Umfrage: Wieviel Std. Arbeit braucht ihr, um Euch wohlzufühlen?

Seite 2 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 9 bis 16 von 48

Thema: Wieviel Stunden Arbeit braucht ihr, um Euch wohl zu fühlen?

  1. #9
    Nachwuchs Autor Avatar von Awenasa
    Registriert seit
    30.03.2016
    Beiträge
    765
    Danke
    125
    283 mal in 224 Beiträgen bedankt

    Standard

    25-30 Stunden arbeiten würde mir an sich reichen.

  2. #10
    Schreibkraft
    Registriert seit
    14.02.2013
    Beiträge
    227
    Danke
    83
    68 mal in 52 Beiträgen bedankt

    Standard

    Meine Arbeit ist das, wovon ich schon als Kind geträumt habe. Nichts Besonderes, sondern nur der übliche Wunsch, den viele in sich tragen. Was kleines Eigenes. Das wünschen sich ja viele. Ich wusste nicht, was ich einmal machen werde / bzw. machen sollte. Es war reiner Zufall, dass sich das im Bereich eines Hobbys abspielt, das zugleich auch meine größte Leidenschaft ist. Insofern möchte ich gar nicht über irgendeinen Rahmen nachdenken, auch nicht in zeitlicher Hinsicht. Warum soll ich das Schöne im Leben mit einer Säge zu einer Schablone zurecht stutzen ?

    Der einzige Grund, warum ich das getan habe (bzw. versucht habe) war, dass ich zu einer Partnerin passen wollte. So, wie ich lebe, bin ich für Partnerinnen nicht passend, weil die diese klassischen Burnout-Konzepte besser finden, d.h. viel arbeiten, viel Gehetze, wenig Geld, der Arbeitgeber bestimmt den Takt des Lebens. Es wird erwartet, dass ich dazu passe. Verständlich, denn schließlich möchte man zusammen leben. Also musste ich einen gehetzten Job "simulieren", bei dem ich (beispielsweise) zu einer bestimmten Zeit x morgens aus dem Haus hetze und zu einer bestimmten Zeit x wieder nach Hause hetze. Dieses ganze Gehetze und dann nach Feierabend überhaupt nicht mehr zu tun oder (wie jetzt zu Weihnachten...) tagelang nur herum zu sitzen ist überhaupt nicht mein Ding. Es macht mich regelrecht krank. Aber wenn ich nicht durchgehend allein bleiben, sondern auch in Partnerschaften leben möchte, muss ich es manchmal über einige Jahre hinweg simulieren. Das habe ich getan (bzw. versucht). Aktuell muss ich das (trennungsbedingt) nicht tun.
    Geändert von Arbeiter (28.12.2016 um 12:49 Uhr)

  3. #11
    Verleger Avatar von manannan
    Registriert seit
    13.08.2013
    Ort
    München
    Beiträge
    2.940
    Danke
    372
    1.440 mal in 968 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Es wird erwartet, dass ich dazu passe. Man möchte schließlich zusammen leben. Also musste ich einen gehetzten Job "simulieren", bei dem ich (beispielsweise) zu einer bestimmten Zeit x morgens aus dem Haus hetze und zu einer bestimmten Zeit x wieder nach Hause hetze. So zu leben ist überhaupt nicht mein Ding. Es macht mich verrückt. Aber wenn ich nicht durchgehend allein bleiben, sondern auch in Partnerschaften leben möchte, muss ich das halt manchmal über einige Jahre hinweg simulieren. Das habe ich getan. Aktuell muss ich das trennungsbedingt nicht tun.
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich ein Partner / eine Partnerin so etwas erwarten würde. Habe ich noch nie erlebt, muss ich sagen. Wünscht man sich nicht auch für eine Partnerschaft jemanden, der von seinem Beruf nicht aufgefressen und ausgezehrt wird?

  4. #12
    Nachwuchs Autor
    Registriert seit
    30.11.2011
    Ort
    350 km vor Berlin
    Beiträge
    872
    Danke
    140
    387 mal in 271 Beiträgen bedankt

    Standard

    Die Frage ist mir zu unpräzise, da ich mich nicht festlegen kann/will, was damit gemeint ist. Wenn es Erwerbsarbeit im Sinne von monetären Verdienst ist und damit verbunden das Wegsein von der Familie bedeuten soll, würde ich es mit 0 Stunden beantworten. Ich brauche die Trennung von der Familie nicht, muss es nur zwangsläufig tun. Arbeit findet eben auch dort statt und kann mitunter viel anstrengender sein, wird nur nicht unmittelbar monetär belohnt.

  5. #13
    Schreibkraft
    Registriert seit
    14.02.2013
    Beiträge
    227
    Danke
    83
    68 mal in 52 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von manannan Beitrag anzeigen
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich ein Partner / eine Partnerin so etwas erwarten würde. Habe ich noch nie erlebt, muss ich sagen. Wünscht man sich nicht auch für eine Partnerschaft jemanden, der von seinem Beruf nicht aufgefressen und ausgezehrt wird?
    In der reinen Theorie ist das auch der Fall. Wenn man sich kennen lernt, wird es als positiv gesehen. Das wäre bei anderen Lebensumständen auch so. Ein Beispiel wäre, dass ich keine Altlasten mit mir rum schleppe. Ich habe keinen lebenslangen Stress und führe keine lebenslangen Kleinkriege mit irgendwelchen Partnerinnen von Anno Dazumal. Auch das wird als positiv gesehen. Letztlich sind solche Dinge ja auch der Grund, warum es einige male im Leben zu Partnerschaften kam, bzw. ich von jemandem gut gefunden wurde.

    Die Einstellung, solche Dinge bei mir als positiv zu bewerten, heißt aber nicht, dass das spätere gemeinsame Leben dann auch auf solchen Maximen aufbaut. Wenn die Partnerin beispielsweise beides hätte (z.B. einen auslaugenden stressigen Job & einen Expartner, der bis in alle Ewigkeit Alarm macht) würde sie das nicht ändern, sondern erwarten, dass ich mich auf die Gegebenheiten, die sie mit in die Partnerschaft einbringt, einstelle, Verständnis aufbringe, wir darüber reden, ich ggf. mitleide etc. Ein guter Partner sollte das tun, so die Erwartung. Ich finde das nicht ungewöhnlich. Es handelt sich um eine Erwartung, die vielfach an Partner gestellt wird.
    Geändert von Arbeiter (28.12.2016 um 13:21 Uhr)

  6. #14
    Schreiberling Avatar von Seidenschnabel
    Registriert seit
    26.10.2015
    Ort
    Nimmerland
    Beiträge
    433
    Danke
    144
    304 mal in 199 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von manannan Beitrag anzeigen
    Bei mir würde es stark davon abhängen, welche Arbeit ich hätte. Bei meiner jetzigen Tätigkeit würde ich sagen, je weniger, umso besser (da dürfte die Tendenz tatsächlich eher gegen 0 gehen). Ich kann mir aber durchaus Berufe und Tätigkeiten vorstellen, in denen ich regelrecht aufgehen würde, und bei denen es auch weit über die üblichen 40 Stunden hinausgehen dürfte. Somit klafft das bei mir sehr weit auseinander, und ich wüsste daher nicht, was ich ankreuzen sollte.
    Dass es sehr vom jeweiligen Job abhängt, ist bei mir auch so. Meinen jetzigen Job mache ich wirklich sehr gerne, er ist aber auch ziemlich anstrengend. Einerseits muss ich sehr konzentriert arbeiten und andererseits habe ich auch viel mit Menschen zu tun, die mit ihren Problemen zu uns kommen und großen Gesprächsbedarf haben. Da bin ich nach 5-6 Stunden teilweise schon ziemlich platt.

    Ich hatte auch schon Jobs, wo ich am liebsten gar nicht hingegangen wäre, entweder, weil die Arbeit an sich doof war oder das Betriebsklima bescheiden. Wenn ich mich aber wohlfühle und mit Herzblut an eine Sache herangehe, schaue ich nicht auf die Uhr, deshalb hab ich auch ein ganz ordentlich gefülltes Überstundenkonto.

    Aber egal wie gerne ich eine Arbeit auch mache, ich brauche auch Zeit für mich und meine privaten Interessen. Ich kann mir keinen Job vorstellen, bei dem ich bereit wäre, meine Freizeit auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, d.h. Essen, Schlafen und dann wieder zur Arbeit.
    Liebe Grüße von Seidenschnabel

    Sei immer du selbst. Außer, du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn.

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Seidenschnabel für den sinnvollen Beitrag:

    Terese (28.12.2016)

  8. #15
    Verleger Avatar von manannan
    Registriert seit
    13.08.2013
    Ort
    München
    Beiträge
    2.940
    Danke
    372
    1.440 mal in 968 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Seidenschnabel Beitrag anzeigen
    Aber egal wie gerne ich eine Arbeit auch mache, ich brauche auch Zeit für mich und meine privaten Interessen. Ich kann mir keinen Job vorstellen, bei dem ich bereit wäre, meine Freizeit auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, d.h. Essen, Schlafen und dann wieder zur Arbeit.
    Das wär wohl bei mir auch so. Dafür sind meine Interessen zu breit gestreut, sodass sie von keinem Job der Welt völlig abgedeckt werden könnten. Und Zeit für Erholung und ein Privatleben braucht man ja auch.

    Allerdings bin ich in meinem Beruf eher am gegenteiligen Ende der Skala - in der Regel würde ich am liebsten morgens gar nicht erst hingehen, und spätestens nach einer Stunde würde ich am liebsten wieder gehen...

  9. #16
    Schreibkraft
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.10.2016
    Beiträge
    153
    Danke
    46
    45 mal in 37 Beiträgen bedankt

    Standard

    Mir geht das auch so: Ich brauche Zeit und Ruhe für mich.

    Kann auch Leute z.T. verstehen, die daran haken, dass sie mit Arbeit nicht viel mehr Geld haben, als ohne, aber mehr Streß.

Seite 2 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Verhaltenstherapie Stunden gehen zu ende
    Von Birdsy im Forum Therapieformen
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 09.08.2015, 13:11
  2. Wieviel Sex braucht ein Mann um zufrieden zu sein?
    Von Lyra Amia im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 133
    Letzter Beitrag: 25.06.2015, 03:18
  3. Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 31.07.2014, 11:19
  4. 2 stunden nach Pille Durchfall. Angst !
    Von Sarah.Serenity im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 151
    Letzter Beitrag: 31.01.2012, 17:32
  5. Stunden-langer Traum
    Von Viari im Forum Träume
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 21.02.2008, 16:07

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •