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Thema: Wie finde ich wieder zu mir?

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Wie finde ich wieder zu mir?

    Hi Forum,

    also ich weis auch gar nicht so recht was ich schreiben soll. Fang ich vom Anfang an, wird es so lang das es eh keiner liest, also erläutere ich mal die momentane situation.

    Seit Monaten geht es mir nicht mehr sehr gut. Sitze nurnoch zuhause oder arbeite. Hab keinen kontakt zu anderen menschen, den ich bewusst meide.
    Ich sehe einfach andere Menschen alls feinde an. Von je her taten sie mir nicht gut. Immer wieder habe ich erlebt, wie verletzen und gleichgültig Menschen zu ihren mitmenschen sind. Egal ob es um Ärzte, Freunde, Famielie oder was weis ich geht. Seit ich ungefähr 20 bin fing es langsam an. Ich war nie der Partymensch, oder einer der unbedingt jedes wochenende feiern gehen musste. Als meine depressionen anfingen, meine schlechten gedanken, fiel das natürlich auf. Mit freunden redete ich drüber, bekamm aber nur eiskalt gesagt das ich die Partystimmung kaputt machen würde. Gut das ist jetzt fast 4 Jahre her und seitdem habe ich von den Menschen, die ich übrigens seit dem Kindergarten kenne, nicht mehr gehört. Immerwieder hab ich am laufenden band erfahrung gemacht wie schlecht die Menschen sind. Meine damalige Freundin hatte verständnis für mich. Bat mich auch mir hilfe zu suchen. Für sie hab ich das getan und bin zum Psychiater gegangen. Aber er wurde selbst aus mir net schlau und hat mich lieber mit Medikamenten zugeballert.

    Anfang des Jahres verlies mich meine Freundin nach 3 Jahren wegen eines anderen... wie eigentlich alle Frauen... haben von jeher mich immer gegen grössere, stärkere ausgetauscht. Wie ein stück *******e, von heute auf morgen einfach in die Tonne geworfen. Mein Hausarzt ist kurz vorher auch gestorben, womit ich gezwungen war zu einem anderen zu gehen, weil es mir einfach zu dreckig ging... und es war ein fehler.

    Um es genau zu erklären, leide ich seit meiner jugend an einer sehr ausgeprägden vorm von Bruxismus (Zähneknirschen) .
    Die nächstlichen aktivitäten sind so extrem, das sich meine linke skeletthälfte, vorallem schlüsselbeim und obersten rippen und wirbelsäule sich verzogen haben. Ich habe dadurch ständig schmerzen, kann nicht lange sitzen, kann den kopf kaum bewegen und habe eigentlich 24/7 Kopfschmerzen. Hängt immer von meiner bewegung ab.
    Ich habe mir öffters, mehrmal im Jahr Botox ins die Kaumuskeln spritzen lassen um sie abzuschwächen, aber die 300 Euro pro sitzung kann ich mir nicht leisten und wie soll es auch anderster sein, nein, die Krankenkasse bezahlt nicht. Mein Hausarzt verschrieb mir immer Massagen, die auch gut wirken um die Muskeln zu lockern und die wirbel regelmässig wieder einzurenken.

    Und nun zurück zum Arzt. Der meinte nur, das er wegen sowas keine Massagen verschreiben würde, weil sein Budget zu klein sei.
    Fehlen mir echt die worte. Ich weis nicht ob ich lachen oder weinen soll, bei solchen Menschen.
    Die Monate vergingen und ich hab mich immer weiter isoliert. Mitlerweile ist es so schlimm, das ich nichts mehr kann.

    Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, verlangsamte reaktionen, meine Motorik ist auch fürn *****. Kann nicht mehr essen. Alles schmeckt ekelhaft. habe sehr oft magenprobleme, vorallem verdauung. Vom Kaffee bekomm ich magenkrämpfe und durchfall. Rauchen kann ich net mehr. genau das gleiche.
    Ich schaff es nichtmal zur bank zu fahren, weil ich mich nicht aus dem Haus traue. Alles so stressig. Kann nichts mehr durchziehen. Ich fühl mich so einsam. Irgendwie vermiss ich meine ex, aber irgendwie hasse ich sie, genau wie den rest der welt. Ich kann auch keine Musik mehr hören, oder filme gucken, meinen laptop benutzen oder oder oder... nichts mehr was ich in verbindung meiner ex bringen könnte. Da verknotet sich sofort mein magen und ich werd depressiv. Ich hab das alleine sein auch satt, konnte ich noch nie abhaben. Ich brauchte schon immer eine bessere hälfte an meiner seite. Komischerweise ging es mir dann auch immer gut. Net völlig gut, aber ich konnte leben.

    Momentan weis ich einfach nicht wofür ich geboren bin, was meine bestimmung ist. Habe einfach keine lebenfreude mehr. Man kann heutzutage einfach nicht mehr so sein wie man ist. Früher musste ich mich oft verstellen und lügen um akzeptiert zu werden. Wenn man das net macht, ist man kein mitglied der gesellschafft mehr. Aber alle Leute wollen, ehrliche Menschen mit einer eigenen Meinung. Ist das nicht irgendwie Ironie? Ich habe mich selbst verloren. Bin irgendwo in ein tiefes Loch gefallen und komme da nicht mehr raus...

    Naja, ist doch sehr lang geworden... hoffe wenigstens ein paar lesen es

  2. #2
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    gelesen. das ist ja schonmal die erste Hürde
    Sag mal - was hast du so in der letzten Zeit getan, dasmit es dir besser geht?
    Was empfindest du im Umgang mit Menschen als unangenehm? Denn andererseits sagt du ja, dass du eine bessere Hälfte brauchst!
    Du kapselst dich ein und gibts nichts von dir her, weil du verletzt worden bist - aber leider schaffst du es so nicht, wieder herus zu kommen : Was suchst du - Motiavation?
    Was bist du bereit zu investieren?

    Leg los - LG - who

  3. #3
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    Dead Soul, da tippe ich aber auf massive psychische Probleme. Dann ist es nicht unüblich, dass die sich durchs Kauen manifestieren. Es heißt, dass dieser Stress nachts vorwiegend durchs Kauen abgebaut werden soll, muss aber nicht die einzige Ursache sein.

    Aber: War vielleicht Deine Kindheit in Deiner Erinnerung für Dich gravierend belastend? Denn Deine Probleme scheinen nicht gerade vom Himmel gefallen zu sein. Die musst offensichtlich schon seit Jahren mit Dir herumgeschleppt haben.

  4. #4
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    Zitat Zitat von who Beitrag anzeigen
    gelesen. das ist ja schonmal die erste Hürde
    Sag mal - was hast du so in der letzten Zeit getan, dasmit es dir besser geht?
    Was empfindest du im Umgang mit Menschen als unangenehm? Denn andererseits sagt du ja, dass du eine bessere Hälfte brauchst!
    Du kapselst dich ein und gibts nichts von dir her, weil du verletzt worden bist - aber leider schaffst du es so nicht, wieder herus zu kommen : Was suchst du - Motiavation?
    Was bist du bereit zu investieren?

    Leg los - LG - who
    Naja, die letzte Zeit, hab ich nicht viel getan. Ich wüsste auch nicht was ich schwert tun sollte. Bin total unmotiviert. Als ich anfang November meine anti depris ( unter aufsicht ) abgesetz habe, ging es mir ca 3 Wochen am stück richtig gut. War gut gelaunt, hab mir sogar wieder eine Gitarre gekauft, weil ich wieder anfangen wollte. Dann von einen Moment auf den anderen wieder ins Loch gefallen. Komm wieder net aus mir raus, kann mich net konzentrieren, bin wieder sowas von vergesslich geworden. Kann mir kaum noch was merken. Ganz schlimm ist es, wenn ich was zu trinken holen will z.b... dann steh ich auf bleib schlagartig im zimmer stehen und blicke fast ne halbe minute im raum herum, was ich nochmal vorhatte.
    Es war bei mir immerso, das ich eine Frau an meiner seite brauchte um mich vollkommen zu fühlen. Alleine fühle ich mich immer so unbedeutend. Es war immer toll alles zu zweit zu machen und das wissen das man jemanden hat der einen liebt und andersrum.
    Ob ich Motivation suche??? Ich weis nicht in welchem sinne. Ich hab mir so oft vorgenommen mal ins fittnesstudio zu gehen, oder mit Kung Fu anzufangen. Etliche dinge hab ich mir schon vorgenommen, nur denk ich irgendwo es macht keinen sinn. Man legt sich abends ins Bett und ist dennoch alleine.

    Zitat Zitat von Bertrand Beitrag anzeigen
    Dead Soul, da tippe ich aber auf massive psychische Probleme. Dann ist es nicht unüblich, dass die sich durchs Kauen manifestieren. Es heißt, dass dieser Stress nachts vorwiegend durchs Kauen abgebaut werden soll, muss aber nicht die einzige Ursache sein.

    Aber: War vielleicht Deine Kindheit in Deiner Erinnerung für Dich gravierend belastend? Denn Deine Probleme scheinen nicht gerade vom Himmel gefallen zu sein. Die musst offensichtlich schon seit Jahren mit Dir herumgeschleppt haben.
    Das stimmt, nur ob das Knirschen tatsächlich von dem Seelischen Stress abhängt ist unklar. Als ich damals mit den Antidepris anfing, war ich die erste zeit ziemlich Gefühlslos. Mir war alles ******* egal. Nur geknirscht habe ich trotzdem. Kann auch eine fehlstellung im Kiffer sein. Mir fehlt ein eckzahn, weil er nie rausgewachsen ist, nachdem der Milchzahn rausgenommen wurde ( wurde mit 19 zwangsgezogen ). Mit 15 Hat mir mal jemand den unterkiefer gebrochen und mit 17 bekam ich weisheistszähne raus. Aber die ärzte sagen es ist alles ok. nur ich trau ihnen nicht. Die meisten jungen ärzte ruhen sich doch auf ihrem studium aus...

    Meine Kindheit war wirklich nicht so gut. Wurde viel von meiner Mutter runtergemacht und abgeschoben. Hat mir nie erfolg gegönnt und sie hat mir von vorne rein einen riegel vorgeschoben...

  5. #5
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    Vielleicht solltest Du als allererstes mal Deine Einstellung zu anderen Menschen überdenken. In Deinem Beitrag lese ich immer wieder, das andere an Deinem Zustand dran schuld sind und Dir was Böses tun...

    Das bezweifele ich stark. Solange Du so eine negative Einstellung hast und keine Verantwortung für Dich und Dein Wohlergehen nimmst, wird sich auch nichts ändern. Das wäre mal der erste Schritt und der zweite wäre wohl eine Therapie.

  6. #6
    Roman Verfasser
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    Mach ne Psychotherapie, Kindheitsbearbeitung.

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