Hallo,
ich habe ein sehr ungewöhnliches Problem. Bei dessen Lösung ich dringend Hilfe brauche.
Mein Problem ist, dass ich Angst davor habe mich in negative Emotionen hinein zu steigern.
Das läuft beispielsweise folgendermaßen ab: Ich empfinde Unruhe, kriege dann Angst mich in die Unruhe hinein zu steigern und werde noch nervöser. Dann erscheint es mir so als würde die Unruhe irgendwie festhängen und wird immer quälender.
Teilweise kann dann z.B. die Unruhe in ein anderes negatives Gefühl umschlagen, das mich ebensosehr belastet.
Zu einem gewissen Grad konnte ich dieses Problem schon abbauen indem ich mir die betreffende empfindung angesehen habe und festgestellt habe, dass sie sich eigentlich völlig normal anfühlt (und mich normalerweise nie stören würde)
Aber irgendwie redet mir mein Unterbewusstsein dennoch ein, dass diese Empfindung absolut furchtbar wäre und ich sie dringend loswerden muss.
Teilweise gelingt es mir die Angst vor der betreffenden Empfindung abzubauen indem ich sie mir ansehe und mit meinem Unterbewusstsein wie mit einem kleinen Kind spreche. Z.B. in dem ich sage: "siehst Du, diese Empfindung ist völlig harmlos, da brauchst Du keine Angst davor zu haben".
Teilweise funktioniert es, aber teilweise ist es so als wenn mein Unterbewusstsein sich völlig abweisend verhält und mir weiszumachen versucht, dass diese Empfindung eben doch "grauenvoll, unangenehm und nervend" wäre.
Jetzt weis ich einfach nicht wie ich diese Ängste abbauen soll.
Wäre es eine Angst die sich auf etwas außerhalb meines Körpers beziehen würde wie z.B. Höhenangst. Wäre das alles kein Problem. Da könnte ich selbst die Distanz bestimmen und mich schrittweise desensibilisieren.
Aber in dem Fall bin ich einfach ratlos.
Andererseits will ich dieses Problem dringend loswerden. (ich will nicht für den Rest meines Lebens ein seelischer Krüpel bleiben)


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Dieser Struktur oder diesem Verhalten kommt das Internet sehr entgegen. Du kannst hier auf einer oberflächlichen Ebene DARÜBER schreiben, ohne Dich - mit entprechender kompetenter Begleitung - mit dem DARUNTER konfrontieren zu müssen. Du verlierst Dich deshalb in Symptomen, verstärkst die noch durch Deine Schreiberei und durch den oberflächlichen Austausch, der i.d.R. in diesem Medium statt findet. 



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