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Thema: Was tun gegen ein ständiges "ich muss mich duschen Gefühl"

  1. #1
    Neuling Avatar von Marie
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    Unglücklich Was tun gegen ein ständiges "ich muss mich duschen Gefühl"

    Hallo

    Also ich habe folgendes Problem...

    Ich muss mich mindestens 2 mal am Tag duschen oder einmal Duschen + einmal Baden und uuuunzählige male Händewaschen.
    Egal was ich anfasse, und wenn es nur ein Stuhl in der Küche ist, ich muss sofort Hände waschen da ich dieses "Bakteriengefühl" nicht loswerde.

    Ich arbeite bald voll im Rettungsdienst. Bisher nur nebenbei. Wenn wir Einsätze haben, sie nicht gerade anschaulich sind, "wasche" ich mir immer dieses Gefühl weg. Doch ich sehe ja selber, dass das meine Haut nicht ganz so lustig findet. Egal wie oft oder viel ich sie eincreme. Und meine Haare auch nicht.

    Hat jemand ein paar Tipps wie ich dies wieder loswerde?
    Ich denke, es ist besser sich ein bisschen öfters zu waschen als zu wenig. Aber meine Haut macht das einfach nicht mehr mit...

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Hört sich eindeutig nach Zwangsstörung an. Alleine wird das schwierig-ich würde an Deiner Stelle einen Fachmann aufsuchen.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Neuling Avatar von Marie
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    Zitat Zitat von Natz Beitrag anzeigen
    Hört sich eindeutig nach Zwangsstörung an. Alleine wird das schwierig-ich würde an Deiner Stelle einen Fachmann aufsuchen.
    Zu wem sollte man den damit gehen? mal blöd gefragt...^^

  4. #4
    Neuling
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    hi marie,
    ich würde zu einem psychologen gehen, der sich auf die verhaltenstherapie spezialisiert hat.
    die können bei zwangsstörungen gut helfen.

    mfg

  5. #5
    Verleger Avatar von Natz
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    Und begleitend zu einem Neurologen/Psychiater.
    LG, Natz




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  6. #6
    Schreiberling Avatar von Schatten
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    Hi Marie.

    Nach den Regeln der Kunst hilft bei Zwängen bei heutigem Stand die Kombination aus Medikation (ich glaube SSRI-Präparate) und kognitiver Verhaltenstherapie.
    „Wirken“ tut allerdings alles was wirkt.
    Was Du im Rettungsdienst so zu sehen bekommst – ich kenne mich ein wenig in diversen Krankenhäusern aus – muss man ja auch psychisch erst mal verarbeiten, was nicht immer leicht ist.

    Du hast es ja selbst schon angesprochen, Du wischst Dir damit auch die belastenden Eindrücke ab.
    Manche sagen, ein Zwang sei ein verpfuschtes Ritual, also könnte ein Ansatz sein, dass Du Dir die Eindrücke des Tages noch einmal vor Augen führst, sei es in Gesprächen, Bilderreisen, Tagebuch und sie dann gewissermaßen rituell verabschiedest, indem Du sie in eine innere oder äußere Kiste packst, verbrennst oder was auch immer die einfällt.

    Was zunächst kindisch klingt kann zu einem kraftvollen Ritual werden.
    Gut wäre auch, wenn Du Dir die Gefühle, die Du in dem Moment, wo alles automatisiert abläuft, vielleicht nicht empfinden konntest, noch mal zu Gemüte führst, das Leid, die Trauer und auch die eigene Ohnmacht, die man erlebt.

    Wenn Du einen Zugang dazu hast kannst Du bspw. auch mit der Dienstkleidung Deine Eindrücke „da“ lassen und einen bewussten Schnitt setzen und in einen neuen Tagesabschnitt gehen.
    Helfen könnte es auch, mit Kollegen, die mit hoher Sicherheit ähnlich empfinden, mal drüber zu reden.

    Viel Glück und Gruß,

    Schatten

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