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Thema: Was ist die beste Lösung?

  1. #1
    Neuling Avatar von Broken_Hope
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    Standard Was ist die beste Lösung?

    Ich weis nicht wie ich anfangen soll.
    Ich habe das Gefühl dass mein Leben gelebt ist.
    Anstatt nach vorn zu gehen gehe ich zurück.

    Seit einigen wochen renn ich von arzt zu arzt, immer was neues! Kapaltunnelsyndrom, bevorstehende Krebsuntersuchung weil Brust schmerzt und da was ist was man nicht weis (Mamographie, 02.02.2011) usw usw
    essen ist kein essen sondern ein dauerfressen dennoch kein erbrechen oder Abführmittel, seit november kein schneiden. Psychisch geht es stück für stück vorran auch wenn immer wieder rückfälle kommen und diese immer schlimmer werden, aber aufgeben kann ja bekanntlich jeder.
    Therapie läuft weiterhin, Einzel DBT, Skillsgruppe, Betreutes Wohnen, Psychatertermine
    Ich bin immer wieder kurz davor mich einweisen zu lassen, mach es aber dann doch nicht. Arbeite quasi rund um die Uhr und habe so gut wie keine Zeit für mich.
    Und wenn nichts mit mir ist dann ist was mit den Kaninchen, Familie ect....es gibt so gut wie keinen tag andem icht irgend etwas ist
    Mein neuer Selbstschutz besteht daraus das zu verlassen was mir wichtig ist.
    Mein Verstand kämpft seit einer woche mich in die Klinik zu kriegen aber ich wills ohne schaffe, kann ja nicht wegen jedem Tief menschen den Platz weg schnappen die ihn nötiger haben wie ich.
    Mein lieber Herr Göttergatte ist nach wie vor in Johannisburg und bekommt von all dem nichts mit. Der einzigste Kontakt besteht derzeit aus gruschler bei MeinVZ. Er kommt erst im März wieder nach Deutschland.
    Die Menschen um mich herrum gehen mir um ehrlich zu sein auf den senkel, entweder blubbern sie mich permanent voll wie ******* es ihnen geht sie daran aber nichts ändern wollen oder sie nutzen meine Gutmütigkeit gnadenlos aus. Wenn ich jemanden brauche ist keiner da, haben dann meist was besseres zu tun drum stabilisiert sich meine Mauer der Fasade um jede weitere minute. Theoretisch hat keiner auch nur den blassesten schimmer wies mir geht, weil, interessieren tuts eh keinen.
    Lediglich meine Frauenärztn bei der ich Freitag war hat mich gefragt ob ich noch therapie mache und meine medikamente bekomme.
    Sicherlich brauch ich mich nicht beschweren wenn ich zum einen keinen an mich ran lasse und zum anderen alle in dem glauben lasse dass es mir doch ach so gut geht! Ich mein nichtmal meine Betreuerin die mich seit gut zwei jahren betreut checks nicht dass wenn ich bei ihr oder sie bei mir sitze das alles nur show ist, Freitag nach dem Frauenarzt wär ich beinahe vom stuhl gekippt um das große heulen zu bekommen aber, sowas heb ich mir dann auf wenn ich allein bin!
    Meine momentane Einstellung? Ich bin nur eine Klientin, nichts weiter, eine Nummer im Verzeichnis vieler Akten. Meschlich bin ich irrelevant, es geht nur noch darum das zu tun was man mir sagt, wenn man sagt lächle mach ich das weil man erwartet es ja von mir, genau wie man erwartet dass ich genese oder die therapie anschlägt oder oder oder......eine Klientin nicht mehr und nicht weniger, einfach nur eine Kurve in einem Aktenschrank.
    Wenn andere leute pfeiffen muss ich antanzen und alles richten!
    Meine Schwester baut *******, meine mutter is deswegen völlig fertig und ich, ich darfs richten aus 250km entfernung! Ich darf mit dem Kinderarzt reden, ich darf mich mit dem Jugendamt auseinander setzen und ich darf auf der matte sehen wenn gepfiffen wird weil allen geht es so beschissen dass sie es nicht mehr schaffen, aber ich, ich muss das schaffen das wird erwartet, also schaff ich es, so gut wies eben geht und so gut wie ich kann

    In meinem Umfeld fällt noch nicht mal die Frage wie es mir geht
    Es interresiert doch keinen! Warum auch? Ich meine warum sollte man mich als mensch sehen wenn ich doch genausogut Maschine sein kann!?
    Man sieht nicht mehr mich oder den Scherbenhaufen der vor mir liegt, man sieht mich nur noch als mittel zum zweck. Für mein Umfeld spiel ich Therapeutin weil mich jeder, aber wirklich JEDER mit seinem Zeug vollmüllt ohne Rücksicht auf Verluste, für meine Familie bin ich Erziehungshilfe, heilliger Samariter , Vermittler, Therapeut und die Super Nanni via Telefon. wenn das nicht ausreicht habe ich gefälligst anzutanzen, ich stehe zwischen schwester und mutter, die eine lästert über die andere wie böse diese ist, die andere über die eine was sie alles falsch macht, tag ein tag aus. Und ich in der Mitte, soll vermittler sein zwischen zweier sturköpfigen oberzicken aber dennoch so tun als würde ich von nichts wissen. Anstatt die sich verdammt nochmal wie zwei erwachsene verhalten sich an nen tisch setzen und reden, nein da muss das Kücken das genug auf den schultern hat zwischen ihnen stehen und als boxsack benutz werden.
    Schlagt nur alle auf mich ein irgendwann schlag ich zurück, ihr werdet euch erschrocken umsehen, die welt nicht verstehen aber dann ist alles zu spät, dann ists vorbei

    Neben dem ganzen Mist bekomme ich auch eine Diagnose nach der Anderen. Angefangen hat alles mit nem Kapaltunnelsyndrom, daraufhin beim Frauenarzt den Verdacht auf Krebs in der Brust und zu allem Überfluss noch verdacht auch Narkolepsie
    Seit einer woche ist es so dass ich von jetzt auf gleich sehr sehr müde werde, mir ist saukalt ich zitter am ganzen Körper
    Keine Minute später schlaf ich ein, das passiert mehrmals am Tag! Wenn ich aufwache muss ich mich erst einmal umsehen um zu wissen wo ich bin. Is irgendwie gruselig.
    Es passiert im Bus, bei Ärzten, überall. Gestern war ich beim Neurologen ( 8 Stunden) und bin vier oder fünf mal eingeschlafen.

    Meine Stimmung sieht wie folgt aus.
    Ich bin in letzter Zeit sehr leicht reizbar, fahr sofort an die Decke wenn nur eine kleinigkeit ist, ich schaffe es nicht meinem Haushalt nachzugehen geschweige denn meine Kleinen zu verwöhnen (Kaninchen), wenn ich wieder auf 180 bin passiert es schnell dass meine Wut in trauer übergeht und ich fange von jetzt auf nachher an zu heulen wie ein schlosshund wo ich mich kaum beruhigen kann, erst wenn ich kurz davor bin wieder mist zu bauen regeneriert sich das ganze.
    Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll!
    Wie soll das denn weiter gehen?
    l

  2. #2
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    Hallo Broken_Hope

    Vielleicht wäre es sinnvoll,wenn Du mal öfters nein sagen würdest,insbesondere auch
    mit Deiner Familie und denen einfach sagt´s,das diese ganze Streiterei,Dich kaputt
    macht und das Du gesundheitlich sehr angeschlagen bist und einfach nicht mehr
    kannst und es mal an der Zeit wäre,auch auf Dich Rücksicht zunehmen,da Sie sonst
    Dich in der Klinik besuchen müssten und da führt kein Weg vorbei!

    Sag nein,sag nein, sag nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich konnte früher auch niemals nein sagen und habe zu allem ja gesagt,aber ich habe es gelernt
    und jetzt gelingt mir das zu 99% und für mich ist das ganz normal geworden nein zusagen,es ist
    mir egal,was andere darüber denken!


    Ich wünsche Dir viel Sonne im Herzen und das die Ärzte Dir helfen können!

    lg raskowitz
    Geändert von raskowitz (25.01.2011 um 18:52 Uhr)

  3. #3
    Neuling Avatar von Broken_Hope
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    Es ist gut möglich dass DAS ein Problem ist ja, ich kann nicht nein sagen.
    Aktuell stell ich mir aber die frage was das für ein "zustand" ist indem ich mich befinde. Klinik ja oder nein?
    kritisch oder nicht ich weis es nicht das einzigste was ich weis ist das ich nichts weis, ich bin leer und doch völlig zugestopft.

  4. #4
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    Hallo

    Vielleicht wäre es doch sinnvoll,wenn Du in eine Klinik gehen würdest,um einfach
    Dich ein wenig zu erholen und Abstand von allem zu bekommen,aber diese Entscheidung
    kann Dir keiner abnehmen!

    Oder wie wäre es mit einer Tagesklinik?


    lg raskowitz

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