Umfrage: Wieviel Std. Arbeit braucht ihr, um Euch wohlzufühlen?

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Thema: Wieviel Stunden Arbeit braucht ihr, um Euch wohl zu fühlen?

  1. #17
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    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen

    Der einzige Grund, warum ich das getan habe (bzw. versucht habe) war, dass ich zu einer Partnerin passen wollte. So, wie ich lebe, bin ich für Partnerinnen nicht passend, weil die diese klassischen Burnout-Konzepte besser finden, d.h. viel arbeiten, viel Gehetze, wenig Geld, der Arbeitgeber bestimmt den Takt des Lebens. Es wird erwartet, dass ich dazu passe. Verständlich, denn schließlich möchte man zusammen leben. Also musste ich einen gehetzten Job "simulieren", bei dem ich (beispielsweise) zu einer bestimmten Zeit x morgens aus dem Haus hetze und zu einer bestimmten Zeit x wieder nach Hause hetze. Dieses ganze Gehetze und dann nach Feierabend überhaupt nicht mehr zu tun oder (wie jetzt zu Weihnachten...) tagelang nur herum zu sitzen ist überhaupt nicht mein Ding. Es macht mich regelrecht krank. Aber wenn ich nicht durchgehend allein bleiben, sondern auch in Partnerschaften leben möchte, muss ich es manchmal über einige Jahre hinweg simulieren. Das habe ich getan (bzw. versucht). Aktuell muss ich das (trennungsbedingt) nicht tun.
    Hallo Arbeiter,

    wieso musstest Du so tun als ob? Sorry, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.

    Waren die Frauen sauer, wenn Du z.B. erst später mit Deiner Arbeit angefangen hast bzw. früher Schluss machen konnstest? Wieso das? Gönnten sie Dir das etwa nicht? Was waren das bitte für Frauen?

    An Deiner Stelle würde ich ganz sicher nichts simulieren, was nicht ist und wenn Du z.B. morgens Dir Zeit lassen kannst, dann lasse sie Dir. Wenn den Damen was nicht passt in ihrem Leben, so können sie es ja ändern. Warum sollst Du das dann für Dich ändern?

  2. #18
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    Ich wollte eigentlich ja nur sagen, dass die Dinge nicht nur in der eigenen Hand liegen. Natürlich wäre es mir gestattet, in einer Partnerschaft ein ganz anderes Leben als das der Partnerin zu führen. Man muss nur bedenken, dass dieses "anders" nicht von allen gut gefunden wird. Vielen geht es darum, "so wie alle" zu sein. Das ist ein Anliegen, das man oft im Leben antrifft, bei vielen Menschen. Dieser Drang ist verwandt mit dem Wunsch, es allen recht zu machen oder von allen gemocht zu werden oder die gleichen Probleme wie alle zu haben. Man sollte die Zahl derer, die das haben, nicht unterschätzen. Es wird dann auch mit diesem Werkzeug rumgespielt, z.B. bei Meinungsverschiedenheiten oder Interessenkonflikten. Dann heißt es ausgehend von der anderen Seite nicht "ich finde, dass Du..." oder "nach meiner Meinung bist Du..." oder "ich sage..." , sondern statt dessen wird gesagt "alle finden, dass Du..." oder "alle sind der Meinung, dass Du..." oder "alle sagen..." Sie bearbeiten andere mit dem Werkzeug, mit dem sie selber irgendwann mal erfolgreich bearbeitet worden sind. Ich will den Werkzeugkasten solcher Personen nicht unnötig füllen, weil die Schäden für mich einfach zu groß wären und ich kein Typ bin, der Lust hat, überhaupt auf so einer Basis zu reden. Insofern bemühe ich mich um eine gewisse Assimilation. Aktuell muss ich das nicht. Insofern ist alles gut.
    Geändert von Arbeiter (28.12.2016 um 22:35 Uhr)

  3. #19
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    Würdet ihr denn auf Arbeitsstunden (und damit auch auf Geld) verzichten, damit es Euch besser geht, ihr wieder mehr Zeit für Euch habt? Bei manchen Jobs ist das ja dann recht nah an ALG II plus Miete, wenn man nur noch ne halbe Stelle oder knapp darüber hat. Gut, kommt auch auf den Wohnort an und ob man alleine lebt.

    Nachtrag: Hm, also in Teilen wurde diese Frage wohl schon dadurch beantwortet, dass einige geschrieben bzw. angeklickt haben, dass es ihnen besser gehen würde, wenn sie nicht Vollzeit arbeiten würden. Bleibt dann nur die Frage, wie weit man mit dem Gehalt runter geht, aber...das ist dann wieder wohnort-etc.-abhängig.
    Geändert von Terese (28.12.2016 um 22:21 Uhr)

  4. #20
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    Zitat Zitat von Terese Beitrag anzeigen
    Würdet ihr denn auf Arbeitsstunden (und damit auch auf Geld) verzichten, damit es Euch besser geht, ihr wieder mehr Zeit für Euch habt?
    Ja, definitiv würde ich das. Wie viel Prozent Reduktion optimal wäre, das müsste ich mit meinem Arbeitgeber aushandeln. 20% weniger Arbeitszeit wäre schon mal eine tolle Verbesserung für mich.

  5. #21
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    Das glaub ich Dir. Ist zwar immer noch die Frage mit der Rente, aber irgendwie lebt man im Hier und Jetzt ja auch noch.

  6. #22
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    Mein Wohlbefinden ist nicht direkt von Erwerbsarbeit abhängig, wohl aber von sinnstiftender Beschäftigung, ob diese nun Erwerbsarbeit ist oder Ehrenamt oder Hausarbeit, Gartenarbeit, Geld bringt oder keines oder oder...

    Daher: 0 Stunden, weil ich das differenziere (wohl gemerkt: Die finanzielle Situation außer acht gelassen). Erwerbsarbeit kann, aber muss keine, sinnstiftende Beschäftigung sein die mein Wohlbefinden steigert. Sie kann auch, muss sie aber nicht, meinem Wohlbefinden entgegen stehen, wenn sie verhindert, dass ich einer sinnstiftenden Beschäftigung nachgehe.
    Wenn Erwerbsarbeit und sinnstiftende Beschäftigung identisch sind, dann würde sich meine Antwort auf 20-30h erhöhen, vielleicht auch auf 40 und mehr.
    *** | ***
    "Who, being loved, is poor?" - Oscar Wilde
    ***

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  8. #23
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    Zitat Zitat von Empty Beitrag anzeigen
    Daher: 0 Stunden, weil ich das differenziere (wohl gemerkt: Die finanzielle Situation außer acht gelassen). Erwerbsarbeit kann, aber muss keine, sinnstiftende Beschäftigung sein die mein Wohlbefinden steigert.
    Genau so sehe ich das auch. Wenn man die finanzielle Situation außer acht lässt (die natürlich erheblich das Wohlbefinden beeinflusst), dann hängt mein Bedürfnis nach "Arbeit" in erster Linie davon ab, wie sinnstiftend und erfüllend ich sie persönlich empfinde. Wäre ich finanziell unabhängig, dann wäre mein Bedürfnis nach meiner jetzigen Erwerbsarbeit bei 0 Stunden, und ich würde sie durch andere, als wesentlich sinnstiftender und erfüllender empfundene Tätigkeiten ersetzen. In diesem Fall könnte mein Engagement auch die 40 Stunden überschreiten, denn wenn mich etwas interessiert, dann kann ich mich da sehr reinknien. Wenn mich allerdings etwas nicht interessiert (so wie bei meinem jetzigen Job), dann bin ich nur schwer zu motivieren.

  9. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei manannan für den sinnvollen Beitrag:

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  10. #24
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    Hallo Therese,

    schönes und interessantes Thema, mit dem man sich sonst nicht so bewusst beschäftigt.

    Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich jahrelang einen schlecht bezahlten Job hatte, der mich aber super glücklich machte. Im Angestelltenverhältnis wohlbemerkt. Dann hatte ich mal in einem Riesenkonzern (18 Niederlassungen allein in Deutschland) einen Job mit einem Hammerverdienst. Ich hab dort wirklich Asche verdient. Aber total unglücklich dort in jeder Hinsicht. Interessant ist zu beobachten, dass der glücklich machende Job viel intensiver im Herz und Kopf bleibt.

    @ Arbeiter: ein Bekannter von mir will mit 40 Jahren nicht mehr arbeiten gehen. Davon ist er total überzeugt und seit Jahren Single. Sicher meinst du sowas in der Art, oder?
    Gott bürdet jedem so viel auf, wie er tragen kann!

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    Hermine (29.12.2016)

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