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Thema: Wie veräuft eine stationäre Behandlung bei Depressionen

  1. #1
    Neuling Avatar von Teardrops
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    Standard Wie veräuft eine stationäre Behandlung bei Depressionen

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich erkundigen, ob mir jemand Tipps oder Infos geben kann, wie genau eine stationäre Behandlung bei Depressionen abläuft.

    Meine Frage kommt daher, dass ich heute mal wieder einen Termin beim Psychiater hatte und beim Gespräch habe ich einige Sachen gesagt, worauf er mir mitteilte, dass eine stationäre Behandlung sinnvoll wäre, er aber mir die Entscheidung überlässt, ob ich diesen Schritt wagen möchte (er meinte, er schätze mich so ein, dass man nicht über meinen Kopf hinweg entscheiden müsse).
    Montag habe ich erneut einen Termin bei ihm und dann soll ich meine Entscheidung mitteilen.


    Mich interessiert halt, wie die Behandlung pro forma aussieht, wie lange sie evtl. dauert, wie lange die durchschnittlichen Wartezeiten aussehen .. etc.

    Ich kann mir vorstellen, dass es von Klinik zu Klinik unterschiedlich ist, aber ich denke mir, dass solche Infos vorab bei der Entscheidung sicher hilfreich sein können, auch wenn ich meinen Doc am Montag noch einiges Fragen werde.


    Ich bedanke mich schon mal für Eure Antworten und wünsche noch einen schönen Abend.

    LG Tear
    тяєηηє ∂ι¢н ηιє νση ∂єιηєη тяäυмєη! ωєηη ѕιє νєяѕ¢нωυη∂єη ѕιη∂, ωιяѕт ∂υ ωєιтєя єχιѕтιєяєη, ∂σ¢н αυƒgєнöят нαвєη zυ ℓєвєη .....

  2. #2
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    hallo teardrops,

    ich war letztes jahr wegen depression im krankenhaus. es gab da verschiedene arten von therapien, wie musiktherapie, kunsttherapie und ähnliches. einmal die woche war ein einzelgespräch mit dem therapeuten und zwei mal die woche visiten. bei uns war es relativ frei, man durfte sein handy behalten und nutzen und man konnte rausgehen. am ersten wochenende musste man in der klinik zu allen mahlzeiten da sein, an den nächsten hatte man schon viel frei. diese dinge sind sicher von klinik zu klinik anders geregelt, aber ich fand es dort schon recht angenehm.

    was mir ein wenig auf den nerv gegangen ist, war, dass man mindestens zehn mal am tag sagen musste, wie es einem geht, nämlich in jeder therapie, die man gemacht hat und an manchen tagen war man abends fix und fertig. insgesamt hab ich die zeit dort durchaus gut gefunden, auch wenn sie nicht zu den ergebnissen geführt hat, die ich mir gewünscht hätte.

    ich hoffe, ich konnte dir ein stück weiterhelfen.

    lg

  3. #3
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    Stationäre Therapie bei Depressionen bedeutet man spert dich weg und zwar für immer, wenn du keinen guten Anwalt hast.

  4. #4
    Neuling Avatar von Teardrops
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    danke für deinen beitrag chrissi, er hat mir schon sehr geholfen.


    @ seven: deinen beitrag finde ich jetzt nen bisschl unpassend.
    überleg doch bitte erst mal, bevor du hier nur unsinn schreibst, denn meine frage war ernst gemeint.
    тяєηηє ∂ι¢н ηιє νση ∂єιηєη тяäυмєη! ωєηη ѕιє νєяѕ¢нωυη∂єη ѕιη∂, ωιяѕт ∂υ ωєιтєя єχιѕтιєяєη, ∂σ¢н αυƒgєнöят нαвєη zυ ℓєвєη .....

  5. #5
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    @Seven: "Stationäre Therapie bei Depressionen bedeutet man spert dich weg und zwar für immer, wenn du keinen guten Anwalt hast."

    - Absoluter Schwachsinn.

    @Tearsdrops: Erkundige Dich doch mal bei Kliniken oder frag Deinen Therapeuten, welche Therapie am besten wäre. Es gibt psychosomatische Einrichtungen, in denen Du ganz und gar nicht "eingesperrt" bist, in denen Du Dich ganz normal und frei bewegen kannst. Dort gibt es unzählige Angebote: Gruppentherapie, Einzeltherapie, Ergotherapie etc.
    So eine Einrichtung kann man keinesfalls mit einer geschlossenen Psychiatrie vergleichen. Hör bitte nicht auf so einen Schwachsinn, das ist reines Unwissen.

    LG und viel Erfolg

  6. #6
    Neuling Avatar von Teardrops
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    @madness:

    klar weiß ich, dass die behauptungen von wegsperren etc. nicht stimmen.

    ich habe den beitrag auch nur deswegen verfasst, weil ich erstmalig eine solche stationäre behandlung mache und wenn man meist ein bisschl vorwissen hat, dann sieht man der sache vielleicht entspannter entgegen.


    war mittlerweile auch in der klinik und habe morgen mein vorabgespräch mit einem therapeuten der station, auf die ich dann kommen soll.
    dieser wird mir dann den verlauf der behandlung erklären und hoffentlich noch ein paar fragen beantworten können.
    allerdings bin ich nach wie vor unentschlossen, ob ich das wirklich alles durchziehe. -.-
    тяєηηє ∂ι¢н ηιє νση ∂єιηєη тяäυмєη! ωєηη ѕιє νєяѕ¢нωυη∂єη ѕιη∂, ωιяѕт ∂υ ωєιтєя єχιѕтιєяєη, ∂σ¢н αυƒgєнöят нαвєη zυ ℓєвєη .....

  7. #7
    Schreiberling
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    hallo teardrops,

    erwarte nicht zu viel von dieser zeit, geh nicht davon aus, dass du, wenn du aus der klinik kommst, geheilt bist. dieser prozess braucht viel zeit und geht nicht von heute auf morgen oder in sechs wochen. du wirst einiges über dich lernen und vielleicht hinterher wissen, welchen weg du gehen willst. was mir sehr geholfen hat, waren die menschen, die ich dort getroffen habe. sie haben teilweise ähnliche probleme und das bringt einen einander näher. es ist wichtig, mit jemandem drüber reden zu können, was man gerade durchmacht und auch, mal aus dem alltag raus zu sein, der einen so fertig macht.

    lg

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei chrissi21366 für den sinnvollen Beitrag:


  9. #8
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    ja ich weiß, dass ich nicht zu viel erwarten darf.

    und "leider" ist es übermorgen auch schon so weit.

    jetzt beginnt nur so langsam die nervosität.

    ich hoffe jedenfalls, dass es mir mit dem aufenthalt gelingt, meine probleme ein stück weit zu lösen und dass mir dies auch nach der klinik gelingt.

    danke chrissi
    тяєηηє ∂ι¢н ηιє νση ∂єιηєη тяäυмєη! ωєηη ѕιє νєяѕ¢нωυη∂єη ѕιη∂, ωιяѕт ∂υ ωєιтєя єχιѕтιєяєη, ∂σ¢н αυƒgєнöят нαвєη zυ ℓєвєη .....

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