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Thema: Wie soll ich eigentlich ohne Fähigkeiten einen beruf erlernen?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Wie soll ich eigentlich ohne Fähigkeiten einen beruf erlernen?

    Hey leute ,



    Sorry für den langen text :| ,

    ich frag mich wie ich mit den beschränkten Fähigkeiten , die ich hab überhaupt einen Beruf erlernen soll wo ich auch nur ein Quäntchen Eigenverantwortung übernehmen müsste.
    Die Sache ist die das meine Mutter Depressionen hatte und sich dementsprechend nur wenig um mich kümmern konnte (alleinerziehend) , dann hab ich halt den ganzen Tag Computer gespielt und nie richtige soziale Kompetenzen erworben. Ich kann weder Kaffee kochen noch richtig Freunde finden bzw. Menschen intressieren mich jetzt auch nicht so wircklich , ich bin zwar gern nett zu fremden aber z.b. nicht zu meiner Familie die mir relativ egal ist (warum weiß ich selber nicht so richtig).
    Eigentlich ham die mir viel beigebracht was meine Mutter mir nie hätte vermitteln können. Von ihnen hab ich z.b. auch Schuhe binden gelernt.

    (mit 14 - das muss man sich mal vorstellen , echt lächerlich - eigentlich hat meine Mutter mein Leben zerstört ohne es zu wollen)


    Ich weiß nicht wie ich das alles aufarbeiten soll , was ich nicht kann und das is` eben so viel das ich es eigentlich nur in einem ganzen Leben nacharbeiten kann. Andere in meinem Alter sind so selbstständig das sie schon arbeiten gehen neben der Schule , z.b. auf`m Bauernhof.


    Alle scheinen schon alles zu wissen was ich nicht kann und alle scheinen liebevolle Eltern gehabt zu haben , die ihre Kinder toll erzogen haben und ihnen alles beigebracht haben was sie wissen , nur bei mir net.
    Selbst die mit schlechten Eltern , hatten welche , nur ich net.
    Ich kenne eigentlich niemanden der so wenig kann und sich immer so behindert benimmt wie ich.
    Alle sind im Handwerk so gut und nur ich knaube rum und mach` alles falsch.
    Ich versuch immer zu Menschen nett zu sein , aber manchmal bricht dann meine manische Ader durch und ich benehme mich dumm.
    Manchmal denke ich , die Leute müssen doch von mir denken ich sei ein verzweifelter Idiot der nur Aufmerksamkeit und Anerkennung will durch seine Aktionen. (Gründe genug hätten die Leute - aufgrund meiner "Aktionen").


    Das einzige was ich gut kann ist Politik und Geschichte (also jetzt so im allgemeinen nicht nur im speziell schulischen).
    Deswegen werd` ich von älteren auch oft als sehr intelligent eingeschätzt - obwohl mein IQ nur im durschnittlichen Bereich von 100 - 103 liegt.
    Das mir alle immer sagen ich sei so intelligent , gefällt mir auch net wircklich.
    So überschätz` ich mich ständig selbst und merke dann irgendwann mal wieder wie dumm ich eigentlich in 3/4 aller anderen Lebensbereiche bin und wie wenig ich kann.

    In Deutsch bin , ich nebenbei gesagt ,relativ gut , dank meiner Mutter hab ich aber leider keine wirckliche Chance Abitur zu machen , da ich im Moment auf ner Berufsschule bin und da zwar Fachabi machen kann aber kein normales Abitur.
    Meines wissens müsste ich dann Fachabitur machen und DANN normales Abitur - dann wär´ ich 22.
    Während andere schon studieren gurke ich noch in der Schule rum.
    Während andere schon Auto und Beruf ham` gurke ich rum.
    Während andere Erfolg im Leben haben und vllt. mal Kinder mit ihrer Freundin haben gurke ich rum.

    Also dacht ich , ich frag mal bei euch was man mit oben genannten Kompetenzen und Intressen berufsmäßig machen könnte?
    (nebenbei noch zum Schluss : einige Leute meinen ich hätte autistische Züge an mir - wollt ich nur noch erwähnen , vllt. ist`s ja wichtig oder so)


    Lg,

    Simon
    Geändert von monsen (24.02.2011 um 18:49 Uhr)

  2. #2
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    Hallo monsen,

    ich frag mich wie ich mit den beschränkten Fähigkeiten , die ich hab überhaupt einen Beruf erlernen soll wo ich auch nur ein Quäntchen Eigenverantwortung übernehmen müsste.
    Sorry, die Antwort ist doch relativ einfach: indem Du es halt lernst ...

    Egal was da auch immer früher schief gelaufen sein mag: es war doch nichts, was Dich bis zum Ende aller Tage in dieser Lage festhalten müsste.
    Du bist doch intelligent genug, die "Ursachen" dessen zu benennen, was Dich in Deiner bisherigen Entwicklung gehemmt haben mag - sollte es so aber nicht auch möglich sein, gegen diese erlernten "Defizite" anzugehen?!

    Irgendwie klingt Dein Post etwas nach Ausrede und Rechtfertigung dafür, jetzt nicht selbst aktiv werden zu müssen.
    Du kannst Dich selbst vom Computer fernhalten, wenn Du da schon ständig Gefahr läufst, Dich in den virtuellen Welten zu verlieren.
    Du kannst ohne Probleme lernen, ne Kaffeemaschine zu bedienen (das kann ich auch - und bei uns zuhause gabs die erste Maschine, als ich schon längst gen Abi strebte ...).
    Dito für alles andere an Fähigkeiten, die Du zum selbstständigen Leben brauchst.

    Auch soziale Kompetenzen sind "nachlernbar", auch wenn dies, zugegebenermaßen, sehr mühsam sein mag. Nur: es geht!
    Es bringt nichts, dabei immer auf die Versäumnisse der Mutter hinzuweisen, von der Du es nicht gelernt haben sollst.
    Dies mag ja sein, nur: wo lese ich in Deinem Post Deinen Willen, aus dieser Sache rauszukommen?

    Also dacht ich , ich frag mal bei euch was man mit oben genannten Kompetenzen und Intressen berufsmäßig machen könnte?
    Na ja, was soll ich da sagen: nichts wirst Du damit berufsmäßig machen können ...
    Es fehlt nämlich etwas entscheidendes in Deiner Selbstdarstellung: das Engagement für Dich selbst und Deine Qualifikationen ...!

    Statt zu fragen, wie Du Deine Kompetenzen stärken, wie Du neue erwerben und "unterentwickelte" ausbauen könntest ... frägst Du danach, wie Du mit dem bisherigen Level eine Nische finden könntest, in der Du so bleiben kannst, wie Du jetzt gerade bist.

    Sowas mag vor vielen Jahrzenhnten mal funktioniert haben - in der heutigen Gesellschaft und, vor allem, Arbeitswelt wirst Du damit früher oder später gegen die Wand knallen.
    Niemand kann sich mehr auf einem bestimmten Level an Kompetenzen ausruhen, will er nicht binnen kürzester Frist von anderen überholt werden.
    Da gibt es auch kein Überrunden: ziehen nur genügend Mitwettbewerber an Dir vorbei ... wirste schlicht und ergreifend aus den Rennen genommen.
    Du kannst es auch "aussortiert werden" nennen ...

    Was den potenziellen "Autismus" betrifft: lass dies zur Not mal abklären - aber bitte nicht via Eigendiagnose ala Google ...
    Es mag ja was dran sein - nur: so, wie Du dies im Zusammenhang mit dem restlichen Post anführst, sehe ich bei Dir die Gefahr, dass Du dies innerlich ebenso einsetzen wirst, wie Deine Verweise auf die Versäumnisse Deiner Mutter.

    Wie gesagt: ich will Dir hier absolut nichts unterstellen (schon gar nicht ein bewusstes "Faulsein"). Es fehlt mir in Deiner Darstellung einfach nur jegliches Zeichen von Eigenverantwortung und Aktivität.
    Setze doch da mal den Hebel an - dann brauchst Du auch nicht nach Nischen in der Arbeitswelt zu suchen, die jeden Tag seltener werden

  3. Die folgenden 4 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    Magdolna (25.02.2011),So Ham (25.02.2011)

  4. #3
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    Zitat Zitat von Darkstar Beitrag anzeigen
    Hallo monsen,

    Sorry, die Antwort ist doch relativ einfach: indem Du es halt lernst ...

    Egal was da auch immer früher schief gelaufen sein mag: es war doch nichts, was Dich bis zum Ende aller Tage in dieser Lage festhalten müsste.
    Du bist doch intelligent genug, die "Ursachen" dessen zu benennen, was Dich in Deiner bisherigen Entwicklung gehemmt haben mag - sollte es so aber nicht auch möglich sein, gegen diese erlernten "Defizite" anzugehen?!

    Irgendwie klingt Dein Post etwas nach Ausrede und Rechtfertigung dafür, jetzt nicht selbst aktiv werden zu müssen.
    Du kannst Dich selbst vom Computer fernhalten, wenn Du da schon ständig Gefahr läufst, Dich in den virtuellen Welten zu verlieren.
    Du kannst ohne Probleme lernen, ne Kaffeemaschine zu bedienen (das kann ich auch - und bei uns zuhause gabs die erste Maschine, als ich schon längst gen Abi strebte ...).
    Dito für alles andere an Fähigkeiten, die Du zum selbstständigen Leben brauchst.

    Auch soziale Kompetenzen sind "nachlernbar", auch wenn dies, zugegebenermaßen, sehr mühsam sein mag. Nur: es geht!
    Es bringt nichts, dabei immer auf die Versäumnisse der Mutter hinzuweisen, von der Du es nicht gelernt haben sollst.
    Dies mag ja sein, nur: wo lese ich in Deinem Post Deinen Willen, aus dieser Sache rauszukommen?

    Na ja, was soll ich da sagen: nichts wirst Du damit berufsmäßig machen können ...
    Es fehlt nämlich etwas entscheidendes in Deiner Selbstdarstellung: das Engagement für Dich selbst und Deine Qualifikationen ...!

    Statt zu fragen, wie Du Deine Kompetenzen stärken, wie Du neue erwerben und "unterentwickelte" ausbauen könntest ... frägst Du danach, wie Du mit dem bisherigen Level eine Nische finden könntest, in der Du so bleiben kannst, wie Du jetzt gerade bist.

    Sowas mag vor vielen Jahrzenhnten mal funktioniert haben - in der heutigen Gesellschaft und, vor allem, Arbeitswelt wirst Du damit früher oder später gegen die Wand knallen.
    Niemand kann sich mehr auf einem bestimmten Level an Kompetenzen ausruhen, will er nicht binnen kürzester Frist von anderen überholt werden.
    Da gibt es auch kein Überrunden: ziehen nur genügend Mitwettbewerber an Dir vorbei ... wirste schlicht und ergreifend aus den Rennen genommen.
    Du kannst es auch "aussortiert werden" nennen ...

    Was den potenziellen "Autismus" betrifft: lass dies zur Not mal abklären - aber bitte nicht via Eigendiagnose ala Google ...
    Es mag ja was dran sein - nur: so, wie Du dies im Zusammenhang mit dem restlichen Post anführst, sehe ich bei Dir die Gefahr, dass Du dies innerlich ebenso einsetzen wirst, wie Deine Verweise auf die Versäumnisse Deiner Mutter.

    Wie gesagt: ich will Dir hier absolut nichts unterstellen (schon gar nicht ein bewusstes "Faulsein"). Es fehlt mir in Deiner Darstellung einfach nur jegliches Zeichen von Eigenverantwortung und Aktivität.
    Setze doch da mal den Hebel an - dann brauchst Du auch nicht nach Nischen in der Arbeitswelt zu suchen, die jeden Tag seltener werden


    Danke für die Antwort erst mal ,
    ich kann mir halt net wircklich vorstellen wie ich später mal arbeiten soll auch wenn ich vieles in der Zeit bis ich arbeite nachhole - ich hab ja auch schon relativ viel nachgeholt.

    Eigentlich hast du schon recht und ich sollte meine Zuversicht in die Fähigkeit legen das noch nachzuholen.
    Das is` jetzt wahrscheinlich nur meine subjektive Einschätzung , aber ich hab des Gefühl das alles was ich verbessert hab , irgendwie nie zur Sprache kommt.
    Es wird immer nur gesagt wie schwierig es ist mit mir zu Leben etc. Liegt natürlich auch teilweise an mir aber naja..

  5. #4
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    ... aber ich hab des Gefühl das alles was ich verbessert hab , irgendwie nie zur Sprache kommt.
    Dieses "zur Sprache kommen": meinst Du dies jetzt im Sinne von Bestätigung oder Anerkennung von außen, dass sich da bei Dir etwas bewegt hat?

    Dass man auch mal ein positives feed back braucht, so quasi als äußere Belohnunh dafür, dass man sich da doch abrackert: wem würde sowas denn nicht gut tun
    Wichtiger ist doch aber, dass man selbst erkennt oder spürt, dass die ganze "Arbeit" etwas bringt, weil sich die Dinge zum Positiven hin bewegen - die Bestätigung durch das eigene Umfeld ist nur das goodie, das dann oben drauf kommt.

    Dieses sich bewegen: ist es denn nicht auch irgendwie "normal", dass sowas weniger in großen, für alle sofort sichtbaren, Sprüngen vor sich geht, sondern in vielen kleinen Schritten. Für vieles muss doch auch erst einmal eine Grundlage geschaffen werden, bevor es überhaupt an die "großen Sachen" gehen kann, die erst auf dieser Basis stattfinden können.

    Ob das Umfeld dies immer auch erkennen kann? Ganz ehrlich: da habe ich so meine eigenen Erfahrungen gemacht - und bin deswegen sehr skeptisch geworden.
    Die Leute kennen Dich eben zu lange und zu gut als die Person, als die Du die ganze Zeit aufgetreten bist. Solche Bilder ändern sich nicht so schnell - gerade dann nicht, wenn die Veränderung anfangs noch eher im kleinen stattfindet.

    Außerdem: wer sagt denn, dass das, was für Dich eine starke Leistung oder einen großen Schritt bedeutet, auch von anderen so angesehen wird?
    Nur: ist deren "Beurteilung" denn wirklich so ausschlaggebend? Es geht letztendlich doch um Dich und Deinen Einsatz für Dich selbst.
    Und da zählt dann erst einmal nur Dein eigener Maßstab.

    Auch bei mir war es lange Zeit so, dass für mein gewohntes Umfeld die Veränderungen, die sich in mir abspielten, "nicht nennenswert" waren, besser gesagt: sie waren in deren Augen wohl nicht bemerkens-wert genug.
    Diese kleinen Schritte waren für mich aber schwer genug zu gehen und erst, als sie alle gegangen waren, hat sich dann auch nach außen gezeigt, dass sich da sehr viel geändert hat.
    Hätte ich mich da ausschließlich von dem feed back der Menschen um mich herum leiten lassen, wäre ich früher oder später sicher wieder stehen geblieben: meine Arbeit schien sich ja nicht "ausgezahlt" zu haben ...

    Die Motivation muss also aus Dir selbst heraus kommen - und die Veränderung sollte eben auch in Deinem Tempo stattfinden. Es ist schließlich Dein Leben, oder?!

    Es wird immer nur gesagt wie schwierig es ist mit mir zu Leben
    Das mag ja durchaus auch zutreffen, nur: soll es denn auf Dauer so bleiben oder willst Du nicht irgendwann einmal auch das Gegenteil mitgeteilt bekommen?
    Deswegen machst Du Dir doch die Mühe; und nicht, um einen schnellen "Erfolg" vorweisen zu können, der sich ebenso schnell auch wieder in Luft auflöst, weil er eben keine stabile und konsequent umgesetzte "Reform" darstellt.

    Du hast genügend Baustellen, die Du angehen und aufräumen musst - Dein bisheriges Konzentrieren auf all das, was Du noch nicht geändert oder gelernt hast, steht Dir dabei aber nur im Weg!
    Sicher: Du musst Dir die Dinge ansehen, sie annehmen und auch angehen - aber Dein erster Post klang eben nach nichts anderem als Gejammere.
    Du hast da auf das Negative gestarrt, wie das Kaninchen auf die Schlange ...
    Sowas wirkt aber wirklich nicht sonderlich attraktiv auf die Umwelt

    Liegt natürlich auch teilweise an mir ...
    Ich sags mal so: es liegt an Deiner Einstellung!
    Und an der kannste ja etwas ändern! Dann wirkst Du auch vielleicht nicht mehr negativ und energieraubend auf Dein Umfeld ... und das wäre doch auch schon mal ein Fortschritt, oder?


    Edit: diesmal kein proof reading - die Rechtschreibfehler sind Ausdruck meiner Individualität ... ... Euphemismen überall ...

  6. #5
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    Eigentlich wollt ich net rumjammern , aber grad im Internet ist`s schwer net rumzujammern .

    Naja die Sache mit dem Selbstlob ist halt die , das es mich persönlich nicht so sehr intressiert mich zu verändern , das mach` ich eher um bei anderen besser anzukommen. (denk ich jetzt mal so)
    Klingt jetzt ziemlich bescheuert , aber so eine richtige Motivation aus mir selbst
    raus habe ich nicht grad , diesbezüglich.
    Ich merk` halt nur das ich manchmal dumm rüberkomme und deswegen will ich das ändern.

    Auf der andern Seite lern ich vllt. schon ein paar Sachen für MEIN Leben , aber vieles eben um nicht wie ein totaler Vollidiot zu wirken.



    Und hast schon recht - Zug fahren können ist für mich total die Errungenschaft aber für andere natürlich gar nicht.

  7. #6
    Moderator Avatar von phel
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    Du lernst nur, um bei anderen Menschen nicht dumm zu wirken, aber beneidest sie zeitgleich um den Vorsprung, den sie dir gegenüber haben? Du leidest an chronischer Bequemlichkeit, und nichts weiter. Du weißt dabei aber ganz genau, was du erreichen willst. Kein anderer kann dir den Antrieb geben, sondern nur du. Vergiss die aufbauenden Worte, wenn du ohnehin schon weißt, was zu tun ist.

  8. #7
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    Standard Hilfe holen

    Zitat Zitat von monsen Beitrag anzeigen
    ...wo ich auch nur ein Quäntchen Eigenverantwortung übernehmen müsste
    Diese Sorge hast nicht nur du. Da fehlt halt nur praktische Erfahrung.


    Ich weiß nicht wie ich das alles aufarbeiten soll , was ich nicht kann und das is` eben so viel das ich es eigentlich nur in einem ganzen Leben nacharbeiten kann. Andere in meinem Alter sind so selbstständig das sie schon arbeiten gehen neben der Schule , z.b. auf`m Bauernhof.
    Du könntest als erstes um Hilfe bitten. Das ist sehr schwierig, aber bei starker Unsicherheit nötig. Sobald man selbst nicht voran kommt und andere bei ihren erfolgen beobachtet, fängt es an, irgendwie schief zu gehen. Dann beginnt der neid und die Missgunst, die ständige Selbstbestrafung und evtl. endest du dann selbst in Depressionen. Und glaub mir, deine Mutter würde es verhindern wollen, dass du depressiv wirst!!!

    Ich kenne eigentlich niemanden der so wenig kann und sich immer so behindert benimmt wie ich.
    "Behindert"? Inwiefern? Aber da hast du ja im Prinzip deine Antwort: du behinderst dich selbst. Es ist nicht, weil du so vieles nicht kannst, sondern weil du so vieles nicht durchziehst...
    Politik und Geschichte zu beherrschen ist im Übrigen eine der alten Antiken Künste (Staatskunst) und nur die wenigsten können das, weil man zeitgleich abstrakt und konkret denken muss. Wenn du so etwas kannst, kannst du sogar sehr berühmt werden! Woher genau hast du denn das IQ-Ergebnis? Ich hoffe, das ist nicht aus dem Internet, sonst kannst du es ämlich gleich vergessen. Abgesehen davon bist du noch nicht so alt, da geht noch was! Und 3/4 deiner Lebensbereiche... So viel hast du von der Welt noch nicht gesehen, schätze ich mal, dass du das jetzt schon so gut überblicken kannst.

    ... dank meiner Mutter hab ich aber leider keine wirckliche Chance Abitur zu machen, da ich im Moment auf ner Berufsschule bin und da zwar Fachabi machen kann aber kein normales Abitur.
    Meines wissens müsste ich dann Fachabitur machen und DANN normales Abitur - dann wär´ ich 22.
    Während andere schon studieren gurke ich noch in der Schule rum.
    Während andere schon Auto und Beruf ham` gurke ich rum.
    Während andere Erfolg im Leben haben und vllt. mal Kinder mit ihrer Freundin haben gurke ich rum.
    Dank deiner Mutter? Was genau hat sie jetzt verbrochen, dass du nicht aufs Gymnasium gehen kannst? Wenn es das geld ist oder so, verstehe ich das (kenn ich selbst), aber wenn es nur wegen der Anerkennung ist, SOLLTEST du an DIR arbeiten! Willst du immer nur etwas für DICH tun, wenn andere dich loben? Das ist etwas widersprüchlich, oder?
    Du bist jetzt schon so spezialisiert, da scheinst du doch für etwas Interesse zu haben. Was genau lernst du denn gerade? Mit einem Fachabi stirbt man übrigens nicht... da geht manchmal sogar noch studieren. Vielleicht ist es aufwändiger, aber dann erlebst du mehr. Kannste dann für deine Biographie verwenden. Es ist besch*ssen, älter als andere zu sein, aber manchmal kann es auch genau das richtige sein. Willst du mit 18 schon ein Kind und hartz IV oder gleich sofort in einen Baum fahren? Manches braucht man nicht sofort...

    ...einige Leute meinen ich hätte autistische Züge an mir - wollt ich nur noch erwähnen , vllt. ist`s ja wichtig oder so)
    Ich empfehle dir da den Gang zum Arzt, vielleicht kann der dir auch einen Psychologen vermitteln, falls du das brauchst. Autistische Züge bedeuten aber noch lange nicht, dass man als Autist eingestuft werden würde. Es könnte auch ein Hinweis deiner Umgebung (wer auch immer dir das gesagt hat) sein, dass sie mehr Kontakt mit dir aufnehmen möchten.


    (Ich kenne deine Situation nur zu hervorragend und empfehle dir, dich mal mit jemanden zu unterhalten. Ein simples Gespräch kann Wunder wirken! Ich hab's nach fast 10 Jahren endlich geschafft und fühle langsam, wie es wieder bergauf geht.)

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