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Thema: Wenn alte Ziele neuem im Weg stehen

  1. #1
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    Standard Wenn alte Ziele neuem im Weg stehen

    Hi Leute,

    Ich wollte mal als Kind Diplom Informatiker werden. Ich habs auch probiert. Es ist aber wirklich zu schwer. Dann wurde ich schwer krank. Die Krankheit ist im Griff, und ich nutze meine Zeit als Sozialleistungsempfänger um mich wieder auf ein Informatik Studium vorzubereiten.

    Ich bin jetzt einen Monat dabei Mathematik zu pauken und merke einfach, es ist nicht mehr was mich ausmacht, und was ich werden will und auch werden kann. Aber irgendwas in mir hat es noch nicht Realisiert oder besser will es nicht realisieren, und wird total frustriert, weil es so unmöglich schwer ist, da es halt nicht wirklich zu mir der aus der Krankheit gewachsen ist paßt.

    Mein neues Ich, ist sehr bedacht auf seine Ernährung und würde am liebsten Ernährungsberater oder vielleicht sogar Arzt werden. Obwohl ich bei letzterem wahrscheinlich auch nicht gut genug wäre. Nur irgendwas in mir hält immernoch an der Informatik fest. Ich weiß nicht wieso. Ich bin dafür einfach nicht geschaffen. Und die Zeiten als ich es liebte vorm Computer zu sitzen und zu programmieren, sind auch vorbei. Seitdem hab ich andere Dinge gemacht, und zwar Musik, in der ich hauptsächlich meinen Kummer verarbeitet habe der durch die Krankheit entstanden ist, und mich um Ernährung und Gesundheitsfragen gekümmert.

    An das Ziel Arzt zu denken trau ich mich gar nicht, obwohl ich es mittlerweile wirklich liebe mich mit Krankheiten zu beschäftigen. Es ist durch meine eigene Krankheit zu meiner Natur geworden, und ich wünsche mir am liebsten anderen Menschen, die nicht so stark sind, sich selbstständig zu helfen, am liebsten zu helfen.

    Ich habe wirklich Jahre gebraucht, und viele Fehler gemacht, und sehr viel auf dem Gebiet der Medizin, speziell der Alternativen Ansätze kennengelernt, dass ich irgendwie merke, ja dass bin ich. Ansonsten merke ich, dass ich obwohl ich selbst viele Probleme habe, ich es liebe Menschen zuzuhören. Mich macht es total glücklich, wenn ich Menschen helfen kann. An die Stelle des Computers ist irgendwie der Mensch getreten, und durch mein persönliches Leid, ist das Wohl des Menschen getreten.

    Ich weiß einfach nicht was ich tun soll oder was ich werden sollte. Der vergangene Teil der Informatiker werden will, der ist klinisch Tod! Ich weiß nicht warum ein Teil in mir noch daran hängt und nicht im Stande ist dazu loszulassen.

    Lg
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  2. #2
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    Leute, ich hab heute Kontakt zu zwei Psychologen gesucht(aufs band gesprochen, und einem ne email geschrieben). Momentan bin ich total nicht zu gebrauchen. Wenn etwas schwer wird, möchte ich am liebsten weglaufen, und mache mir Gedanken was ich sonst noch so könnte.

    Warum geschehen viele Selbstmorde erst lange Zeit nach einer Lebenskrise?
    „Viele Menschen erleben es so, dass die eigentlich schwierige Zeit erst nach der Krise beginnt. Grund: Während der Krise war der eigene Organismus mit einer Vielzahl von Dingen beschäftigt – mit der Bekämpfung von Belastungen, mit der Suche nach Lösungen. Wenn dann die Lösung da ist, ist der Organismus aber immer noch in Handlungsbereitschaft, hat aber keine Herausforderung mehr. So besteht die Gefahr, in ein emotionales Loch zu fallen.“
    Ich bin jetzt wirklich in so einer Phase nach einer Lebenskrise. Eine scheinbar unheilbare psychische Erkrankung ist wirklich geheilt worden. (Sonst hätte ich schon wieder einen Nervenzusammenbruch bekommen, wie sonst auch immer) Und jetzt stellt sich bei mir die Frage womit das Geld verdienen? Womit die Zeit verbringen, was in der Zukunft tun?

    Will ich noch Informatiker werden oder nicht, bin ich doch eher im sozialen gut aufgehoben.

    Leute, ich glaube durch die Behandlung der Kryptopyrrolurie fängt mein Gehirn an langsam wieder klar zu kommen, und sich zu ordnen, und daraus folgen dann solche komischen Threads wie dieser hier. War ich sonst noch in der Vergangenheit unterwegs, schau ich nun nach vorne. Ich bemühe mich um Psychologische Hilfe, und würde mich freuen, wenn ihr mir den einen oder anderen Kommentar hinterlaßt. Vielleicht einfach nur mit ein paar aufbauenden Worten.

    Ich war gerade an der frischen Luft, und hab etwas Abstand von der Mathematik gewonnen, und eigentlich will ich es doch, ich will mich da durchkämpfen, und es bestehen.

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