Hallo monsen,
Sorry, die Antwort ist doch relativ einfach: indem Du es halt lernst ...
Egal was da auch immer früher schief gelaufen sein mag: es war doch nichts, was Dich bis zum Ende aller Tage in dieser Lage festhalten müsste.
Du bist doch intelligent genug, die "Ursachen" dessen zu benennen, was Dich in Deiner bisherigen Entwicklung gehemmt haben mag - sollte es so aber nicht auch möglich sein, gegen diese
erlernten "Defizite" anzugehen?!
Irgendwie klingt Dein Post etwas nach Ausrede und Rechtfertigung dafür, jetzt nicht selbst aktiv werden zu müssen.
Du kannst Dich selbst vom Computer fernhalten, wenn Du da schon ständig Gefahr läufst, Dich in den virtuellen Welten zu verlieren.
Du kannst ohne Probleme lernen, ne Kaffeemaschine zu bedienen (das kann ich auch - und bei uns zuhause gabs die erste Maschine, als ich schon längst gen Abi strebte ...).
Dito für alles andere an Fähigkeiten, die Du zum
selbstständigen Leben brauchst.
Auch soziale Kompetenzen sind "nachlernbar", auch wenn dies, zugegebenermaßen, sehr mühsam sein mag. Nur: es geht!
Es bringt nichts, dabei immer auf die Versäumnisse der Mutter hinzuweisen, von der Du es nicht gelernt haben sollst.
Dies mag ja sein, nur: wo lese ich in Deinem Post Deinen Willen, aus dieser Sache rauszukommen?
Na ja, was soll ich da sagen: nichts wirst Du damit berufsmäßig machen können ...
Es fehlt nämlich etwas entscheidendes in Deiner Selbstdarstellung: das Engagement für Dich selbst und Deine Qualifikationen ...!
Statt zu fragen, wie Du Deine Kompetenzen stärken, wie Du neue erwerben und "unterentwickelte" ausbauen könntest ... frägst Du danach, wie Du mit dem bisherigen Level eine Nische finden könntest, in der Du so bleiben kannst, wie Du jetzt gerade bist.
Sowas mag vor vielen Jahrzenhnten mal funktioniert haben - in der heutigen Gesellschaft und, vor allem, Arbeitswelt wirst Du damit früher oder später gegen die Wand knallen.
Niemand kann sich mehr auf einem bestimmten Level an Kompetenzen ausruhen, will er nicht binnen kürzester Frist von anderen überholt werden.
Da gibt es auch kein Überrunden: ziehen nur genügend Mitwettbewerber an Dir vorbei ... wirste schlicht und ergreifend aus den Rennen genommen.
Du kannst es auch "aussortiert werden" nennen ...
Was den potenziellen "Autismus" betrifft: lass dies zur Not mal abklären - aber bitte nicht via Eigendiagnose ala Google ...
Es mag ja was dran sein - nur: so, wie Du dies im Zusammenhang mit dem restlichen Post anführst, sehe ich bei Dir die Gefahr, dass Du dies innerlich ebenso einsetzen wirst, wie Deine Verweise auf die Versäumnisse Deiner Mutter.
Wie gesagt: ich will Dir hier absolut nichts unterstellen (schon gar nicht ein bewusstes "Faulsein"). Es fehlt mir in Deiner Darstellung einfach nur jegliches Zeichen von Eigenverantwortung und Aktivität.
Setze doch da mal den Hebel an - dann brauchst Du auch nicht nach Nischen in der Arbeitswelt zu suchen, die jeden Tag seltener werden

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