





nein, ich möchte auch nicht weiter diskutieren. Wenn du dir mal durchliest, was du in deinem vorletzten Post geschrieben hast, wirst du merken, dass du dir in die eigene Tasche lügst. Dein Problem ist nicht nur die Arbeit.
Ich wünsche dir alles Gute.
Anna



Hallo Lupinchen,
da hast Du einen ganz wichtigen Punkt für Dich erkannt. Jetzt sollten wir uns nur Gedanken darüber machen, welcher Job nun zu Dir passen könnte. Wo Du eben genau dies ausleben kannst. Du brauchst einen eigenen Verantwortungsbereich. Etwas wofür Du zuständig bist... Ich befürchte, das damit der Call-Center eher ausscheidet. Denn gerade im Inbound bist Du "Empfänger" von eingehenden Anrufen. Dein Gegenüber bestimmt, wann er anruft und was er von Dir will (Bestellung aufgeben, sich beschweren, ein Problem besprechen...). Du wärst wieder den ganzen Tag "fremd bestimmt" und eine psychische Belastung sind die 8-10 Telefonate/ Stunde auch. Überspitzt gesagt, ist es Akkord-Arbeit mit "permanenter Freundlichkeit". Wenn ich Dir einen Rat geben darf... lass die Finger davon.
Das mit der Datenerfassung ist hier fast dankbarer. Du hast einen eigenen Aufgabenbereich und kannst in Deinem eigenen Tempo die Daten eingeben. Auch da ist natürlich nicht selten Druck drauf... aber letztlich muss hier der Chef dafür sorgen, dass die Daten die zu erfassen sind, auch erfassbar sind. Sprich, genügend Personal zur Verfügung steht...
Gibt es noch andere Bereiche, die Dich interessieren würden?
Ich glaube an Dich, dass Du die Kraft hast Deine Angst zu überwinden, wenn Du erstmal wieder ein Ziel vor Augen hast. Das verleiht förmlich Flügel... ich zweifle nicht daran, weil Du bereits einen Schul- und einen Ausbildungsabschluss erfolgreich gemeistert hast. In Dir steckt diese Kraft.Ich hoffe ich schaffe es die Angst und die ganzen Probleme und Hürden zu über -und bestehen....
LG,
Q.V.
Lupinchen (22.08.2011)



@ Lupinchen:
Noch einen Tipp zur Arbeitszeit:
Wenn Du es Dir aussuchen kannst, versuche es unbedingt mit 30 Wochenstunden. Man verdient nur geringfügig weniger, als mit 35 Wochenstunden und hat aber einen deutlichen Zeitgewinn, da man täglich unter der Arbeitszeit von 6 Std. bleibt, dh. man bekommt bei automatischer Zeiterfassung nicht automatisch eine Mittagspause aufgebürdet.
Du hast deutlich mehr Lebensqualität - und damit Freiraum für Deine anderen "Baustellen"...
LG,
Q.V.
Lupinchen (22.08.2011)
Vielen Dank Q.V.!
Dein Beitrag erleichtert mich und danke für deinen Ratschlag. Vielleicht ist es wirklich erst einmal besser, wenn ich statt 40Std./Woche erstmal weniger Gehalt in Kauf nehme und mit 30Std./Woche wieder anfange.... Hoffe nur, dass ich dann nicht wieder zu wenig zum Leben verdiene...Weißt du wieviel ich bei 30Std./Woche für Datenerfasserin oder Kfm. Mitarbeiterin verdienen könnte bzw. fordern darf? Ich war auch grad hin -und hergerissen mit der Frage ob Call-Center, auch wenn es Inbound ist, wirklich was für mich ist...denn im Internet habe ich bereits einiges negatives darüber gelesen, vor allen Dingen dann, wenn man nicht so ein "dickes Fell" hat.... Morgen muss ich die eine Leasingfirma, die heute angerufen hat zurückrufen, da ich den Anruf heute zu spät gesehen habe und dann bekomme ich bestimmt ein Vorstellungsgespräch und bis dahin muss ich ja auch wissen, ob ich bereit wäre im Call-Center zu arbeiten oder nicht und welche Arbeit ich gerne machen will....ich denke so eine ruhige Arbeit wäre gut für mich, wo ich hingehe, arbeite und wieder heim gehen kann, für den Anfang.... Da wäre eben nur diese Frage wegen dem Gehalt mit 30Std./Woche.... Vielleicht kannst du mir da auch weiterhelfen.
Vielen Dank Q.V!



Hallo Lupinchen,
ich schicke Dir dazu lieber eine PN, ok?
LG,
Q.V.
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