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Thema: Welche Therapieform würdet ihr nehmen und warum?

  1. #9
    Neuling
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    Hallo Martin,

    ja, es ist die Zeit des Missbrauchs.

    Ich bin ja noch auf der Suche nach der/dem passenden Therapeutin/en. Momentan tendiere ich zu der Tiefenpsychologie. Ich möchte wissen was los war und hoffe auch ein wenig auf positive Erinnerungen dabei. Mir fehlen die Bilder wo meine Eltern mich in den Arm genommen haben. Geschichten, die ich mit meinen Geschwistern teilen kann. Aber vielleicht mache ich mir da auch falsche Vorstellungen. Dann wird es wohl die schwierigste Zeit meines Lebens, aber ich habe soviel anderes überlebt und muss nun entscheiden ob ich scheitern möchte und aufgeben oder andere Wege zu mir finde.

    Ja, ich sehe mich in dem Ausschnitt von Wikipedia wieder. Danke dafür.

    Ich habe schon einiges im Internet gefunden, weiß dies aber nicht zu bewerten. Daher werde ich wohl auf das Angebot von Erwin zurückgreifen ;-)

    Danke!

    Mimale

  2. #10
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hi Mimale

    Du hast es bei einer stationären Behandlung ja auch mit Fachleuten zu tun, die wissen, welche Art von Therapie notwendig ist.

    Für mich würde der Missbrauch dabei absolut im Vordergrund stehen. Das ist natürlich schon schlimm, wenn du 10 Jahre deines Lebens verloren hast.

    Ich finde es wichtig, dass du den Fachleuten klar sagen kannst, was deine Themen sind, damit du nicht in irgend einer Schublade versorgt wirst.

    Du hast ein Recht darauf, zu erfahren, was da alles abgelaufen ist. Denn durch die notwendige Abspaltung von Erinnerung (Überleben) sind leider auch die positiven Eigenschaften deines inneren Mädchens verschüttet. Das sind aber genau diese Anteile, die dir momentan fehlen und nach denen du dich sehnst.
    Liebe Grüsse, Martin

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  3. #11
    Neuling
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    Hallo Martin,

    ich bin mir noch nicht sicher ob ich in stationäre Behandlung gehe. Momentan mache ich es noch ein wenig abhängig von der/dem Therapeutin/en.
    Ich arbeite ja Vollzeit und bin in den letzten 3 Jahren insgesamt ca. 12 Monate ausgefallen. Bisher hatte mein Chef da vollstes Verständnis dafür und stellt mich auch für alles Mögliche frei. Ich bin einfach nicht planbar und verliere teilweise auch interessante Aufgaben.

    Ja, der Missbrauch steht auch im Vordergrund. Mein Gefühl sagt mir das da der Schlüssel für alles weitere liegt.

    Meine Themen sind was ich im ersten Post geschrieben habe und so gehe ich auch in die Therapie.

    Das sind aber genau diese Anteile, die dir momentan fehlen und nach denen du dich sehnst.
    Ja.

  4. #12
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hi Mimale

    Ich verstehe, dass du den Job nicht aufgeben willst, weil dein Chef viel Verständnis hat. Es eilt ja nicht direkt und der Weg über die ambulante Therapie ist darum vernünftig.

    Wünsche dir viel Kraft in der nächsten Zeit
    Liebe Grüsse, Martin

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  5. #13
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    @ Martin
    Danke

  6. #14
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  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    Mimale (06.02.2012)

  8. #15
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    Zum Auswahlkriterium für Kliniken wollte ich noch etwas sagen. Viele Kliniken haben eine breit gefächerte Behandlung, Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, Körperarbeit, alles schön und gut. Man kann aber oftmals beobachten daß kein Plan, kein größeres, tiefgreifenderes Konzept dahintersteht. Drei Tage Tiefenpsychologie, dann drei Tage Verhaltenstherapie, nächster Tag Kunsttherapie. Die Therapien, so sinnvoll und gut für sich genommen, würden dann insgesamt einem starren Plan folgen, der dann letztlich nicht auf die Befindlichkeiten der Patienten eingeht. Das Entscheidene ist also, was vielleicht eine Webseite oder besser noch die Ärzte selbst zum Behandlungskonzept sagen können. Das muß sachlich nicht nur zufriedenstellen, sondern rund sein, überzeugen.

    Außerdem ist alles gut, wo einem Verantwortung zugesprochen bekommt, wo einem vertraut wird und man ernstgenommen wird, und wo die gesunden Anteile gefördert werden, anstatt die Krankheit betont oder tabuisiert. Es muß sich einfach, trotz der Angst die man vielleicht hat, für einen richtig und rund anfühlen.
    Geändert von Erwin (06.02.2012 um 13:59 Uhr)

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    martinspin (06.02.2012)

  10. #16
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Danke Erwin

    Du hast einen ganz wichtigen Gedanken angesprochen, den ich selbst auch so fühle.

    Außerdem ist alles gut, wo einem Verantwortung zugesprochen bekommt, wo einem vertraut wird und man ernstgenommen wird, und wo die gesunden Anteile gefördert werden, anstatt die Krankheit betont oder tabuisiert. Es muß sich einfach, trotz der Angst die man vielleicht hat, für einen richtig und rund anfühlen.
    Eine Therapieform, wo mann so quasi bevormundet wird, würde ich schnellst möglichst ablehnen. Mann muss spüren, dass man ernst genommen wird und nur dann lohnt sich der ganze Aufwand
    Liebe Grüsse, Martin

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  11. Der folgende Benutzer bedankte sich bei martinspin für den sinnvollen Beitrag:

    mops (19.03.2012)

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