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Thema: Wer kann mir weiterhelfen?

  1. #1
    Neuling Avatar von mäusepfötchen
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    Standard Wer kann mir weiterhelfen?

    Hallo,
    ich bin seit heute neu dabei und habe gleich mal eine Frage:

    ich bin hauptberuflich als Angestellte im öffentlichen Dienst tätig. Nun würde ich gern nebenbei als Psychotherapeutin tätig werden. Dazu würde ich eine Psyhotherapieausbildung auf Heilpraktikerbasis machen und dann neben meinem Hauptberuf entsprechend tätig werden.

    Wer hat Erfahrung und kann mir sagen, ob sich dieses Vorhaben angesichts einer starken Konkurrenz von Diplom-Psychologen und -therapeuten mit Uni- oder FH-Studium überhaupt lohnt. Welche Tätigkeitsfelder hätte ich dann?

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße

    Dagmar
    Willst du wissen, wer du warst, so schau wer du bist.
    Willst du wissen, wer du sein wirst, so schau was du tust.

    Buddha

  2. #2
    Neuling
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    Standard Kann man damit Geld verdienen?

    Also, ohne es zu wissen würde ich sagen, mit einer Ausbildung auf Heilpraktiker-Basis bekommt man garantiert keine Kassenzulassung. Die meisten Menschen sind gesetzlich versichert und können sich nur behandeln lassen, wenn die Krankenkasse das auch zahlt. Und auch die privatversicherten können nicht zu jeden Therapeuten gehen und sich behandeln lassen. Da verlangen die Versicherer eine Reihe von Nachweisen (auch oft eine KV-Zulassung) damit sie (je nach Tarif) die Behandlung bezahlen. Meiner Meinung nach werden sich bestimmt einige Kunden / Patienten finden, aber ob man damit Geld verdienen kann? Vielleicht in einer ganzheitlichen Heilpraktiker Praxis.
    Wozu machen sich dann all die Therapeuten die Mühe und investieren viele Jahre Studium und Ausbildung und Weiterbildung und und und viel Geld, wenn man es auch so einfach haben könnte? Glaube nicht, dass Deine Geschäftsidee wirklich aufgeht, aber trotzdem viel Glück.

  3. #3
    Neuling Avatar von KittyTheCat
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    Standard


    muss smarty zustimmen - nicht die beste idee

    wenn du eine nierenerkrankung bekommst gehst du doch auch nicht zu irgendwem der das nicht gelernt hat oder?

    ich bin - sorry - absolut gegen "nebenberuflich psychotherapuet", wenn mans nicht studiert hat/ausgebildet wurde etc

    jemand mit psychischen problemen ist kein versuchskaninchen für nebenverdienstler

    such dir besser einen anderen nebenjob oder mach ein diplom

    Kitty

  4. #4
    Neuling Avatar von Sarama
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    Standard re:

    Hallo Dagmar,

    ich hab keine Ahnung, wie es bei Euch in Regensburg aussieht mit dem Angebot an psychologischen Heilpraktikern und kann deshalb zu Deiner Frage nach dem Konkurrenzdruck nicht sagen
    Ich komme aus Hamburg und hier boomt das nach wie vor ... Der Erfolg richtet sich ja immer nach Angebot und Nachfrage UND nach dem, wie Deine eigene Ausrichtung auf Dein Ziel ist bzw wie authentisch Du mit dem bist, was Du machst.

    Hast Du schon Ansprechpartner wegen einer Ausbildung?

    Und was mich persönlich noch interessiert ist: was ist Deine Motivation als psychologische Heilpraktikerin tätig zu werden? Wie sind Deine persönlichen Vorerfahrungen? Und hast Du schon einen methodischen Schwerpunkt, der Dich interessiert???


    Liebe Grüße aus HH,
    Sarama

  5. #5
    Neuling
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    Standard

    Hallo mäusepfötchen,

    ich weiß nicht, ob dieses Thema jetzt noch für die aktuell ist, aber ich hätte noch was dazu zu sagen.
    Im Dezember 2006 habe ich meine Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie bestanden. Aber allein mit dieser Prüfung kann man noch nichts anfangen. Die Vorbereitung habe ich in einem Volkshochschulkurs gemacht, wo es speziell um die prüfungsrelevanten Lerninhalte geht. Was man in diesem Kurs allerdings nicht lernt, ist eine Therapieform. Da es sehr viele Therapieformen gibt, kann man schauen, was da für einen passt. Ich selbst habe im November 2005 mit Kinesiologie nach three-in-one-concepts angefangen. Im April mache ich dann noch eine Ausbildung zur Klangtherapeutin (Arbeit mit Klangschalen). Und zum Ende des Jahres möchte ich mich dann selbständig machen.
    Wichtig ist also, dass du eine passende Therapieform (oder auch mehrere) findest. Einige private Krankenkassen zahlen auch für HPP, aber mit den Kassen haben wir direkt ja eigentlich nichts zu tun.
    Meine Kinesiologieausbilderin arbeitet sehr erfolgreich in eigener Praxis. Neben der Kinesiologie bietet sie auch Familienaufstellungen an. Bei ihr bekommt man so in 4 Wochen einen Termin. Also ich denke schon, dass man in diesem Bereich auch Geld verdienen kann. Und wenn du nebenbei noch einen festen Job hast, kannst du da auch langsam "reinwachsen". In der heutigen Zeit werden die psychischen Probleme, gerade auch mit Stress im Job und Privatleben, immer mehr.
    Meine Ausbilderin sagt auch, dass Konkurrenzdenken Gift ist. Sie sieht sowas eher als Bereicherung. Wenn man mit gutem Gefühl von seiner Sache überzeugt ist, dann sollte es auch klappen.

    Liebe Grüße
    Chayenne
    sehen heißt nicht glauben - glauben heißt sehen!

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