Hallo,
bin seit ueber neun jahren in meiner Firma angestellt und wechsel dort alle 2 bis 3 Jahre die Projekte, in denen in dann in anderen Firmen sitze und dort als Externe arbeite (IT Branche)
Seit ca 1Jahr sieht die Situation in der Firma nicht so toll aus und so kam es,
dass es kein neues Projekt fuer mich gab als im Juni mein altes aufhoerte. Damit ich nicht in Kurzarbeit gehen musste, hat mich meine Firma in ein Projekt
gesteckt, in dem ich ganz andere Sachen machen muss als bisher - und was daran schlimm ist: die Arbeit dort ist wirklich von der Qualitaet im Untergrund und ich voellig ueberqualifiziert. Aber das hab ich so hingenommen, es hiess auch, es sei nur bis Ende September, erstmal dannach muesse man weitersehen. Hab nicht gemurrt und alles war so weit ok. Aber es gab von anfang an immer wieder Probleme mit zwei Kollegen. Mit denen hatte ich grosse Probleme und hab mich oefter geaergert. Ich hab mir dann gesagt: gut, die merken das gar nicht, wollen mich gar nicht aergern. Und: mei, ich bin halt in anderen Sachen besser usw und hab damit mein angeknicktes Selbstbewusstsein wieder aufgebaut. Und das ging so weit, dass ich meinte, ich haette es im Griff.
Nun ist es so, dass ich gemerkt habe, dass sie mich dumm halten. Ab und an bekome ich auch direkt zu hoeren, dass ich keine Antwort auf meine Fragen bekomme. Und letzten Do gab es ein grosses Problem und auf meine Nachfrage dazu musste ich mir anhoeren, dass sie mir keine Sachen dazu erzaehlen, weil das Politisch sei und weil ich dort ja quasi nur die Quotenfrau waere und sie sich ueberhaupt lieber zwei Praktikantinnen gewuenscht haetten... Das hab ich erstmal geschluckt. Ich bin schon ein aufbrausender Typ aber es braucht eben sehr viel.
Trotzdem hat das "gereicht" - es arbeitet sehr in mir! Am Freitag sollte ich dann die Drecksarbeiten zu dem Problem abarbeiten. Hab ich auch ohne Murren gemacht. Aber ich hab mich innerlich und aeusserlich von denen abgegrenzt. Ich gehe alleine eine rauchen oder kaffee trinken. Sie fragen mich ohnehin nicht mehr, ob ich mitkommen moechte. Nur zum essen fragen sie mich, aber das lehne ich ab. Bin froh ueber die Minuten am tag, an denen ich die nicht sehen muss.
Am 13. kommt mein Chef wieder. Ich habe nicht das Gefuehl, dass ich das bis dahin aushalte. Mittlerweile wurde auch schon geredet, dass ich dort in dem Projekt noch laenger bleiben soll. Aber ich will nicht und ich denke aber, dass es keine Alternative gibt, wenn es kein neues Projekt fuer mich gibt. Dann muss ich die Arbeit verweigern? Oder kuendigen? Aber das will ich nicht! Aber ich merke sehr deutlich, dass mich das alles sehr mitnimmt. Ich schreibe grad unter Traenen und will eigentlich Morgen gar nicht mehr wieder hingehen.
Vermutlich koennt Ihr mir hier auch nicht helfen. Aber meine beste Freundin, mit der ich so was normalerweise bereden wuerde, ist drei Wochen im Urlaub.
:-(
Gruss Belana,
die jetzt schlafen geht...


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