassen, die in Dir selbst liegen, oder?!

    Das mit dem Dich "wegbeamen" ...
    Sieh es mal als eine Fluchtreaktion an, okay? Etwas, dass Du als "normal" kennengelernt hast - siehe Dein Vater ...
    Ein solches "Vorbild", gerade wenn es um die Vermittlung sozialer Kompetenzen geht, kann einen sehr stark prägen (unbewusst) - Du "übernimmst" ein Muster und damit auch die dahinter stehenden ungelösten Konflikte.
    Warum nicht einmal da ansetzen?

    Es nur "abzuschalten" bringt Dich nicht wirklich weiter: es bliebe ja immer noch bestehen und würde im Untergrund weiter wirken. Auf Dauer bringt Dich sowas nur in noch größere Konflikte mit Dir selbst, weil Du dann zwischen zwei völlig verschiedenen Leben zerrieben werden würdest.
    Versuche doch stattdessen, den grundlegenden Konflikt aufzulösen, dann wird es auch nach und nach immer besser beherrschbar werden.


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  3. #3
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    1.
    klar hab ich probleme mit mir selbst,
    ich hab 2 ausbildungen angfangen, und musste beide wegen allergien abbrechen.
    die 3. hab ich garnedd erst angfangen, da ich da schon von der dazu gehörigen Allergie wusste.
    dann hab ich noch wegen meines damaligen extrem schnellen wachstums, probleme mit den knien.
    außerdem wollt ich früher immer nen bart, als dann endlich was anfing zu spriesen, gabs 3 schöne löcher mitten im bart.

    2.
    mir wurde, als ich mich auf den job beworben hab, ausdrücklich gesagt, dass ich keinen kundenkontakt hab, dass die filiale das anders sieht, konnte der 200km entfernte hauptsitz ja nedd wissen.
    mich regt es eben allgemein auf, wenn ich zu viel reden muss, normal sag ich vielleicht morgens hallo und abends ade, und des wars, und da musste ich stundenlang plappern.

    3.
    wieso soll ich mit leuten arbeiten, die einen nur zuquatschen und von der arbeit abhalten, und zudem auch noch *******e labern?
    der letzte meinte z.b. er fährt motorradrennen, und sein motorrad kommt in 2sekunden auf 200kmh.
    da muss doch schon der klare verstand sagen, dass das nicht sein kann, das beste motorrad schafft gradmal 100kmh in 2sek, und isch ein elektrobike.

    ich kann es einfach nedd gebrauchen, wenn leute *******e labern, mich regts ja schon auf, wenn ich glotze guck, und die dann z.b. ne sendung auf deutsch nachsynchronisiern, und im hintergrund englisch labern, das deutsche aber nicht dem entspricht, was ursprünglich auf englisch gesagt wurde.

  4. #4
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    Darf ich es mal etwas überspitzter formulieren (dann wird es vielleicht etwas plastischer)?

    Eigentlich hast Du zwei Möglichkeiten:

    - Du nimmst Deine Einschränkungen, die Du momentan hast, als gegeben und unabänderlich. Dann müsstest Du nach etwas suchen, das damit nicht kollidiert: einen Job, in dem Du es mit keinem Menschen zu tun bekommen wirst und den Du ganz nach Deinen Vorstellungen gestalten kannst.
    Sowas soll es durchaus ja geben, nur: verfügst Du dann auch über all das, was dafür vorausgesetzt ist?

    - Du könntest die Dinge, die Dich jetzt noch einschränken, angehen und versuchen, etwas an ihnen zu ändern. Das würde bedeuten, dass Du Dich ihrer aktiv annimmst und Dir neue Handlungsspielräume erarbeitest.
    Spielräume, die Du Dir vielleicht jetzt noch nicht einmal so richtig vorstellen könntest.

    Noch überspitzter: entweder man arrangiert sich mit seinem Leid und versucht, es sich häuslich in im einzurichten (man lebt es), oder man stellt sich dem entgegen und sucht nach Lösungen, die einem wieder ein Stück mehr an (neuer) Lebensqulität ermöglichen.
    Letzteres ist mühsam, langwierig und es gibt auch keine Erfolgsgarantie (zumindest nicht im Sinne von: Ziel X werde ich auch zu 100% in Zeit Y erreichen) - oft reichen schon erste kleine Erfolge, um etwas in Bewegung zu setzen.
    Ersteres ist verlockender, weil "einfacher" - und es gibt auch eine Garantie ...
    Leider nur die, dass das Leiden dann dauerhaft bestehen bleibt.

    Wie würdest Du jetzt vorgehen wollen?
    Welche Ziele würdest Du Dir setzen?


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  5. #5
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    naja, ich will ja endlich mal in nem job, länger als ein halbes jahr schaffen, aber nach ner weile wird für mich einfach alles nervig, weil es nix abwechslungsreiches gibt.

    ps: hab auch ads, was wohl mein größtes problem isch, weshalb ich nix richtig durchziehn kann, sondern immer wieder alles abbrech.

    ich hab vor 3jahren nen termin wegen ads beim arzt gmacht, weil ich pillen wollte, da mir jemand erzählte, dass die pillen das ads unterdrücken können, nur hat der arzt mir dann wieder mal keine hoffnung auf besserung gemacht, da man an erwachsene keine pillen mehr gegen ads verschreiben darf, nur für kinder.

  6. #6
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    Sorry, wenn ich da dennoch nochmals nachhake

    Du hast einiges an Infos mehr geliefert - gut so.
    Vom Tonfall her wirkt es aber immer noch nicht, als ob damit auch ein aktives Suchen nach einem Ausweg verbunden wäre.
    Die von Dir aufgeführten Gründe mögen ja alle insofern stichhaltig sein, als sie das beschreiben, was alles zu der momentanen Situation beigetragen hat.
    Als "Erklärung" wäre das ja erst einmal auch okay.

    Klingt da aber nicht auch schon ein Stück weit sowas wie "Rechtfertigung" mit an? (Sowas muss ja nicht bewusst erfolgen: oft schleicht sich sowas wie ein Automatismus ein, der Stück für Stück das, was vorher neutrale Erklärung war, jetzt in eine völlig andere Richtung verändert. man bekommts selbst nicht wirklich mit, wenn sich die Qualität zu ändern beginnt )

    Was gedenkst Du denn jetzt zu unternehmen?
    naja, ich will ja endlich mal in nem job, länger als ein halbes jahr schaffen ...
    Das wäre doch schon mal ein gutes Ziel, oder?!

    Du zählst ja auch auf, was Dich bisher daran gehindert hat - das sind dann auch die Punkte, an denen Du ansetzen kannst.
    ... aber nach ner weile wird für mich einfach alles nervig, weil es nix abwechslungsreiches gibt.
    Zum einen könntest Du dafür sorgen, dass dieses Gefühl des Genervtseins nicht so dominierend in den Vordergrund treten muss - ein gewisses Maß an "Monotonie" ist in keinem Job auf Dauer zu vermeiden.
    Fragt sich halt, ob es sich nicht vielleicht zu krass und überzogen bei Dir einstellt.
    Andererseits kannst Du auch nach Jobs suchen, die "von Natur aus" diese Abwechslung bieten - weil sich z.B. die Materie, mit der sie sich befassen, ständig wandelt.
    (Nur mal am Rande: auch sowas kann dann mal in Stress ausarten ...)

    Würden Dir hierzu bestimmte Qualifikationen fehlen, dann könntest Du versuchen, sie nachträglich zu erwerben.

    ps: hab auch ads, was wohl mein größtes problem isch, weshalb ich nix richtig durchziehn kann, sondern immer wieder alles abbrech.
    Nicht falsch verstehen: ich kenne so einige, bei denen es sehr harte Konsequenzen hatte - und die dennoch inzwischen ein (Berufs-)Leben führen können, das sich auf den ersten Blick nicht sonderlich von dem Nichtbetroffener unterscheidet.
    Sie haben Einschränkungen, sicher, aber haben auch gelernt, mit diesen zu leben und ihnen etwas entgegenzusetzen, das ihnen wieder Freiräume geschaffen hat.

    Die Sache mit dem Arztbesuch vor drei Jahren: hast Du danach noch irgendetwas unternommen?
    Pillen alleine sind ja auch keine Lösung - ADS bleibt weiter bestehen und damit auch die grundsätzliche Problematik. Es wird maximal gelindert, aber nicht "behoben".
    Selbst mit ihnen müsstest Du zusätzliche Skills erwerben, die Dir den Umgang damit erleichtern.
    Das kannst Du heute immer noch angehen
    Was würde Dich daran hindern?


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  7. #7
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    welchen job gibts für einen, der zu doof war, ne ausbildung durchzuziehn, der nedd monoton isch?

    schonmal bei ner zeitarbeit gschafft?
    egal wo ich bisher war (und das warn in den 2jahren, die ich jetzt gesamt in meinem leben gschafft hab, run 20jobs), überall war es nur akkordarbeit, beim einen musste man die ganze zeit kisten stapeln, beim andern nur gummi auf ein rohr aufzuziehn (nicht das was ihr jetzt denkt), oder die ganze zeit faule äpfel vom förderband nehmen.

    das einzige, was einigermaßen ok war, war das jetzt bei sixt, musste zwar auch die ganze zeit das gleiche machen (auto fahrn), dafür kam ich viel rum, und es kam mir nimmer so langweilig vor.


    wegen ads, ja ich hab versucht, nochmal was dagegen zu tun, aber ich hab kein bock in einer potentiell kostenlosen psychiatrie zu verweilen, die mich monatlich 300€ kostet (die ärzte meinten es würde nix kosten, die rechnung kam trotzdem), während ich meistens nur 350€ hartz4 krieg, und davon noch monatlich 150€ fürn kredit abzahln muss.

    ich würds ja rausschneiden lassen, aber das geht ja leider nicht.

  8. #8
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    welchen job gibts für einen, der zu doof war, ne ausbildung durchzuziehn, der nedd monoton isch?
    Mal der Reihe nach:

    - "... der zu doof war ..."
    Das ist jetzt, so wie es dasteht, eine Ausrede - eine Selbstrechtfertigung nach dem Motto "so isses, so wird es immer sein, ich kann nichts dafür und brauche da auch nichts mehr zu ändern, weil es eh keinen Sinn hat".
    Dir stehen vielleicht nicht alle Türen offen, stimmt, aber einige schon - nur: durchgehen musst Du schon selbst. Dieser letzte Wille, alles zu versuchen, was Dir möglich ist, um zumindest diesen Türen näher kommen zu können: der ist hier nicht mehr zu erkennen.
    Wie soll sich dann etwas ändern können, wenn Du Dich nicht mehr selbst in Bewegung setzen willst?

    Weder kommen diese Türen zu Dir noch wird Dich irgendjemand zu ihnen hintragen und dann auch noch durch sie hindurch schieben.
    Dass dies wünschenswert wäre, kann ich ja verstehen - es wird aber nicht geschehen. Warum auch?

    - " ... ne ausbildung durchzuziehn ..."
    Das kannst Du weder auf Deine "Doofheit" noch das ADS alleine schieben.
    Auch wenn dies Grenzen der Möglichkeiten setzt: Du unternimmst aber auch nichts (mehr), sie auszuschöpfen oder zu erweitern.
    Dies ist eine Aufgabe, die Dir niemand abnehmen kann (und selbst wenn es jemand könnte: er dürfte es nicht).
    Auch hier klingt alles so passiv, so abwartend und resigniert: Du wartest, dass eine Lösung vom Himmel fällt - und die muss dann auch noch exakt so sein, wie Du sie Dir vorstellst.
    Du weißt selbst, dass dies nur zu einem führen wird: alles bleibt, wie es ist ...
    Und das hältst Du doch jetzt schon kaum noch aus ...

    - "...der nedd monoton isch ..."
    Das ist erst einmal eine Frage dessen, wie Du Monotonie definierst
    Wenn Du das auf Dich selbst bezogen hast: auch Du bist, was die Verhaltens- und Denkmuster betrifft, die Dich inzwischen übernommen haben, "monoton" geworden - die Muster wiederholen sich in einer Endlosschleife und verändern sich nicht mehr. Es liest sich alles so "festgefahren" ...
    Der einzige, der diese Monotonie durchbrechen könnte, der einzige, der in den Stillstand wieder bewegung bringen könnte ... bist Du selbst.

    Geht es nicht bereits in ein gehöriges Maß an Selbstmitleid über?
    Das in sich ist ja nicht immer falsch: es kann auch dazu dienen, den ersten Druck abzubauen und wieder den Kopf frei zu bekommen - es sei denn, es bleibt dabei hängen.

    Die Jobs, die Du bisher angeboten bekommen hast: klar sind sie "stumpfsinnig" gewesen. Nur: welche Qualifikationen könntest Du vorweisen, die Dir auch andere öffnen würden?
    Wenn Du die dann erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht hast: entweder Du akzeptierst es und bleibst bei dem, was dann nur machbar ist - oder Du setzt Dich in Bewegung und erwirbst sie. Dann sind auch solche Türen offen.

    Diese Kompetenzen, die Dir vielleicht jetzt noch fehlen, um ans Ziel zu kommen: sie fallen nicht vom Himmel. Auch wird Dir niemand einen Job anbieten, der Deine Kompetenzen übersteigt (warum sollte jemand sowas tun?).

    Versuche mal folgendes:
    Versetze Dich in die Lage einer Person, die einen (für Dich interessanten) Job zu vergeben hat. Er weiß, was jemand können oder mitbringen muss, der auch eine Chance hat, ihn richtig zu machen.
    - Das nötige Wissen und Können: klar, ist unabdingbare Voraussetzung.
    - Motivation und Engagement, sich fehlende Kompetenzen anzueignen: ebenfalls unabdingbar (gerade bei Jobs, die nicht "monoton" sind, weil sich ihre Aufgaben und Anforderungen ständig wandeln).
    - entsprechendes Auftreten: wie präsentiert sich jemand, wie "verkauft" er sich und sein Können? Zeigt er ein Bemühen, sich entsprechend anpassen und einbringen zu wollen? (Es geht um die Interessen der Firma und nicht darum, dass der Bewerber jetzt mit aller Gewalt glücklich gemacht werden soll)
    - Soziale Kompetenzen: gut, darauf wird kaum geachtet - aber da man ja mit anderen Menschen zusammenarbeiten muss, ohne dass es dabei zu für die Firma nachteiligen Reibungsverlusten führen darf, ist dies letztendlich auch ein wichtiges Kriterium. Wenn vielleicht auch erst im Nachhinein.

    Und jetzt lies Dir mal bitte Deine Posts durch ...
    Welches der Kriterien könnte da erfüllt sein?
    (Nur mal so am Rande: ob Du jetzt perfekte Rechtschreibung zeigst oder nicht ist hier im Forum eher nebensächlich. Aber dass Du einen Pseudo-Dialekt verwendest ist doch eher hinderlich. Wenn Du das im realen Leben ebenso machst, schlägst Du Dir selbst Türen zu, die nicht zu sein müssten.
    Auch das könnte durchaus so interpretiert werden: "es ist mir wurscht, was Du denkst, und ich habe keinen Bock, mich auf Dich zuzubewegen" ...)

    Die Sache mit der Rechnung: war das vielleicht der Eigenanteil (10,-/Tag), der Dir da in Rechnung gestellt wurde?
    Der hat nichts mit den Therapiekosten zu tun (die wäre für Dich immer noch kostenlos - wie für jeden in einer GKV auch) - der ist gesetzlich vorgeschrieben und eine Sache der jeweiligen Kasse. Und die lassen da durchaus mit sich reden, was die Zahlweise betrifft.

    Auch hier kommt nicht rüber, dass Du Dich dafür wirklich ernsthaft interessiert hättest. Du hast einen "Grund" geliefert bekommen, sowas nicht mehr machen zu müssen ...
    Und das ist, wenn ich den Rest Deiner Posts mit reinnehme, genau das Bild der Passivität, das Du ablieferst: es darf nichts kosten, keine Mühe machen und, vor allem, keine Verantwortung nach sich ziehen, die Du dann aktiv für Dich selbst übernehmen müsstest.

    Nochmals: ich schreibe dies nicht, um Dich in die Pfanne zu hauen!!
    Diese Muster und ihre Wirkungen kenne ich zu gut: von mir selbst (teilweise) und sehr vielen anderen Menschen.
    Es hat auch nichts mit Dich werten zu tun!
    Nur: wenn Du weiter die Augen davor zumachst, dann wird sich nichts ändern!
    Willst Du aus dieser Tretmühle raus, dann musst Du selbst beginnen, etwas an Dir und Deinen Mustern zu ändern. Willst Du das nicht, dann solltest Du Dich auch konsequenterweise mit der aktuellen Situation abfinden: sie wird Deine Zukunft bleiben.
    Fühlst Du Dich aber nur überfordert, dann hole Dir Hilfe und lass Dich auf sie ein! Denn ohne Dein eigenes Wollen und Deine eigene Bereitschaft, irgendwann mal über deinen Schatten springen zu lernen, kann Dir niemand helfen ...


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