Hallo,
vielleicht hat jemand eine Idee.
Ich bin 24, habe vor nem halben Jahr mein Jurastudium im 8.Sem. abgebrochen.
Das allerdings weil es garantiert nicht mein Ding ist.
Seitdem befinde ich mich in einer Entscheidungsunfähigkeit. Habe mir ne Zeit lang eingebildet, Soziale Arbeit studieren zu wollen, weil ich "was mit Menschen" machen wollte, therapeutisch. Irgendwie habe ich da aber den Verdacht, das liegt daran, dass ich selbst bedürftig in die Richtung bin. Habe das Studium, obwohl ich schon einen Studienplatz in einer anderen Stadt hatte, nicht angetreten, weil ich nicht davon überzeugt war.
Nehme Anti-D. und fang grad ne Therapie an. Soweit geht es mir zwar gut, allerdings scheint es bei mir schier unmöglich, einen Beruf zu finden, der zu mir passt. Ich weiß einfach nicht, woran das liegt. Ich bin auch irritiert, ob ich eine Ausbildung machen soll oder doch noch ein Studium.
Ich hoffe, eine Therapie wird mir helfen, mich da besser zu strukturieren. Ansonsten weiß ich: Ich interessiere mich für Musik, ein bisschen Kunst, Schreiben, Lesen, Menschen..., ... ich bin auch sensibel, d.h., kann Menschen gut einschätzen und auf sie eingehen. Allerdings habe ich gemerkt, dass die soziale Schiene mir "zu sozial" ist, d.h., mit Problemfällen arbeiten, hilflosen Menschen helfen, das ist nicht wirklich mein Ding, glaube dafür ist meine Psyche nicht stark genug. Gleichzeitig bin ich sehr kommunikativ, d.h., Berufe, in denen viel geredet wird, viel mit Menschen zu tun haben, das dürfte mir liegen. .. Dennoch scheint es irgendwie unmöglich, da was zu finden ? Kaufmann ?? Ich weiß es nicht mehr...


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