Hi Forum,
also ich weis auch gar nicht so recht was ich schreiben soll. Fang ich vom Anfang an, wird es so lang das es eh keiner liest, also erläutere ich mal die momentane situation.
Seit Monaten geht es mir nicht mehr sehr gut. Sitze nurnoch zuhause oder arbeite. Hab keinen kontakt zu anderen menschen, den ich bewusst meide.
Ich sehe einfach andere Menschen alls feinde an. Von je her taten sie mir nicht gut. Immer wieder habe ich erlebt, wie verletzen und gleichgültig Menschen zu ihren mitmenschen sind. Egal ob es um Ärzte, Freunde, Famielie oder was weis ich geht. Seit ich ungefähr 20 bin fing es langsam an. Ich war nie der Partymensch, oder einer der unbedingt jedes wochenende feiern gehen musste. Als meine depressionen anfingen, meine schlechten gedanken, fiel das natürlich auf. Mit freunden redete ich drüber, bekamm aber nur eiskalt gesagt das ich die Partystimmung kaputt machen würde. Gut das ist jetzt fast 4 Jahre her und seitdem habe ich von den Menschen, die ich übrigens seit dem Kindergarten kenne, nicht mehr gehört. Immerwieder hab ich am laufenden band erfahrung gemacht wie schlecht die Menschen sind. Meine damalige Freundin hatte verständnis für mich. Bat mich auch mir hilfe zu suchen. Für sie hab ich das getan und bin zum Psychiater gegangen. Aber er wurde selbst aus mir net schlau und hat mich lieber mit Medikamenten zugeballert.
Anfang des Jahres verlies mich meine Freundin nach 3 Jahren wegen eines anderen... wie eigentlich alle Frauen... haben von jeher mich immer gegen grössere, stärkere ausgetauscht. Wie ein stück *******e, von heute auf morgen einfach in die Tonne geworfen. Mein Hausarzt ist kurz vorher auch gestorben, womit ich gezwungen war zu einem anderen zu gehen, weil es mir einfach zu dreckig ging... und es war ein fehler.
Um es genau zu erklären, leide ich seit meiner jugend an einer sehr ausgeprägden vorm von Bruxismus (Zähneknirschen) .
Die nächstlichen aktivitäten sind so extrem, das sich meine linke skeletthälfte, vorallem schlüsselbeim und obersten rippen und wirbelsäule sich verzogen haben. Ich habe dadurch ständig schmerzen, kann nicht lange sitzen, kann den kopf kaum bewegen und habe eigentlich 24/7 Kopfschmerzen. Hängt immer von meiner bewegung ab.
Ich habe mir öffters, mehrmal im Jahr Botox ins die Kaumuskeln spritzen lassen um sie abzuschwächen, aber die 300 Euro pro sitzung kann ich mir nicht leisten und wie soll es auch anderster sein, nein, die Krankenkasse bezahlt nicht. Mein Hausarzt verschrieb mir immer Massagen, die auch gut wirken um die Muskeln zu lockern und die wirbel regelmässig wieder einzurenken.
Und nun zurück zum Arzt. Der meinte nur, das er wegen sowas keine Massagen verschreiben würde, weil sein Budget zu klein sei.
Fehlen mir echt die worte. Ich weis nicht ob ich lachen oder weinen soll, bei solchen Menschen.
Die Monate vergingen und ich hab mich immer weiter isoliert. Mitlerweile ist es so schlimm, das ich nichts mehr kann.
Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, verlangsamte reaktionen, meine Motorik ist auch fürn *****. Kann nicht mehr essen. Alles schmeckt ekelhaft. habe sehr oft magenprobleme, vorallem verdauung. Vom Kaffee bekomm ich magenkrämpfe und durchfall. Rauchen kann ich net mehr. genau das gleiche.
Ich schaff es nichtmal zur bank zu fahren, weil ich mich nicht aus dem Haus traue. Alles so stressig. Kann nichts mehr durchziehen. Ich fühl mich so einsam. Irgendwie vermiss ich meine ex, aber irgendwie hasse ich sie, genau wie den rest der welt. Ich kann auch keine Musik mehr hören, oder filme gucken, meinen laptop benutzen oder oder oder... nichts mehr was ich in verbindung meiner ex bringen könnte. Da verknotet sich sofort mein magen und ich werd depressiv. Ich hab das alleine sein auch satt, konnte ich noch nie abhaben. Ich brauchte schon immer eine bessere hälfte an meiner seite. Komischerweise ging es mir dann auch immer gut. Net völlig gut, aber ich konnte leben.
Momentan weis ich einfach nicht wofür ich geboren bin, was meine bestimmung ist. Habe einfach keine lebenfreude mehr. Man kann heutzutage einfach nicht mehr so sein wie man ist. Früher musste ich mich oft verstellen und lügen um akzeptiert zu werden. Wenn man das net macht, ist man kein mitglied der gesellschafft mehr. Aber alle Leute wollen, ehrliche Menschen mit einer eigenen Meinung. Ist das nicht irgendwie Ironie? Ich habe mich selbst verloren. Bin irgendwo in ein tiefes Loch gefallen und komme da nicht mehr raus...
Naja, ist doch sehr lang geworden... hoffe wenigstens ein paar lesen es![]()


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