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Thema: Wie komme ich da raus...?

  1. #1
    Neuling
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    Frage Wie komme ich da raus...?

    Ich habe ein Problem mit meiner Mutter.
    In meiner kleinen Familie gibt es Konflikte ohne Ende. Meine jüngste Schwester hat den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, die andere hält sich sehr zurück, kommt kaum zu Besuch, nur ich bin immer da.

    Meine Mutter hat uns immer schon das Leben schwer gemacht, sie ist dominant und sehr negativ eingestellt, findet immer ein Haar in der Suppe.
    Ich, als Älteste, konnte mich nie durchsetzen, bis heute nicht, dabei bin ich inzwischen 47 Jahre alt.
    Da meine Mutter keine engeren Freunde hat, niemand hält sich, bin ich ihre Vertraute und das ist mein Problem. Sie redet nur gemein und gehässig über meine Schwestern, meine Tochter und sogar über ihren Partner, wenn er neben ihr sitzt.
    Ich traue mich nicht ihr zu sagen, dass ich nicht über meine Familie herziehen will, schlimmer noch, um ihr zu gefallen mache ich mit!!!

    Ich habe schon garkeine Achtung mehr vor mir selbst und das schlechte Gewissen macht mich fertig.

    Ich habe oft versucht auf Distanz zu gehen, aber dann tut sie mir wieder leid. Sie ist ja nicht nur schlecht, sie hat auch sehr liebenswerte Züge.
    Außerdem ist sie Opfer ihrer eigenen Lebenseinstellung, ihr geht es sehr schlecht, sie ist depressiv und sie kann nicht aus ihrer Haut.

    Ich will ihr sagen, dass ich nicht mehr über die Anderen reden möchte, aber ich habe Angst, dass sie sich gegen mich wendet, das macht mich fertig.
    Ich habe außerdem die blöde Situation, dass ich aus gesundheitlichen Gründen manchmal auf sie angewiesen bin.

    Kennt jemand eine ähnlich komplizierte Situation?
    Wie würdet ihr damit umgehen?

    Ich würde mich über Reaktionen freuen!

    Silke

  2. #2
    Painter
    Gast

    Standard

    Hallo Silkekind,

    Ich habe schon garkeine Achtung mehr vor mir selbst und das schlechte Gewissen macht mich fertig.
    Das heisst doch, das du was unternehmen musst!
    Kannst du die Hilfe die du von ihr gelegentlich bekommst nicht auch von jemand anders bekommen?

    Dann könntest du ihr frei heraus die Meinung sagen, ich bin der Ansicht, das du das sowieso tun müsstest. Du verlierst dich doch sonst!
    Du wirst ihr nicht helfen können, wenn sie Depressiv ist, hat ein aussenstehender keine Chance etwas zu verändern.
    Also musst du eine Lösung finden um ohne ihre Hilfe klar zu kommen!

  3. #3
    Neuling Avatar von CocoHazy
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    Beitrag Wie komme ich da raus...?

    Zitat Zitat von Silkekind Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Problem mit meiner Mutter.
    In meiner kleinen Familie gibt es Konflikte ohne Ende. Meine jüngste Schwester hat den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, die andere hält sich sehr zurück, kommt kaum zu Besuch, nur ich bin immer da.


    Ich habe schon garkeine Achtung mehr vor mir selbst und das schlechte Gewissen macht mich fertig.Silke

    Ich habe oft versucht auf Distanz zu gehen, aber dann tut sie mir wieder leid. Sie ist ja nicht nur schlecht, sie hat auch sehr liebenswerte Züge.
    Außerdem ist sie Opfer ihrer eigenen Lebenseinstellung, ihr geht es sehr schlecht, sie ist depressiv und sie kann nicht aus ihrer Haut.

    Ich will ihr sagen, dass ich nicht mehr über die Anderen reden möchte, aber ich habe Angst, dass sie sich gegen mich wendet, das macht mich fertig.
    Ich habe außerdem die blöde Situation, dass ich aus gesundheitlichen Gründen manchmal auf sie angewiesen bin!Silke
    Hey ...

    wenn du jemanden hast gute freunde z.b. oder deine schwestern dann bitte sie um hilfe ...

    wohnst du noch bei deiner mutter? ... wenn ja solltest du schleunigst ausziehen und dich mal um dein eigenes leben kümmern ... sie stoppt dich nur ...

    du solltest klartext mit ihr reden ... immerhin bist du ein erwachsener mensch und so solltest du auch anfangen zu leben ...

    es ist bestimmt schlimm für dich wenn deine mutter traurig ist aber da muss man einfach durch oder bist du etwa nicht traurig darüber das du dein leben nicht so leben kannst wie du es möchtest ?...

    deine mutter liebt dich und warscheinlich wird sie sehr schlecht darauf reagieren jedoch muss sie das einfach verstehen und das wird sie auch nach einiger zeit ...

    denn du lebst das leben deiner mutter und nicht dein eigenes ... das ist schlimm du musst was tun sonst gehst du dran kaputt ...

    wie wäre es vllt wenn du gemeinsam mit deiner mutter zum psychologen gehst ... die chance auf ein produktives gespräch wäre höher ... ein aussenstehender und dann noch als psychologe könnte vermitteln und zu einer lösung verhelfen ...

    mach was damit es dir endlich gut geht ...

    gruß Coco
    Die Anderen

    von Johann Wolfgang von Goethe

    Woran dein Herz im Stillen hängt,
    lass es nur niemand hören:
    Du sprichst es aus und alles drängt,
    dein Glück dir zu zerstören.

  4. #4
    Neuling
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    Standard Danke...

    für eure netten Antworten.
    Ich wohne schon seit 40 Jahren nicht mehr bei meiner Mutter, aber früher hat sie es geschafft, dass ich jeden Tag von morgens bis abends bei ihr war. Ich habe meine Tochter allein erzogen und erst als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, hat sie mich mein Leben leben lassen.
    Sie hat mich quasi als Haushaltshilfe ausgebeutet, ich hatte damals wenig Geld, aber es reichte, trotzdem hat sie ständig Kleidung und Spielzeug für meine Tochter gekauft, dadurch hatte sie mich in der Hand.
    Heute vermeide ich, soweit es geht, ihre Hilfe, leider klappt das nicht immer.
    Meine Tochter hat sehr darunter gelitten, dass wir so engen Kontakt zu ihrer Oma hatten. Sie dachte, als sie klein war, Oma ist diejenige, die das Sagen hat und auf mich hat meine Tochter nie gehört. Ich wurde in Gegenwart von Svenja ständig kritisiert und gegängelt, das hat unserer Beziehung damals sehr geschadet. Heute haben wir ein gutes Mutter - Tochter - Verhältnis, meine Tochter hat aber kaum noch Kontakt zu ihrer Oma.

    Ich halte meine Mutter für nicht therapierbar, sie will nicht positiv denken. Ich habe heute morgen noch mit ihr über dieses Thema geredet, es hat keinen Zweck.
    Außerdem war ich so mutig und habe ihr gesagt, dass ich nicht mehr über unsere Familie tratschen will, ich habe bewußt nur von meiner Seite gesprochen. Sie hat es akzeptiert. Mir reicht es ja schon, wenn sie weiß, dass ich es nicht mehr will, dann kann sie auch nicht mehr reden. Ich hoffe es klappt.

    Vielleicht ist ja alles ganz einfach, aber es gibt noch soviel was bei uns nicht stimmt.

    Ich danke euch, allein, dass man sich hier mal austauschen kann tut schon gut!!

    Ich wünsch euch einen schönen Abend!
    Silke

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