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Thema: Was ist so falsch an mir

  1. #1
    Neuling
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    Standard Was ist so falsch an mir

    Ich hatte noch nie wirklich viel Selbstbewusstsein, allerdings war in meinem Leben auch nicht wirklich alles immer schön.

    In der Schule war ich eher Außenseiter, ich hatte ein paar Freundinnen aber grundsätzlich hab ich mich immer ausgeschlossen gefühlt.
    Nach der Schule hatte ich gar keinen mehr.Die Jungs und später auch die Männer mit denen ich zusammen war, waren alle irgendwie gleich, ich wurd betrogen und in einer Beziehung auch geschlagen.

    Mein Ex Mann hat mich ebenfalls mehrfach Betrogen,gedemütigt und ich hab irgendwann angefangen mich und mein Leben so richtig zu hassen.

    Ich hab immer das Gefühl das mich keiner mag, ich kann überhaupt nicht auf Leute zu gehen, ich weiß nicht was ich mit fremden reden soll, ich bin unsicher und ich denke das merkt man auch sehr.

    Geh ich mit meinem Mann weg dann sitz ich auch meißtens da zwischen seinen Freunden und rede so gut wie gar nicht, ich hab Angst was falsches zu sagen, Angst mich falsch zu verhalten. Und ich weiß einfach nicht was ich reden soll.
    Ich komm nicht oft raus da wir 2 kleine Kinder haben und ich dann meißtens zu hause bleibe.

    Wenn ich dann aber mal mit gehe dann sitz ich nur blöd rum und hab das Gefühl es mag mich eh keiner.

    Ich trau mich schon gar nicht wohin zu gehen wo viele neue Menschen sind aus Angst einen falschen Eindruck zu hinterlassen, ich mach mir ständig Gedanken darum wie ich rüber komme, ich weiß das ich nicht so bin wie ich da stehe aber wie soll ich irgendwen davon überzeugen wenn ich so hilflos bin in der Situation.

    Dazu kommt das ich nicht so die Partymaus bin, war ich noch nie und ich bin auch so eher der ruhigere Typ.

    Ich hätte gern wieder mehr gute Freunde, oder jemand mit dem ich auch mal was machen kann,quatschen kann oder so, nur das kennen lernen ist das schwerste für mich.

    Im Kindergarten meiner Tochter find ich auch nicht wirklich anschluss, da wird hallo gesagt und das wars, ich hab einfach kein Plan was ich mit anderen anfangen soll und dann immer im Hinterkopf aufzupassen wie man sich verhält weil ich Angst hab mich mag keiner und dann wird geredet usw...

    Ich weiß nicht wie ich das ändern kann, wie ich auf andere zu gehen und offener sein kann und wie ich mich von den blöden Gedanken was befreien kann

    Lg

  2. #2
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    Hallo Sahra,

    ich wollte dir schon die ganze Zeit schreiben. Mir ging es nämlich fürher ganz ähnlich wie dir. Habe leider momentan keine Zeit, aber es kommt auf jeden Fall noch was!
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  3. #3
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    Standard danke

    Danke,wär lieb von dir

  4. #4
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    Ich kann das gut verstehen. Oft geht es mir ganz genauso wie dir, und wie du bin ich eher ruhig und zurückhaltend und beobachte lieber, als mich aktiv zu beteiligen. Wenn das Eis mal gebrochen ist, geht es zwar eine Weile ganz gut und ich habe dann gerne Leute um mich, aber irgendwann - gerade auf Parties - ist doch meist früher oder später der Punkt erreicht, an dem ich nur noch meine Ruhe haben und nach Hause will und mit niemandem mehr was anfangen kann und mag. Leider oft gerade dann, wenn die anderen gerade zur Hochform auflaufen. Ich versuche inzwischen jedoch einfach, mich nicht selber in eine Rolle zu drängen, die mir nicht liegt. Mann kann nicht auf Befehl lustig und ein aregender Unterhalter werden, das geht nur, wenn man entweder der Typ dafür ist oder sich danach fühlt. Und dein "Bedarf" an Unterhaltung und Gesellschaft ist vielleicht einfach nicht so ausgeprägt wie der vieler unserer Mitmenschen. Mein Bedarf daran ist auch eher unterdurchschnittlich groß. Also wenn ich mich in einer bestimmten Gesellschaft wohl fühle, genieße ich das solange, wie es anhält, dann kann und mag ich mich auch von meiner offenen, humorvollen Seite zeigen - in dieser Zeit lerne ich dann auch gern Leute kennen, bin neugierig auf andere und schließe Kontakte. Und wenn ich dann merke, jetzt hört das Gefühl wieder auf, dann geh ich einfach nach Hause und zwinge mich nicht zur guten Miene zum bösen Spiel, denn das würde nur nach hinten losgehen und meinen Mann außerdem auch verärgern oder gar verunsichern, wenn ich irgendwann nur noch mit bösem Blick versteinert rumsitze. Das wäre dann übrigens bei mir auch der Moment, an dem ich wieder an meinem Selbstbewusstsein zweifeln würde. Ich hab lange gebraucht, um das zu realisieren und umzusetzen, aber es funktioniert wirklich! Manchmal geht es vielleicht nicht, weil man zusammen unterwegs ist und nicht einfach abhauen kann, aber dann versuch ich, eine andere Ausweichmöglichkeit zu finden, indem ich mich irgendwohin alleine zurückziehe, bis es Zeit zum Aufbruch ist oder Müdigkeit vorgebe und um eine frühere Heimfahrt bitte. Seither gibt es bei uns auch keine Diskussionen mehr darüber, was denn schon wieder mit mir los sei - und außerdem merke ich, dass die "Gesellschaft-Haben-Wollen-Phasen" sich inzwischen mehren und ich die Scheu gut ablegen kann, auch wenn sicher nie ein Partylöwe aus mir werden wird. Aber von denen gibt es ja genügend, und die brauchen ja auch noch ein paar Bewunderer wie uns. Also rede dir nix ein - es ist natürlich wahnsinnig traurig, was du erlebt hast, aber das heisst nicht, dass du nicht selber versuchen kannst, etwas an deinem Verhalten oder deiner Aufassung zu ändern, wenn du es nur willst. Trotzdem darfst und sollst du dabei du selber bleiben, denn es ist sicher nix falsch an dir.
    Geändert von Arianna (22.03.2009 um 23:13 Uhr)

  5. #5
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    Ich war auch früher eine supüer-schüchterne zurückhaltende Person. Mittlerweile bin ich nur noch situationsbedingt schüchtern. Versuche einfach mehr über der Meinung von anderen zu stehen. Es ist doch nichts schlimmes, dass du keine Partymaus bist! Auch zurückhaltende, ruhige Menschen sind gefragt. Wovor genau hast du denn Angst?
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

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