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Thema: Was kann ich tun?

  1. #9
    Gast784
    Gast

    Standard

    Worauf wartet diese Frau?.. (auf unseren Tod?????)
    vermutlich eher darauf, dass das Bubele erwachsen wird und für sie den Versorger macht. Also zwei Unselbständige, die sich gefunden haben

    Ist aber nicht euer Problem.

    der der Ansicht ist, dass es ganz normal ist, wenn er seine Freundinnen mit ins Haus bringt, und sie am Familienleben teilnehmen lässt.
    ähem, "normal" ist das in dem Alter insofern, wenn das Kind einen eigenen Hausstand hat und dann mit der Gegenwartsfamilie hin und wieder zur Herkunftsfamilie spaziert, z.B. an Weihnachten. Da scheint der Gute aber einiges zu verwechseln.

    ich versteh gar nicht, dass ihm das nicht gegenüber seinen akademischen Altersgenossen peinlich ist Aber wahrscheinlich haben die den auch schon als verschrobenen Sonderling abgehakt, oder sind selber solche Kandidaten, die allein vor dem vollen Kühlschrank verhungern würden

    dann müssten mein Mann und ich die 2 Grundstücke und das Haus verkaufen, das irgendwann nach dem Wunsch unseres Sohnes seine Alterversorgung sein soll.
    Dem würd ich erstmal pusten: "Willi Haben ist tot" Das ist ja wohl in erster Linie EURE Altersversorgung, noch dazu, weil der wohl kaum in der Lage ist, euch mal zu versorgen, falls ihr Hilfe brauchen solltet, und ihr dann eine entsprechende Betreuung finanzieren können müsst.

    Lasst euch mal anwaltlich und/oder notariell beraten, wie ihr am besten was regelt, damit ihr nicht mal die Gelackten seid, dafür dass ihr dem Bub bis ins hohe Alter das Ärschle geputzt habt
    Geändert von Gast784 (16.08.2011 um 09:58 Uhr)

  2. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (16.08.2011),Suppenhuhn (16.08.2011)

  3. #10
    Roman Verfasser
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    Mir kam auch schon der Gedanke, sich anwaltlich beraten zu lassen. Grad wenns auch um Haus und Grund geht, ist das bestimmmt sicherer.
    Mich macht das Verhalten Deines Sohnes richtig wütend! Sowas respektloses hab ich wirklich noch nie gehört!

    Was sagt Dein Mann denn dazu?

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Kaja für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (16.08.2011)

  5. #11
    Gast784
    Gast

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    habt ihr schon mal ausgerechnet, was der "Bub" sich in seinem Leben an Miete und Lebensmittel gespart hat? Andere - auch Nichtakademiker mit viel weniger Einkommen - reißen sich dafür jahrelang den Ar.. auf, um sich ihre Existenz (Wohnung, Essen) zu sichern. Und daneben müssen sie ihren Haushalt noch alleine schmeißen! Das ist es, was mich so wütend macht.

    Ich bin zwar kein Jurist, aber meinen Eltern wurde vom Notar empfohlen, alle Geldunterstützungen von uns Kindern unterschreiben zu lassen. Denn wenn ein Elternteil stirbt, ist es wohl so, dass die Kinder den Pflichtteil verlangen können und das kann der finanzielle Ruin des überlebenden Partners sein. Geleistete Unterstützungen zu Lebzeiten werden da dann angerechnet - zur Entlastung des Partners.

    So wie du euren Sohn schilderst, könnt ihr nicht damit rechnen, dass er mal anders als egoistisch reagiert. Also lieber gut informieren und gut absichern. Und ich kann nur sagen: ich als "Kind" bin froh über alles, was meine Eltern in ihrem Sinne regeln und was sie für sich an Geld, Zeit und Möglichkeiten nutzen. Denn das alles ist eine Entlastung für uns Kinder. Also bloß kein schlechtes Gewissen!
    Geändert von Gast784 (16.08.2011 um 10:55 Uhr)

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (16.08.2011),Quo Vadis? (17.08.2011)

  7. #12
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    Hallo

    Denke ihr solltet euch gemeinsam wirklich viele Informationen einholen.

    Was passiert wenn ihr Hilfe braucht?
    Wie ist der Nachlass geregelt?
    Was können wir machen wenn er nicht auszieht?
    Und viele viele Fragen mehr.

    Ich halte es außerdem für wichtig, dass ihr euch Gedanken darüber macht, was passiert, wenn er dann den Kontakt abbricht, könnt ihr damit umgehen, seid ihr dann in der Lage euch nicht noch einmal unter Druck setzen zu lassen?

    In Punkto Familienleben, finde ich es schon toll wenn alle neuen Lebenspartner integriert werden.
    Jedoch muss das in einem normalen Rahmen erfolgen.
    Sie ist bei euch nicht auf Urlaub, sondern zu Besuch und das bedeutet Mitverantwortung für anfallende Belange.

    Das Leben ist ein Geben und Nehmen.
    Aber ehrlichgesagt glaube ich nicht, dass das verliebte Pärchen diesen Satz überhaupt begreifen möchte.
    Schätze die Lage als relativ aussichtslos ein, was eine eintretende Einsicht betrifft.

    Ich wünsche euch enorm viel Kraft und Mut und genügend Hartnäckigkeit um an euch zu denken, denn das ist nach so langer Zeit sicher auch etwas schwierig, aber nun sollte es endlich so weit sein!

  8. #13
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    ... denn gehen will er nicht, dann müssten mein Mann und ich die 2 Grundstücke und das Haus verkaufen, das irgendwann nach dem Wunsch unseres Sohnes seine Alterversorgung sein soll.
    Über diesen Satz bin ich jetzt auch gestolpert ...
    Irgendwie verstehe ich den nicht so ganz.

    Warum müsstet Ihr das Haus verkaufen, wenn er sich weigert, auf eigenen Beinen zu stehen?
    Könnt Ihr Euch dieses Eigentum nicht leisten? Ich denke, Euer Sohn beteiligt sich mit keinem müden Cent an den Kosten?!

    Hat er irgendwelche abgesicherten Wohnrechte, oder ist Miteigentümer?
    Falls ja: dann muss er sich auch am Unterhalt beteiligen. Der schließt aber den ganzen Putz- und Versorgungsteil, den er von Euch einfordert, nicht mit ein! Neben Eigentümerrechten gibt es ja auch Eigentümerpflichten - und beides ist untrennbar miteinander gekoppelt!

    Oder meinst Du es etwa im Sinne von: wenn er nicht freiwillig geht, obwohl er keinerlei Ansprüche auf Bleiben hat (von den anderen rede ich ja noch nicht einmal), dann müsstet Ihr das Feld räumen?
    Sorry, dies wäre aber ein kapitaler Denkfehler

    Sofern Ihr die alleinigen Eigentümer seid, müsst Ihr gar nichts - er muss: entweder sich entsprechend nach Euren legitimen Bedürfnissen richten, oder aber selbst gehen.
    Wenn nicht freiwillig, dann eben mit sanftem Druck ...

    Wenn er dies alles als seine "Altervorsorge" betrachtet, dann soll er sich auch mal darum kümmern (und schon hättet Ihr wieder ein Druckmittel ihm gegenüber in der Hand!).
    Was sollt Ihr in seinen Augen denn noch alles machen? Demnächst auch noch seine Arbeit übernehmen, damit er von allen Verpflichtungen frei wird??

    Worauf wartet diese Frau?.. (auf unseren Tod?????)
    Warum konzentrierst Du Dich bei dieser Frage auf diese Frau? Du nimmst Deinen Sohn ja geradezu in Schutz vor ihr!
    Frage Dich doch stattdessen mal, worauf er denn zu warten scheint ...!
    Er wartet auf "seine" Altersvorsorge - und in der Zwischenzeit habt gefälligst Ihr Euch darum zu kümmern, dass diese wächst und gedeiht ...
    ... und auch ansonsten jede Arbeit zu machen, die ihm zu mühsam ist (oder unter seiner "Würde") ...

    Verstehe das jetzt bitte nicht falsch: Ihr werdet nie ein Gespräch "unter Erwachsenen" mit ihm führen können.
    Nicht, solange er sich nicht ändern will (wozu er keinerlei Veranlassung hat, solange Ihr weiter alles so macht, wie er es gerne hätte) ...
    ... und Ihr nicht aus der Rolle der "Eltern eines kleinen hilflosen Kindes" heraus wollt.

    Ihn könnt Ihr nicht ändern, wenn er nicht selbst will - aber Ihr könnt dafür sorgen, dass Ihr Eure Anteile an dieser Situation verändert, die es ihm erst ermöglichen, dieses Spiel zu spielen!
    Ihr dürft gerne weiter Eltern bleiben - aber eben die Eltern eines erwachsenen Kindes ...
    Er hat heute eine ganz andere (eine eigene!) Verantwortung für sein eigenes Leben, ganz andere Pflichten und viel weniger "Rechte" Euch gegenüber als damals, als er klein war.

    Könnt Ihr versuchen, ihn loszulassen, ihn als das zu berhandeln, was er inzwischen ist: als Erwachsenen?!?
    Seine "Macht" über Euch: Ihr gebt sie ihm selbst in die Hand.
    Deine Posts: sie lesen sich, als ob Ihr Angst hättet, in Konflikte mit ihm zu geraten, wenn Ihr auch nur versuchen würdet, Euch abzugrenzen und auch mal Eure Bedürfnisse in der Liste nach vorne zu stellen

    Er hat doch die freie Entscheidung darüber, wie es weitergehen soll: dann lasst sie ihn doch diese auch treffen.
    Entweder er behandelt Euch in Zukunft endlich mal als Menschen und nicht als persönliche Leibeigene ...
    ... oder er geht und trägt die Konsequenzen daraus dann auch selbst - denn dann hätte er sich entschieden!

    Stelle Dir mal vor, was wohl geschehen würde, wenn Ihr irgendwann einmal (weil Ihr zu alt sein werdet) auf seine Hilfe und seine Versorgung angewiesen wärt ...
    Dann, wenn Ihr als Putz- und Versorgungseinheit ausfallen werdet ...
    Wenn das Auto ausgelutscht ist, weil man sich nicht um seine Pflege scherte ... wird es dann ausrangiert, auf den Schrottplatz gestellt und durch ein neues ersetzt?!
    Die Eltern als Verschleißmaterial ...

    Es wurde ja schon geschrieben: wenn es dazu beiträgt, Euch zu beruhigen, dann lasst Euch mal von Fachleuten aufdröseln, wer hier exakt welche Rechte und Ansprüche wem gegenüber hat.
    Dann habt Ihr auch eine Basis, auf der Ihr Euer weiteres Vorgehen aufbauen könnt.
    Vorausgesetzt, Ihr könnt Euch dazu überwinden, ihm, falls erforderlich, Grenzen nicht nur verbal zu setzen, sondern diese auch durchzusetzen.

    Klar, wenn alles so viele Jahrzehnte eingefahren ist, dann ist es auch sehr schwer, da die Kurve zu bekommen - aber sie ist zu bekommen!
    Nur: dazu braucht es auch den Mut und Willen, seine eigenen Muster zu verändern oder über Bord zu werfen.

    Momentan scheint es aber noch so zu sein, dass ihr eher darauf angewiesen seid, dass er "zur Einsicht" gelangt und etwas macht ...
    Sorry: so wird sich nichts ändern können - Ihr müsstet bei Euch und Euren Bedürfnissen ansetzen.
    Denn eines scheint ja offensichtlich zu sein: ihn interessieren ausschließlich seine eigenen Bedürfnisse - Eure kann oder will er nicht sehen, geschweige denn respektieren ...

    Wovor habt Ihr denn Angst?
    Was hindert Euch daran, ihn vor die Wahl zu stellen: Elternrolle ja (dann aber auch die richtige!) - aber nur dann, wenn Ihr von ihm auch als Eltern behandelt und wertgeschätzt werdet.
    Ansonsten dann: keine Leistung eurerseits ohne Gegenleistung von ihm!


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  9. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    Quo Vadis? (17.08.2011),Thessa (20.09.2011)

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