Hallo,
ich empfinde Glücksgefühle, wenn ich nicht denke.
Habt Ihr mal geschafft, für 20 Sekunden die innere Gespreche zu stoppen und einfach nur spüren / wahrnehmen ohne Gedanken?
Gruß
Rob


Hallo,
ich empfinde Glücksgefühle, wenn ich nicht denke.
Habt Ihr mal geschafft, für 20 Sekunden die innere Gespreche zu stoppen und einfach nur spüren / wahrnehmen ohne Gedanken?
Gruß
Rob
keine Ahnung, ich hab da drüber nicht nachgedachtHabt Ihr mal geschafft, für 20 Sekunden die innere Gespreche zu stoppen und einfach nur spüren / wahrnehmen ohne Gedanken![]()



Hallo Rob,
Ein klares Ja, das nennt man Gedankenstille und man kann es meditativ erlernen.
Gruss
Shade
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst


Hallo Shade,
danke für Deine Rückmeldung. Du kennst, was ich beschrieben habe. Machst Du das auch? Hast Du darüber gelesen? Kannst Du mir Bücher empfehlen?
Danke
Gruß
Rob
lese derzeit ein Buch übers zeichnen und tatsächlich muss ich dir sagn das ich früher sehr oft versucht hab einfach mal nicht mit mir selsbt zu reden und deshalb ist das zeichnen so herrlich für mich schonn immer gewesen ... beim zeichnen wird es um mich herum still, dazu gibt es einen schönen dialog aus einem Buch den ich mir mal aufgeschrieben hab ...
nunja ... eine andere art der inneren stille kenn ich nicht, aber es ist herrlich ^^
Es ist für mich auch sehr entspannend, wenn ich mich hypnotisieren lassen. Allein der Moment, wenn du bei der Induktion in Trance verfällst...nach einer Sitzung war ich einmal so entspannt und vor allen Dingen meine Muskeln, ich konnte danach vor lauter Entspannung kaum radfahren.



Ich kenne das auch.
Hab es auch schon meditativ erreicht.
Fand es auch toll
Allerdings hab ich dann den Drang entwickelt, immer so zu leben. Na ja, war gesellschaftlich schwer umsetzbar...
Ich meditiere nach TM, also mit einem Mantra. Als ich es eine Zeitlang ganz intensiv betrieben hatte, also morgens und abends je 25 Min., da wurde ich immer ruhiger. Dh., in Situationen, in denen ich sonst immer angespannt war, war ich pötzlich völlig cool. Eignet sich natürlich auch gut zum Einschlafen.
Aber es ist in der Tat so, dass das Ziel, auch der Mantrameditation, ist, an nichts mehr zu denken, außer dass man eben, quasi als Hilfsmittel, nur "ohne jegliche Anstrengung wieder zum Mantra zurückkehrt", wenn wieder störende Gedanken auftauchen.
Wilhelm van der Wetering hatte bei Rowohlt einige Bücher über seine Erfahrungen mit der Zen-Meditation und inbesondere auch über seine (Leidens)Zeit in einem Kloster in Kobe, Japan, verfasst. Dort hatte er als junger Mann einige Jahre zugebracht. Dann hatte er genug von diesem Drill. Dh., jeden Morgen um 5 Uhr aufstehen und in einem Raum, im Winter unbeheizt, 2 Stunden im Lotussitz zu meditieren. Pause, dann ging es weiter, und das Tag für Tag. Klar, er war morgens noch müde und nickte dann hin und wieder ein. Ein Aufpasser achtete auf Leute, die anfingen zu schwanken. Er hin und schlug ihnen mit einem elastischen Brett genau zwischen die Schulterblätter, die schreckten dann hoch und meditierten erst einmal weiter. Van d.W. schrieb, dass die Stelle zwischen den Schulterblättern von den Schlägen bei ihm mitunter ganz grün und blau waren.
Und vor allen Dingen der Lotussitz. Seine Beine schmerzten höllisch nach den stundenlangen Sitzungen. Er meinte, dass nur Asiaten so sitzen könnten. Ich selbst habe diese Erfahrungen auch mach müssen. Hatte bei einem Zen-Trainer in HH einige Sitzungen absolviert. Er bestand auch auf einen Lotussitz. Ich hatte schließlich kapitulieren müssen, weil meine Beine selbst nach etlichen Sitzungen immer noch höllisch wehtaten.
Geändert von Bertrand (22.12.2010 um 23:11 Uhr)
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