Hallo liebes Forum,
ich bin neu hier und froh, dieses nette Forum gefunden zu haben. Mein Problem (so wie das von so unendlich vielen anderen auch): Ich (49,w, mit Verlustängsten) habe eine nun 3 monatige "Keine-Beziehung" zu einem Bindungsängstlichen (38) und der Leidensdruck ist bei mir mittlerweile riesig. Das Buch "Jein" habe ich gelesen und weiß vom Kopf her, was ich tun müsste. Aber ich weiß nicht, wie ich es ihm beibringen oder erklären soll, dass ich die "Beziehung" (die übrigens bei jedem Treffen immer sexuell endet) beenden muss/will. Ich weiß, warum er sich wie verhält und es tut mir unendlich weh, ihm nun genau das bestätigen zu müssen, was er ja innerlich immer befürchtet und vor dem er sich zu schützen versucht. Aber mittlerweile merke ich, dass ich diese ewige Warterei und auch das Sitzengelassen werden nicht mehr ertragen kann. Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht, wie man so ein Gespräch am besten anfängt? Vielleicht ist es gut, wenn ich einfach nur bei mir und meinem Thema (Verlustängste) bleibe und ihm so versuche, verständlich zu machen, dass ich leide ohne dass er dann das Gefühl hat, dass er "an allem schuld" ist? Ich hab ihn wirklich lieb und in seinen Nähe-Momenten ist er ganz lieb und irgendwie so kuschelig und verletzlich. Deshalb tut es mir umso mehr leid und weh, ihm das so sagen zu müssen. Dabei will er auf keinen Fall eine Beziehung, er sagt, er kennt sich und will mir nicht weh tun und will nicht, dass ich leide. Ach Mann ...... leider kann man das Selbstwertgefühl nicht irgendwo käuflich erwerbenBin aber in Therapie, also müsste ich es irgenwann ja mal hinkriegen, mir selbst mehr wert zu sein. Ich freue mich aber nun auf ein paar Antworten oder Erfahrungswerte von euch. Danke im voraus.
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Seepferdchen


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