Hallo liebes Forum,
ich habe mich neu hier angemeldet, weil ich mir Hilfe erhoffe bei der Frage, wie ich nach meinem abgeschlossenen Studium bestmöglich vorgehen kann, wenn ich als Berufsziel "Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche" anstrebe.

Kurz zu mir:
Ich bin 26 Jahre alt, habe an einer Pädagogischen Hochschule Realschullehramt studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen.
Anschließend habe ich ein Aufbaustudium zum "Magister Fachdidaktik" mit den Fächern Theologie, Psychologie und Kunst gemacht und es soeben (vor ein paar Tagen) abgeschlossen.
Mir war schon während des Studiums schnell bewusst, dass der Lehrerberuf für mich nicht auf Dauer das Richtige ist und ich dieses Berufsziel nicht weiterverfolgen will.
Mit dem Magister habe ich nun einen akademischen Grad und ein abgeschlossenes Studium, weshalb ich auf das Referendariat verzichtet habe. Ich hatte bereits vor diesem Studium erwogen, Psychologie auf Diplom zu studieren, mich dann aber doch dagegen entschieden. Ich glaube, ich habe es mir zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht zugetraut. Ein bisschen ärgere ich mich inzwischen darüber, dass ich es nicht einfach gewagt habe.
Ich habe nun bereits 6 Jahre studiert und suche einen Weg, vielleicht nicht "Komplett" von vorn beginnen zu müssen, sondern sinnvoll auf meine bisherige Ausbildung aufzubauen, denn Erfahrungen im Bereich Kinder- und Jugendspychologie besitze ich nach meinem Studium natürlich bereits, sowie gute Grundkenntnisse in allgemeiner Psychologie, Lernpsychologie etc.

Ich erwäge, eine Weiterbildung zu machen, die mich dem Berufsziel als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin näher bringt, muss aber zugeben, dass es recht verwirrend ist, sich bei all den Angeboten und Hinweisen zurecht zu finden, zumal der Abschluss als Magister Fachdidaktik eher selten ist und man kaum Informationen dazu finden kann, inwiefern dieser welche Art der Weiterbildung nötig/möglich macht.
Ich kann aktuell nicht komplett überblicken, welche Weiterbildung für mich sinnvoll ist und welche mich an mein Ziel führen kann.
Selbstverständlich habe ich selbst bereits recherchiert - gelesen, dass es die Möglichkeit gibt berufsbegleitend 3 Jahre oder 5 Jahre in Vollzeit eine Ausbildung zum KJ-Psychotherapeut zu machen.
Wäre solch eine Ausbildung das Richtige in meinem Fall und welche Institution ist hierfür ratsam?
Ich bin nun auf so viele Angebote und zusätzliche Möglichkeiten gestoßen (z.B. heilpraktische Psychotherapie, Burnout-Berater, Lerntherapeut), dass ich den Überblick verloren habe.

Welche Ausbildung ist anerkannt und macht in meinem Fall Sinn?
Ist es notwendig eine mehrjährige Ausbildung anzuschließen oder kann ich auf Basis meiner Ausbildung eine kürzere "Weiterbildung" machen?
Inwiefern habe ich die Möglichkeit mir damit eine Selbständigkeit aufzubauen bzw. eine Anstellung zu finden?

Ich muss sagen, dass ich in dieser Hinsicht sehr verwirrt bin und dankbar über ein paar vereinfachende und klare Hinweise wäre! ;-)

Wenn noch Fragen zu meiner Qualifikation oder meinen Zukunftsplänen offen sind, die für die Beantwortung wichtig sind, dann ergänze ich das nach Hinweis natürlich gerne..

Liebe Grüße
Verena