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Thema: Welchen Beruf sollten visuelle Typen ergreifen?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Welchen Beruf sollten visuelle Typen ergreifen?

    Hallo.

    Ich frage mich schon seit längerer Zeit, ob mein Traumberuf wirklich zu meinem Lerntyp passen würde. Ich habe früher bei einem Therapeuten einen IQ-Test absolviert. Das Ergebnis oder besser der Therapeut empfahl mir, dass ich meinen Berufswunsch lieber ändern sollte. Er meinte, dass der Lerntyp mit meinem Wunsch nicht zusammen passen würde und ich damit in der Zukunft weniger Geld verdienen würde.
    Ich habe diese Bermerkung abrupt ignoriert. Heute habe ich einen Lerntyptest aus dem Internet gemacht. Der Test muss nicht richtig sein, aber ich denke trotzdem, dass er so in etwa passt. Jedenfalls bin ich laut dem Test ein visueller Lerntyp, also ein Mensch der mit dem Sinnesorgan des Sehens am besten Lernen kann.

    Soo, nun frage ich euch, welche Berufe würdet ihr einem visuellen Lerntypmenschen vorschlagen?

    Wenn ein paar Antworten gekommen sind kann ich ja meinen Wunsch äußern und darüber nochmal eine Diskussionrunde weiterführen.

    Mfg
    Jack.

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    Sry, aber der Lerntyp sagt ja nur was darüber aus, wie Du am besten lernst, und nicht, was Du am besten lernst.

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (31.03.2011),Magdolna (01.04.2011)

  4. #3
    Neuling
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    Hallo Gabiannarele.

    Danke für deine Antwort.

    1. Deiner Meinung nach kann also ein visueller oder besser jeder Lerntypsmensch einen Beruf erklimmen? Also könnte z.B. auch ein Mensch der Lerntypmäßig motorisch ist z.B. Jura oder Germanistik studieren?

    2. O.K. also hat man jetzt wenn man ein visueller Typ ist eigl. einen Nachteil gegenüber den kommunikativen und auditiven Lerntypen beim studieren von Psychologie oder Pädagogik? Oder ist es deiner Meinung nach egal?

  5. #4
    Sophia-Charlotte
    Gast

    Standard

    Hallo,

    es steht dir doch vollkommen offen, wie du etwas lernst!
    Es kommt halt darauf an, wie du das zu Lernende in Zusammenfassung etc. umsetzt.

    Ich habe zum Beispiel die Muskeln durch, zugegeben, einen etwas seltsamen Tanz, gelernt und über biochemische Formeln so lange diskutiert, bis ich davon geträumt habe...

    Man kann fast alles so auf sich zuschneiden, dass es lernbar und vor allem zu merken ist.

    Ich würde meine Entscheidung, was ich studiere jedenfalls nicht vom Lerntyp abhängig machen, sondern von meinen Interessen. Denn ein Studium, das zwar zu meinem Lerntyp passt, aber mich 0 interessiert, wird mich auch nicht glücklich machen...

    Lieber Gruß,
    Sophia

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Sophia-Charlotte für den sinnvollen Beitrag:

    Magdolna (01.04.2011)

  7. #5
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    Hallo Sophia-Charlotte.

    Danke für deine Antwort. Diese Ansicht mit: "Ich würde meine Entscheidung, was ich studiere jedenfalls nicht vom Lerntyp abhängig machen, sondern von meinen Interessen. Denn ein Studium, das zwar zu meinem Lerntyp passt, aber mich 0 interessiert, wird mich auch nicht glücklich machen... ", habe ich in dem Moment als der Therapeut es mir gesagt hat auch unterstützt. Aber sein Argument, dass man im späteren Leben weniger Geld verdient und mit dem Beruf wo der Lerntyp entsprechend fördernd ist mehr Gewinn ergibt hat mich dann doch stutzig gemacht.

    Nehmen wir mal grob an, dass ein Mensch, der Pysik studiert, den passenden Lerntyp dafür hat. Dieses Individuum würde mit einer Leistung/Können von 100%, aber einer Lust von 50% ... 10000 Euro pro Monat verdienen. Wohingegen ein Mensch der Biologie studiert, keinen passenden Lerntyp hat, mit einer Leistung/Können von 50%, aber einer Lust von 100% ... nur 5000 Euro pro Monat verdient.

    Welchen Beruf würdet ihr dann eurer Meinung nach nehmen?

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Jack. für den sinnvollen Beitrag:

    Magdolna (02.04.2011)

  9. #6
    Sophia-Charlotte
    Gast

    Standard

    Also... es mag einseitig sein, aber von dem Argument
    dass man im späteren Leben weniger Geld verdient und mit dem Beruf wo der Lerntyp entsprechend fördernd ist mehr Gewinn ergibt
    halt ich mal gar nichts.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer "Lust von 50%" jemals auf eine Leistung von 100% kommt, zumindest nicht ohne Kampf und Interessenkonflikte.

    Und frag mal, wie viele Leute einen Job machen oder etwas studieren, obwohl sie damit nicht unbedingt reich werden können. Ich würde sagen, es ist die Mehrheit.

    Aber vielleicht solltest du mal an Mathematik denken, wenn du für solch statistische Betrachtungen des Lebens und deiner Entscheidungen offen bist. Ich würd dem Therapeuten auf jeden Fall kein Recht geben!

  10. #7
    Neuling
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    Hehe,

    ich muss grad schmunzeln. Die Richtung Mathematik und Physik liegt mir zwar in der Schule zurzeit recht gut. Also vom eigentlich logischen Verstehen. Und dieser Ansicht wäre dann auch mein Therapeut indirekt gewesen, aber ich würde ja lieber auf die andere Schiene Richtung jaa ... hmm welche Richtung xD ... Welche Richtung von Fächern braucht man eigl. für Psychologie oder besser Pädagogik um im späteren Leben als Therapeut tätig zu sein? Braucht man wirklich Biologie oder Chemie, was so hoch gepriesen wird? O.K. Mathematik kann ich noch verstehen wegen der Stochastik und Tabellen etc. , aber das andere?

    PS. Das Beispiel war nur sehr grob gefasst natürlich ist bei einer Lust von 50% und einem Können von 100% das Können geringer weil es nach einer Zeit zu negativen Folgen führen kann, aber es war nur wie schon gesagt als grobes Besipiel ausgelegt. ;-)

  11. #8
    Sophia-Charlotte
    Gast

    Standard

    Kann ich dir so grad auch nicht zu 100% sagen, aber aus rein logischen Aspekten würde ich mal denken, dass Mathematik, wie du sagst durch Statistik, Stochastik und Epidemiologie wichtig ist, Fremdsprachenkenntnisse sind bestimmt von Vorteil, denn ein Großteil der Fachliteratur ist eben immer noch (und das ist auch gut so ) auf Englisch und ansonsten würde ich dir den Tipp geben, dich mal auf den einschlägigen Seiten bezüglich der einzelnen Studiengänge umzuschauen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Freund von mir einen bestimmten Punktedurchschnitt in Politik brauchte, um dieses auf Lehramt zu studieren. Ich denke mal, dass es bei anderen Lehramtsfächern ähnlich ist.

    Und bei mir... ja, also, ich habe einfach die Fächer in der Oberstufe gewählt, die mir am besten gefallen haben, ohne über Studium etc. nachzudenken... und trotz Englisch und Politik als LK und Chemie und Physik abgewäht, hat es mit dem Studienplatz auf Anhieb geklappt. Und das, obwohl meine Fächer nun so gar nicht ins Anforderungsprofil gepasst haben.

    Ich würde sagen, da zählen Wille, NC und Interesse
    Geändert von Sophia-Charlotte (31.03.2011 um 18:26 Uhr)

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