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Thema: Wenn es doch nur nicht diesen inneren Schweinehund gäbe

  1. #1
    Neuling
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    Standard Wenn es doch nur nicht diesen inneren Schweinehund gäbe

    Seid gegrüßt liebe Leute!
    Ich bin neu hier und wollte einfach mal "alles" von der Seele schreiben, auf Antworten von euch, freue ich mich.

    Ich fang einfach mal damit an, wie alles so bisher abgelaufen ist ... bzw. womit das angefangen hat.
    Ich war als kleines Kind sehr aufgeweckt, fröhlich, brachte jeden zum Lachen, dem es nicht gut ging, war aufmunternd usw.
    Man mag es kaum glauben, wenn man mich jetzt so sehen würde, ich weiß.
    Inzwischen ist aus dem "Sonnenschein" ein richtiges Wrack geworden.
    Was dazu der genaue Auslöser war, weiß ich bis heute noch nicht, wahrscheinlich, wurde es mir allmählich zu viel und ich baute selber eine Schutzmauer um mich.
    Meine Eltern trennten sich, als ich ungefähr drei Jahre alt war, was auch besser so war, da ich mit Gewalt aufwuchs.
    So wuchs ich also mit meinen Geschwistern bei meiner Mutter auf, einer wundervollen, starken Powerfrau, die allerdings verstorben ist, als ich dreizehn Jahre alt war.
    Ich ließ niemanden mehr an mich ran, weder meine Geschwister, Verwandte die es noch so gut mit mir meinten, noch irgendwelche "Freundinnen", die sich für andere Dinge oder andere Freunde interessierten.
    Dann kam die Wende .. ich zog mit einen meiner Geschwister zu ihm, leider unfreiwillig. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt, als sie im Krankenhaus lag, kaum bis gar keinen Kontakt zu meinem Vater, gewollt so. Nun lebe ich so vor mich hin "Zuhause", dort, wo ich mich nicht wohlfühle, in meinem Zimmer, das mir fremd scheint.

    Inzwischen habe ich mich von allen Leuten und allgemein abgekapselt, gewollt.
    Ich bin wesentlich ruhiger geworden im Vergleich zu Früher; habe Selbstzweifel, denke ich sei ein schlechter Mensch, bin selber unzufrieden mit mir, habe nichts erreicht, fühle mich als eine Versagerin, fühle mich leer und bin unausstehlich.

    Danke fürs Lesen.

  2. #2
    Gast784
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    hallo Schattenmalerin,

    ich verstehe nicht, was das alles mit dem inneren Schweinehund zu tun hat?

    Wie alt bist Du jetzt? Noch zu jung, um Dir ne eigene Wohnung zu nehmen?
    Warum nimmst Du die negative Wirkung Deines Vaters als die Deine an, nachdem Du von Deiner Mutter so viel wertvolles mitgekriegt hast?

  3. #3
    Neuling
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    Okay, das war etwas verschlüsselt geschrieben.
    Ich komm nicht mehr aus mir raus, ich lache zwar manchmal mit anderen, kann aber nie etwas von mir erzählen .. ich weiß, ist schwer zu verstehen/erklären. Ich habe einfach Angst etwas Falsches zu sagen vor anderen; irgendwie durch falsches Verhalten aufzufallen.
    Ich bin mittlerweile 17, werde aber noch dieses Jahr 18.
    Ich weiß selber nicht so genau, warum ich so geworden bin...
    Aber was meinst du damit, mit "wertvolles mitgekriegt"?

    Danke fürs antworten, liebe Grüße

  4. #4
    Schreiberling
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    Hallo Schattenmalerein,

    was Gabiannarele wahrscheinlich meint, ist daß deine Mutter ja eine sehr starke Frau gewesen ist, die du selbst als Powerfrau bezeichnest. Du hast damit schon einen möglichen Lebensweg in die "Wiege gelegt" bekommen. Sie kann Dein "Vorbild", bzw. Dein Kompass sein, auch wenn Sie leider nicht mehr am Leben ist. Du trägst die Erinnerung an diese starke Frau in Dir und hälst Deine Mutter damit bei Dir.

    Versuche daraus Kraft zu schöpfen, die Dinge anzugehen, die Dir wichtig sind. Es ist Dein Leben und dafür trägst Du die Verantwortung, das Beste aus Deinem Leben zu machen. Vielleicht tust Du es ja für Deine Mutter, die es sicherlich nicht gerne gesehen hätte, das Du Dich so zurückziehst...

    Versuche wieder Dinge zu tun, die Dir früher Freude gemacht haben. Wofür hast Du Dich damals interessiert, als Du Dich noch glücklich gefühlt hast? Gibt es vielleicht Themen die Du neu angehen möchtest? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sie anzugehen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Gibt es einen besseren Zeitpunkt als heute?

    LG,
    Q.V.

  5. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Quo Vadis? für den sinnvollen Beitrag:

    Anna55 (19.03.2011)

  6. #5
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    Vielen Dank euch beiden, ihr habt wahrscheinlich recht.
    Aber das ist manchmal leichter gesagt als getan, sich komplett zu verändern; klar geht das nicht von einem auf den anderen Tag, das wird sicher noch dauern. Zumal das nun schon längere Jahre so geht, aber das wird schon werden irgendwie.

  7. #6
    Schreiberling
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    Hallo Schattenmalerin,

    ich befürchte, jetzt hast Du was falsch verstanden...

    Aber das ist manchmal leichter gesagt als getan, sich komplett zu verändern;
    Es geht garnicht darum, daß Du Dich komplett veränderst, sondern wieder zu Dir zurück findest...

    klar geht das nicht von einem auf den anderen Tag, das wird sicher noch dauern.
    Richtig, aber es wird sich nur etwas verändern, wenn Du damit anfängst etwas zu ändern. Das geht sicherlich nicht von einem Tag auf den anderen, aber in kleinen Schritten und mit täglich neuen Zielen und Aufgaben. Aber es wird sich definitiv nichts zum Guten wenden, wenn Du in der Warteposition bleibst und nicht aktiv wirst.

    Zumal das nun schon längere Jahre so geht, aber das wird schon werden irgendwie.
    Gerade deswegen ist es an der Zeit anzufangen. Heute. Und nicht irgendwie, sondern ganz gezielt. Wie, das habe ich oben schon geschrieben...

    Versuche wieder Dinge zu tun, die Dir früher Freude gemacht haben. (...) Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sie anzugehen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Gibt es einen besseren Zeitpunkt als heute?
    Wie sieht es aus, gehst Du noch zur Schule? Ausbildung? Berufsziele? Eigene Wohnung? Es gibt doch in Deinem Alter so viele Fragen und Dinge die Du JETZT anpacken kannst...

    Worauf wartest Du?

    LG,
    Q.V.
    Geändert von Quo Vadis? (18.03.2011 um 12:34 Uhr)

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