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Thema: Weiss nicht mehr wo mir der Kopf steht!!!

  1. #1
    Bee
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    Standard Weiss nicht mehr wo mir der Kopf steht!!!

    Hallöchen

    Stress gab es bei mir eigentlich schon immer, naja wenigstens ab meinem 15. Lebensjahr, als sich meine Eltern trennten, meine Mum versuchte sich umzubringen und ich ihr: freundin, Partner, Therapeut und Ar*** für alles sein musste. Jahrelang wurde die Trennung auf meinem Rücken ausgetragen. Das hängt mir bis heute noch in den Knochen. Dazu kommt, das ich seid 5 Jahren selbstständig bin und auch dort andauernt um meine Existens fürchten muss. Jetzt habe ich eine zweite Stelle meiner Firma eröffnet. Vor einigen Monaten ist bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert worden und sie macht so gut wie nicht mehr ohne mich. Zu jedem Arztbesuch muss ich mit und einkaufen und Medikamente besorge auch ich für sie. Und dann wäre da auch noch meiner Oma (84) die seid sie vor ein paar Monaten gefallen ist, auch nicht mehr das Haus alleine verlässt. Heißt, ich muss mit ihr zum Arzt und für sie einkaufen und die banksachen erledigen. Sie wohnt eine halbe Stunde Fahrtzeit von mir entfernt....
    Ich weiss nicht, wie ich diese ganze psychische Belastung weiter aushalten soll. Ich muss mich ja auch mit dem Gedanken plagen, das es früher oder später um meine Mum schlecht aussieht und sie mich auch noch alleine lässt...

    Ich sehe keinen Ausweg mehr

    Lg
    Bee

  2. #2
    Gast1006
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    Hallo Bee,

    das ist eine doofe Situation die du da schilderst. Ich kann verstehen das einem so etwas über den Kopf wachsen kann.

    Leider habe ich nicht die Kompetenz dir zu helfen ...aber ich bin sicher das die wirklich tollen, tatkräftigen und sehr bewanderten "Cracks" ( wie fast immer ) dir tolle Denkanstösse zur Hilfe geben können.

    Dafür ist ja eine Gemeinschaft da

  3. #3
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    was ist mit nem pflegeheim fuer deine oma? oder ein pfleger, der sie faehrt und fuer sie einkauft oder jemand anderes?
    und warum musst du mit deiner mutter mitgehen? was hindert sie daran, alleine einzukaufen?


    bye nemi

  4. #4
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Musst du wirklich die Rollen tauschen und als Tochter und Enkelin so fürsorglich sein als wärst du ihre Mama.....

    Was kannst du abgeben an Aufgaben, damit du dich um dich und deine Existenz kümmern kannst?

    Du kannst nicht auf 3 Hochzeiten gleichzeitig tanzen und auch wenn es Mama und Oma sind, sie haben ihr eigenes Leben, sind nicht entmündigt und Dienstleistungen können auch von anderen übernommen werden, ausser von dir.

    Besuche ok....aber muss es das aufopfern sein bis zu ihrem Tod......was ist dann mit deiner Existenzgrundlage...alles versemmelt, weil keine Pflegekraft beantragt wurde...ausgepowert und vom Burnout berentet, wenns arg kommt???

    Wo ist deine Schmerzgrenze...was ist wenn sie erreicht ist...Was ist dein Plan B... Was wäre wenn du dir das Bein brechen würdest??? Wie würde es dann gehen müssen??? Meinst nicht, das du es vor dem Zusammenbruch etwas aufteilen kannst auf andere Schultern??

    Bitte sei nicht bös, aber ich bin da durch und möchte nie wieder mich so aufopfern wie du es gerade tust. Es ist wie sein eigenes Leben wegschmeissen und für unwichtig halten.

    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  5. #5
    Bee
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    Danke für eure Antworten
    Oma will weder in ein Pflegeheim noch einen Pfleger, der sich um sie kümmert. Ihre Schwester ist bei einem Transport vom Pflegeheim ins Krankenhaus umgekommen, weil der Wagen einen Unfall hatte und sie aus dem Wagen geschleudert wurde, da sie nicht richtig angeschnallt war. Deshalb hat sie wahnsinnige Angst vor Pflegeheimen, Krankenhäusern usw. Es wäre mir ja schon sehr geholfen, wenn sie in die gleiche Stadt ziehen würde, aber auch das will sie nicht. Und so lange sie noch mündig ist, kann ich sie ja zu nichts zwingen. Meine Mum kann nicht mehr alleine... Sie hat trotz starker Schmerzmittel schlimme Schmerzen und ist durch die Bestrahlung und die Chemo immer sehr erschlagen. Sie bekommt immerhin schon mal essen auf Rädern, das nimmt mir schon mal ein wenig ab. So sind die Einkäufe nicht mehr ganz so häufig.
    Ich kann keinen von beiden einfach so "im Stich" lassen. Ich bin die einzige, die die beiden noch haben. Wir haben sonst keine Familie.
    Ich habe leider keinen Plan B und ausgepowert bin ich eigentlich auch schon. Burnout- willkommen... ich habe ja auch schon öfter über eine Psychotherapie nachgedacht, aber ich weiss nicht, wann ich auch noch dahin soll. Ich weiss, ich müsste mir die Zeit nehmen... Wenn ich selber nicht mehr machen kann, kann ich auch keinem mehr helfen. Das Problem ist, das alle Therapeuten, die mir empfohlen werden so weit weg sind und der Zeitaufwand somit umso größer wäre.
    Ich habe auch schon überlegt, welche Last ich abgeben könnte, aber ich kann keine Aufgabe abgeben...
    Ich könnte es mir auch nicht verzeien, das ich nicht alles für meine Mum und meine Oma getan habe...

  6. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    Hallo Bee,

    das glaube ich schon, dass den beiden - und vor allem Deiner Oma - das nicht passt, sich von jemanden anderen als Dir versorgen zu lassen. Denn es funktioniert ja, warum sollen sie also Kompromisse machen?! Du springst doch prima

    Es gibt auch ambulante Pflegedienste, die ins Haus kommen. Du müsstest Dich da einfach mal erkundigen, ob und was die Pflegeversicherung in ihrem Fall übernimmt. Außerdem gibts inzwischen organisierte Nachbarschaftshilfe (ich bin da für das DRK tätig). Denen kann man solche Sachen wie Einkäufe, Essen machen, Fahrdienste usw. also nichtpflegerische Aufgaben geben.

    Gerade weil sie noch mündig sind, würde ich denen schon klar machen, dass es auch anders gehen kann und muss, weil Du Dich auch noch um Deine eigene Gesundheit kümmern musst. Sie haben Dich ja wohl nicht aufgezogen, damit sie ne billige Pflegekraft haben,oder? Also ich als Mutter würde eine solche Aufopferung von meinem Kind nicht wollen, und wäre froh, wenn sie was an andere Stellen abgeben würde.

    lg Gaby

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