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Thema: Wer weiß Rat?

  1. #1
    Gast6899
    Gast

    Standard Wer weiß Rat?

    Ich bin vor einem halben Jahr zugezogen und kannte niemanden. Ich habe Kontakt zu einer Familie mit einer 10 Jährigen Tochter mit AHDS aufgenommen
    und mich von Juli bis September jeden Tag liebevoll um die Tochter gekümmert.
    Vielleicht weiß jemand, wie anstrengend das sein kann.
    Ende September ging es ihr sehr schlecht und sie konnte nicht mehr zu mir kommen.
    Zuhause sitzt sie nach der Förderschule meistens am Laptop und hat keine weiteren sozialen Kontakte. Ihrer Mutter ist sie ein Problem und manchmal
    wird sie aus Frust nach Lust und Laune herabwürdigend behandelt, bis sie weint. Der Vater ist nicht immer eine große Hilfe. Es gibt auch mal mehrtägigen Ehestreit, den die Tochter mitbekommt. Nach außen hin sind aber alle hilfsbereit und nett.
    Ich will weiterhin helfen, wenn es geht.
    Ich habe erst mal den Kontakt zu dem Mädchen abgebrochen, gehe ihr aus dem Weg und vermeide eine Ansprache. Sie macht das auch so.
    Irgendwie mag ich das 10 Jährige Mädchen.
    Ich hatte eine Freundin, die aber gemeint hat, das ich mehr Zeit mit dem Mädchen verbringe als mit ihr.
    Meine Freunde haben schon gefragt, wann ich eine gleichaltrige Freundin habe.
    Ich will nun eine Beziehung aufbauen, kann aber das Mädchen nicht vergessen. Was soll ich tun? Wer weiß einen Rat?
    Geändert von Gast6899 (18.12.2010 um 09:13 Uhr)

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Äh..Wie alt bist Du denn? Männlich oder weiblich?
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Neuling
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    Hier wirklich Hilfe zu bieten, ist schwierig. Denn in diesem Fall liegt das Problem nicht im Kind, sondern in den Eltern, die das Mädchen Tag für Tag umgeben. Es wären also eher die Eltern, die psychologische Hilfe bräuchten.

    Vielleicht ist es dir möglich, das Mädchen wenigstens von Zeit zu Zeit aus dieser Familie herauszuholen.
    Für Kinder ist es wirklich wichtig, dass sie jemanden haben, dem sie vertrauen können, das heißt, jemanden, dem sie sich öffnen können.

    Dazu gehört es, dass man selbst authentisch ist. Eine Art Vorbild für das Kind.

    Viele Erwachsene glauben immer zu wissen, was gut für Kinder ist. Erziehung? Verwöhnung? Nein, keines von beiden. Irgendwann fühlt sich das Kind dann beobachtet, bewertet und vielleicht sogar benutzt. Es zieht sich dann in seine eigene kleine Welt zurück, um sich vor den Blicken zu schützen.

    ADHS ist keine Erkrankung in dem Sinne. Es ist eine Art starker innerer Unruhe. Probleme... Sorgen... Sie braucht eigentlich nur jemanden, dem sie erzählen kann, sich anvertrauen kann. Nicht jemanden, der noch zusätzlich auf ihr rumhackt.

    Die Blickrichtung ist hier von entscheidender Bedeutung. Du solltest nicht auf sie sehen. Sondern sie auf dich. Zeig ihr deine Welt. Sie sieht dir zu. Vertraue ihr.

  4. #4
    Neuling
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    ADHS?
    Bei diesen Eltern wäre bestimmt mehr ADHS angebracht. Entschuldigung, aber... die Mutter kümmert sich nicht, der Vater das Gleiche. Ihre Bezugsperson (Du) wendet sich (plötzlich) von ihr ab. Den ganzen Tag am Computer, ohne Freunde. Eher zurückgezogen. Nicht zu vergessen die Streitereien, somit keine "ruhige" Fläche. Hier ist eher das hyperaktive in Richtung "Träumerei", oder? Weil andernfalls das Kind viel mehr 'austicken' würde. Davon schreibst Du gar nichts.

    Ganz ehrlich hoffe ich, dass dieser Beitrag nicht auf einer wahren Grundlage basiert. Weil.... das arme Kind. Es ist unbedingt nötig, dass das Kind eine Stabilität erfährt. Hoffentlich kommt sie wenigstens in der Förderschule zurecht, wobei sie vielleicht auch zu mehr fähig wäre, wenn ihr Umfeld stimmen würde.

    Soviel zu dem, (wie ich) was verstanden habe.

  5. #5
    Verleger Avatar von Natz
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    Ich hatte eine Freundin, die aber gemeint hat, das ich mehr Zeit mit dem Mädchen verbringe als mit ihr.
    Meine Freunde haben schon gefragt, wann ich eine gleichaltrige Freundin habe.
    Ich will nun eine Beziehung aufbauen, kann aber das Mädchen nicht vergessen. Was soll ich tun? Wer weiß einen Rat?
    Also ich habe nach wie vor gar nichts verstanden.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Natz für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (19.12.2010)

  7. #6
    Gast6899
    Gast

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    Es tut mir sehr leid, dazu mitteilen zu müssen, das das Mädchen keine Träumerische Veranlagung hat. Es tickt aus. Ich habe auch noch, von der Mutter selber gesagt bekommen, das sie eine Person im Haus beauftragt hat, auf die Tochter heimlich aufzupassen, wenn sie (die Mutter) nicht Zuhause ist - z. B. auf der Arbeit.
    Das Kind wird den ganzen Tag nur noch kontrolliert, analysiert und steht vollkommen unter dem Einfluß ihrer Mutter. Das ist auch der Grund, das das Kind nicht mehr zu mir kann, weil es immer noch gegebenes Vertrauen zu ihrer Mutter hat und die Geschichten glauben muss, die es erzählt bekommt. Die Mutter ist eher ein Tyrann in der Angelegenheit und will mit aller Macht verhindern, das ich einen (größeren) fördernden und positiven Einfluß auf das Kind habe. Ich würde nie etwas tun, das dem Kind schadet und es belastet.
    Geändert von Gast6899 (19.12.2010 um 13:11 Uhr)

  8. #7
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Wie alt bist du?
    Männlich? Weiblich?


    LG
    tbE

  9. #8
    Gast6899
    Gast

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    Warum die Frage?

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