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Thema: Will aber dar ALLERBESTE sein

  1. #1
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    Standard Will aber dar ALLERBESTE sein

    Hallo,

    auch durch alle Therapien bin ich ein Lebensgefühl nie losgeworden: wenn ich nicht der Allerbeste bin, macht alles keinen Sinn und dann hätte ich es auch genauso gut bleiben lassen können.

    So war ich als Kind schon, und mein Vater war auch schon so. Jetzt kann man natürlich alle Möglichen zusammenhänge der Soziogenetik haarklein auseinandernehmen und durchschauen, ausserdem sehe ich ein das diese Einstellung völliger Schwachsinn ist. Bleibt nur noch ein Problem: so fühle ich

    egal wie gut ich war ich war mit nichts zufrieden. Ich habe eines der schwersten Ingenieursstudiengänge gemacht und hatte natürlich das Gefühl: " jetzt bin ich nur ein Ingenieur"(und das geht mir schon mein Leben lang mit allem so, obwohl ich in den meisten Disziplinen deutlich überdurchschnittlich war) ob ich das Gefühl von Zufriedenheit gehabt hätte wenn ich Superster und Multimillardiär geworden wäre weiss ich nicht. Vermutllich nicht. Ich befürchte eher das ich dann restlos Wahnsinnig geworden wäre warum ich immer noch nicht zufrieden bin und die Normalos hocken da ganz entspannt und sind zufrieden, selbst wenn Sie nix im Hirn haben und nur blöde vor der Glotze hocken. Nenn mich *******earrogant.

    Mein Leben lang beneide ich die meisten anderen Leute, die einigermassen entspannt Ihr Leben leben und damit halbwegs zufrieden sind, auch wenn nichts besonderes dabei heraus kommt. Die fühlen sich gut, nur ich nicht.
    Jetzt kann man natürlich wieder mit Tausend argumenten kommen. auch die anderen fühlen sich nicht immer gut...
    Die Argumente kenn ich nun alle, ändern nur nichts an meinem Gefühl.

    Wie gerne würde ich auch einmal das Gefühl von Zufriedenheit fühlen, ohne mir die Zufriedenheit erst mühsam einreden zu müssen. Ich will es endlich FÜHLEN und nicht nur DENKEN. Ich habe auch keinen Bock mehr auf Tausende von Erkenntnissen: Ich will es FÜHLEN, und nicht ewig mit irgendwelchen Argumenten hantieren, und mir Zusammehänge aus frühester Kindheit etc klarmachen müssen, oder sonst irgendwas.

    Ich habe alle möglichen Therapien gemacht, 6 1/2 Jahre psychoanalyse, war in mehreren Psychosomatischen Kliniken usw..

    Was mich mich am meisten nervt, ist das immer wieder gesagt wird ich müsse meine Gefühle ernst nehmen, damit etwas besser wird, aber mein Gefühl ist eben diese Unzufriedenheit und diese Wut (die muss ich doch dann wohl auch ernst nehmen, oder nicht).
    Dann hiess es , mir fehle die Erfahrung mich als Mensch angenommen zu fühlen. Die Erfahrung habe ich durch die Beziehung zu meiner Freundin und meinen Kumpels längst gemacht, die mich akzepieren trotz meiner Unzufriedenheit und meiner Wut.

    Ein Therapeut meinte mal mein Problem sei mein Anspruchsdenken. Da habe ich versucht alle Ansprüche herunterzuschrauben, aber am Ende holen mich eben wieder meine Gefühle ein: die Unzufriedenheit und die Wut. Ich glaube nicht mehr das man die Gefühle ändern kann indem man anders denkt.

    Aber was wirkt denn da nun ?

    Auch meine WAHREN Gefühle ernst nehmen wirkt nicht, denn die Wut und die unzufriedenheit sind meine WAHREN GEFÜHLE, genau das ist ja das Problem, auch wenn immer wieder so getan wurde, als müsse ich wieder Zugang finden zu meinen wahren Gefühlen, gerade so als wenn ich in Wahrheit anders fühlen würde als ich fühle. So fühle ich, genau das ist das Problem

    Geändert hat das alles nichts.

    Irgendwie funktioniert das alles nicht in dem Sinne, das ich dann anders fühle, trotz aller Erkenntnisse etc.

    Hat jemand von Euch die Erfahrung, wie man am Gefühl etwas ändern kann ?

    Gruß

    OG

  2. #2
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    PS: ich Frage mich gerade ob ich den Beitrag nicht besser in den Bereich Minderwertigkeitsgefühle hätte schreiben sollen.

    Gegebenenfalls den Thread bitte in den anderen Forenbereich verschieben. Entschuldigt bitte meinen Anfängerfehler.

  3. #3
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    Hallo und willkommen im Forum. Bevor ich gleich zitiere, wollte ich noch etwas "Nettes" vorweg schreiben. Ich mache es aber kurz: Krankhaft perfektionistisch, zu ehrgeizig, am Leben vorbei gelebt. Das wäre, was mir jetzt dazu einfällt.

    Zitat Zitat von OperationGrössenwahn Beitrag anzeigen
    Was mich mich am meisten nervt, ist das immer wieder gesagt wird ich müsse meine Gefühle ernst nehmen, damit etwas besser wird, aber mein Gefühl ist eben diese Unzufriedenheit und diese Wut (die muss ich doch dann wohl auch ernst nehmen, oder nicht).
    Unzufriedenheit und Wut sind vielleicht negative Gefühle, aber vielleicht haben sie auch noch eine andere Seite. Wer wird denn wütend? Ich finde, das passt eigentlich fast nur zu Leuten, denen alles nahe geht und die etwas ändern möchten. Ständige Unzufriedenheit? Ist das nicht auch ein Zeichen von Idealismus und Engagement, welche nicht mehr fruchten? Ich kann den Hinweis schon ganz gut nachvollziehen. Bei mir ist das so, dass ich mir plötzlich immer wieder darüber den Kopf zerbrochen hatte, was ich alles hätte tun müssen. Dabei habe ich bereits etwas getan. Es war nicht immer effektiv und ich kam schnell vom Ziel weg, aber ich habe etwas getan. Wenn du lernst, worauf du wütend bist, erkennst du vielleicht die Quelle deines Missmuts. Da du die Quelle zu sein scheinst, denn mit der Umwelt kommst du soweit ja einigermaßen klar, wäre die Bewertung deines Selbsts und Handelns interessant. Oder anders formuliert: Warum genügst du dir selbst nicht? Das führt zum nächsten Punkt:

    Dann hiess es , mir fehle die Erfahrung mich als Mensch angenommen zu fühlen. Die Erfahrung habe ich durch die Beziehung zu meiner Freundin und meinen Kumpels längst gemacht, die mich akzepieren trotz meiner Unzufriedenheit und meiner Wut.
    Wer bedeutet dir denn am meisten? Ist es die Gesellschaft, sind es die Bekannten oder eigentlich doch die Familie? Wem willst du eigentlich etwas beweisen? So wie ich das einschätzen kann, sind deine Freunde nicht an deinen Leistungen interessiert, weil sie dich als Mensch sehen können. Menschen haben Macken und Fehler. Da muss man locker bleiben. Vielleicht hast du das aber zu Hause nicht gehabt, dass man dich als "Mensch" wahrnimmt (kann ich bei Unklarheit gerne nochmal erklären). Wenn dein Vater auch schon so drauf war, hast du das halt gelernt. Dann bist du scheinbar erst ein Mensch, wenn du ein Übermensch geworden bist? Könnte angeboren sein, ist dann aber trotzdem verstärkt worden...? Wie ist denn dein Verhältnis zu deiner Familie heute?

    Ein Therapeut meinte mal mein Problem sei mein Anspruchsdenken. Da habe ich versucht alle Ansprüche herunterzuschrauben, aber am Ende holen mich eben wieder meine Gefühle ein: die Unzufriedenheit und die Wut. Ich glaube nicht mehr das man die Gefühle ändern kann indem man anders denkt.
    Das war doch ganz erfolgreich für den Anfang. Du hast es versucht. Jetzt kannst du weiter üben. Wenn die Gefühle zurükkommen, heißt das doch nur, dass du die Situation besser verstehen lernen kannst. Wenn du merkst, da kommt jetzt wieder der Gedanke x oder das Gefühl y, hast du zumindest schon mal wahrgenommen, wann das auftritt. Dann kommt der Schritt, sich damit kritisch auseinanderzusetzen und sich selbst (unangenehme) Fragen zu stellen. Danach wird es dann hoffentlich leichter und du schaffst es, in der jeweiligen Situation nicht nur wahrzunehmen, sondern alternativ zu reagieren. Das ist, was man in der Verhaltenstherapie lernen soll. In Fällen, wo man zu hohe Erwartungen hat, muss man sich selbst auch mal verzeihen können... -.-'' Ist anstrengend... aber nötig. Das beinhaltet auch, die Gefühle als eigene Gefühle anzunhemen und das nicht als Versagen oder Provokation zu sehen. Warum sollte es eine Schwäche sein, mal eine Zeit lang wegen einem Fehlstart unglücklich zu sein.
    aufwachen, träumerle...!


  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fernsehturm für den sinnvollen Beitrag:

    mops (25.11.2011)

  5. #4
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    Zitat Zitat von Fernsehturm Beitrag anzeigen
    Hallo und willkommen im Forum. Bevor ich gleich zitiere, wollte ich noch etwas "Nettes" vorweg schreiben. Ich mache es aber kurz: Krankhaft perfektionistisch, zu ehrgeizig, am Leben vorbei gelebt. Das wäre, was mir jetzt dazu einfällt.
    das habe ich schon so oft gehört, sowohl von den Normalos als auch von den Therapeuten, das ich es fast schon nicht mehr hören kann.

    Es stimmt aber ich kann daran nichts ändern, obwohl es ich doch einsehe.


    Unzufriedenheit und Wut sind vielleicht negative Gefühle, aber vielleicht haben sie auch noch eine andere Seite. Wer wird denn wütend? Ich finde, das passt eigentlich fast nur zu Leuten, denen alles nahe geht und die etwas ändern möchten. Ständige Unzufriedenheit? Ist das nicht auch ein Zeichen von Idealismus und Engagement, welche nicht mehr fruchten? Ich kann den Hinweis schon ganz gut nachvollziehen. Bei mir ist das so, dass ich mir plötzlich immer wieder darüber den Kopf zerbrochen hatte, was ich alles hätte tun müssen. Dabei habe ich bereits etwas getan. Es war nicht immer effektiv und ich kam schnell vom Ziel weg, aber ich habe etwas getan. Wenn du lernst, worauf du wütend bist, erkennst du vielleicht die Quelle deines Missmuts. Da du die Quelle zu sein scheinst, denn mit der Umwelt kommst du soweit ja einigermaßen klar, wäre die Bewertung deines Selbsts und Handelns interessant. Oder anders formuliert: Warum genügst du dir selbst nicht? Das führt zum nächsten Punkt:
    Auch das stimmt und wurde mir immer wieder gesagt, und warum ich mir alles so zu Herzen nehme, wie sorgsam ich doch mit meiner Katze umgehe, das ich doch ein Naturfreund bin.....
    .... und dann dieser Menschenhass.......dieser Jähzorn, das ich am liebsten alle vergasen würde, und gleichzeitig wäre ich doch am liebsten wie die, dann hätte ich die ganzen Probleme nicht.

    Dann wieder der selbsthass, warum kann ich Depp nicht einfach mal mit etwas zufrieden sein.

    Mit der Umwelt komme ich übrigens überhaupt nicht klar, ich habe mich dann irgendwann berenten lassen, weil ich mit meinem Jähzorn und meinen Brutalen inneren Spannungen immer wieder aufgefallen bin, und die Leute immer wieder den Einduck hatten " mit dieser Persönlichkeit stimmt irgendetwas ganz gehörig nicht". Da kamen immer wieder Fragen ob ich denn eigentlich schon mal beim Psychater war, ob ich Schizo-Irgendwas sei, oder der "Psychotiker", oder der Kollege X hat sich ja auch schon gewundert. Natürlich habe ich immer probiert normal zu wirken und fiel dann damit auf: "das sieht so aus als wenn es normal wirken solle". Irgendwann konnte ich es nicht mehr hören. Ausserdem waren da noch die teilweise brutalen Kopfschmerzen. Da waren übrigens auch immer wieder Anflüge von Grenzpsychose dabei. Leider auch bei meinem Praktikum in einer äusserst renommierten Firma in Frankreich. Die Leute haben das gemerkt obwohl ich mir alle Mühe gegeben habe das zu überspielen. Meine Freundin hat PSychose-Erfahrung. Mit anderen Worten: ich hocke mehr oder weniger mit Klinik-Leuten zusammen.


    Wer bedeutet dir denn am meisten? Ist es die Gesellschaft, sind es die Bekannten oder eigentlich doch die Familie? Wem willst du eigentlich etwas beweisen? So wie ich das einschätzen kann, sind deine Freunde nicht an deinen Leistungen interessiert, weil sie dich als Mensch sehen können. Menschen haben Macken und Fehler. Da muss man locker bleiben.
    Das ist das Problem: ich bin eben nicht locker, obwohl ich versucht habe es zu werden, zum schluss auch mit Alkohol und vielen Zigaretten, was natürlich auch nicht funktioniert. Die Wut kommt immer wieder.
    Was mir am meisten bedeutet weiss ich vor lauter Unzufriedenheit eben leider meistens nicht. Meine Freunde sind übrigens allesamt Therapiefreunde mit ähnlichen Problemen, aber ohne Lösung.


    Vielleicht hast du das aber zu Hause nicht gehabt, dass man dich als "Mensch" wahrnimmt (kann ich bei Unklarheit gerne nochmal erklären). Wenn dein Vater auch schon so drauf war, hast du das halt gelernt. Dann bist du scheinbar erst ein Mensch, wenn du ein Übermensch geworden bist? Könnte angeboren sein, ist dann aber trotzdem verstärkt worden...? Wie ist denn dein Verhältnis zu deiner Familie heute?
    Klar habe ich das zu Hause nicht gehabt, da wurde ich wegen kleinsten Fehlern restlos klein gemacht.
    Mein Verhältnis zu meiner Familie ist Gespalten.


    Das war doch ganz erfolgreich für den Anfang. Du hast es versucht. Jetzt kannst du weiter üben. Wenn die Gefühle zurükkommen, heißt das doch nur, dass du die Situation besser verstehen lernen kannst. Wenn du merkst, da kommt jetzt wieder der Gedanke x oder das Gefühl y, hast du zumindest schon mal wahrgenommen, wann das auftritt. Dann kommt der Schritt, sich damit kritisch auseinanderzusetzen und sich selbst (unangenehme) Fragen zu stellen. Danach wird es dann hoffentlich leichter und du schaffst es, in der jeweiligen Situation nicht nur wahrzunehmen, sondern alternativ zu reagieren. Das ist, was man in der Verhaltenstherapie lernen soll. In Fällen, wo man zu hohe Erwartungen hat, muss man sich selbst auch mal verzeihen können... -.-'' Ist anstrengend... aber nötig. Das beinhaltet auch, die Gefühle als eigene Gefühle anzunhemen und das nicht als Versagen oder Provokation zu sehen. Warum sollte es eine Schwäche sein, mal eine Zeit lang wegen einem Fehlstart unglücklich zu sein.
    Das Gefühl kommt wieder sobald ich aufhöhre mir beim Kettenrauchen Illusionen zu machen das ich mal ein ganz ausgeglichener werde. Dann könnte ich sämtlichen Friede-Freude-Eierkuchen-Clübchen grad wieder die Fresse polieren, weil die so zufreiden sind.

    Alle Versuche die Dingen anders zu sehen fruchten nicht nachhaltig, auch wenn ich noch so sehr versuche mir andere Sichweisen einzuimpfen. Ich kann da nicht über meinen Eigenen Schatten springen.

    Meine Schwester hat übrigens ähnliche Probleme, nur nicht ganz so stark (dürfte am niedrigeren Testosteronspiegel liegen). Aber für eine Frau ist die wirklich brutal hart gegen sich selbst, und konnte auch immer extrem giftig werden (und will so nicht sein). Absolut ätzend.

  6. #5
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    Standard

    PS:

    Mein Vater hat vor über 25 Verhaltenstherapie gemacht, und wirkte damit immer wie ein Laienschauspieler,das hat mich nie überzeugt. So richtig deppig, obwohl er ein ausgesprochen vielseitig begabter Mensch ist. Da haben sich immer alle gewundert warum der so ein Verhalten überhaupt nötig hat (der war sogar in 2 Berufen ganz ordentlich erfogreich, und bei mir dann genauso: "das hast Du doch überhaupt nicht nötig !". Irgendwie dann halt leider eben doch (zum heulen)


    Schon meine Mutter hat immer versucht die fröhliche zu spielen und war ihr Leben lang mit irgendwelchen nervtötenden Symptomen Psychosomatisch. Irgendeinen Käse hatte die immer. So richtig zum reinhauen.
    Wahrscheinlich habe ich Ihre inneren Spannungen schon im Mutterleib verinnerlicht.

    Ob das jemals rausgeht ?
    Geändert von OperationGrössenwahn (14.11.2011 um 10:54 Uhr) Grund: "nicht" vergessen

  7. #6
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    Frage

    Ich gönne dir jetzt mal keine Ruhe, aber das passiert gerade mit vollem Bewusstsein. Hoffe, es klappt, was ich vorhabe...

    Zitat Zitat von OperationGrössenwahn Beitrag anzeigen
    Es stimmt aber ich kann daran nichts ändern, obwohl es ich doch einsehe.
    Übrigens: Pessimist bist du auch noch. ^^

    ...und gleichzeitig wäre ich doch am liebsten wie die, dann hätte ich die ganzen Probleme nicht.
    Denkfehler!!! Zu diesem Thema empfehle ich dir mal das Konzept der Konsumkritik. Da geht es genau um diesen Gedanken und warum Menschen es nicht schaffen, nachhaltig zu wirtschaften.

    Dann wieder der selbsthass, warum kann ich Depp nicht einfach mal mit etwas zufrieden sein.
    Ist wie oben. Grenz dich nicht ab. Es gibt viele Leute, die unzufrieden mit sich sind. Such mal im Internet nach dieser Phrase "zufrieden mit sich selbst sein"!
    Du bist deswegen kein Depp! Ein Depp ist ja zufrieden.
    Warum eigentlich SelbstHASS? Muss es denn gleich Hass sein? Kannst du den Hass relativieren und durch ein weniger starkes Gefühl austauschen?
    Versuch doch mal diesen Satz umzuformulieren!

    Mit der Umwelt komme ich übrigens überhaupt nicht klar, ich habe mich dann irgendwann berenten lassen, weil ich mit meinem Jähzorn und meinen Brutalen inneren Spannungen immer wieder aufgefallen bin, und die Leute immer wieder den Einduck hatten " mit dieser Persönlichkeit stimmt irgendetwas ganz gehörig nicht". Da kamen immer wieder Fragen ob ich denn eigentlich schon mal beim Psychater war, ob ich Schizo-Irgendwas sei, oder der "Psychotiker", oder der Kollege X hat sich ja auch schon gewundert. Natürlich habe ich immer probiert normal zu wirken und fiel dann damit auf: "das sieht so aus als wenn es normal wirken solle". Irgendwann konnte ich es nicht mehr hören. Ausserdem waren da noch die teilweise brutalen Kopfschmerzen. Da waren übrigens auch immer wieder Anflüge von Grenzpsychose dabei. Leider auch bei meinem Praktikum in einer äusserst renommierten Firma in Frankreich. Die Leute haben das gemerkt obwohl ich mir alle Mühe gegeben habe das zu überspielen. Meine Freundin hat PSychose-Erfahrung. Mit anderen Worten: ich hocke mehr oder weniger mit Klinik-Leuten zusammen. Meine Freunde sind übrigens allesamt Therapiefreunde mit ähnlichen Problemen, aber ohne Lösung.
    Schizoid? Das würde mir als erstes einfallen. Schizoide Persönlichkeiten werden als (zu) sensibel beschrieben. Das passt ganz gut bei dir...? Wie alt bist du denn, wenn du bereits in Rente lebst?

    Ja, Authentizität spürt man bei Menschen aus der Umgebung besser als in den Medien. Das Schauspielern liegt den wenigsten und kostet deswegen Energie. Wichtige Energie, die du für etwas anderes gebrauchen könntest. Wenn du wieder mal einen Wutausbruch oder so etwas hast, könntest du daran denken: "Wieso rege ich mich jetzt auf? Ich könnte meine Energie auch sinnvoller nutzen!". So hat das meine Mitbewohnerin gemacht. Sie konnte sehr wütend über etwas werden, aber das kam kaum vor. Das Mädel war so entspannt und happy, dass ich sie nicht mal mehr verabschiedet hatte, so sehr ging mir diese Ausgeglichenheit auf den Keks. Ich brauche Menschen, die konstruktiv sind, aber zu viel Harmonie macht mich auch fertig...

    Nur mit "Psychos" jeglicher Couleur herumhängen ist nicht optimal, würde ich sagen. Wozu auch? Alles wird analysiert, mit irgendwas in Beziehung gesetzt und am Ende ist man wieder erschlagen von den destruktiven Erkenntnissen. Kannst du nicht einen sozialen Neuanfang wagen? Gehe öfter mal aus und komme unter die sogennanten "Normalos". Und Hände weg von Alk und Zigaretten!

    Klar habe ich das zu Hause nicht gehabt, da wurde ich wegen kleinsten Fehlern restlos klein gemacht.
    Mein Verhältnis zu meiner Familie ist Gespalten.
    Daran würde ich arbeiten!!! Hast du mal im Laufe der Zeit widersprochen? Warum bist du mit dir unzufrieden, wenn deine Familie auf dir herumhackt? Was hast DU getan? Konntest du wirklich handeln?

    Das Gefühl kommt wieder sobald ich aufhöhre mir beim Kettenrauchen Illusionen zu machen das ich mal ein ganz ausgeglichener werde. Dann könnte ich sämtlichen Friede-Freude-Eierkuchen-Clübchen grad wieder die Fresse polieren, weil die so zufreiden sind.
    Wie kommt man auf diese fatale Idee, Rauchen würde locker machen. Ich finde Raucher äußerst dämlich. Tut mir leid, aber ich erkenne den Sinn nicht. "Es schmeckt gut."??? Machst du Sport? Wäre körperlich, geistig und psychisch hilfreicher. Bei viel Bewegung werden Stoffe ausgeschüttet, die man als "Glückshormone" kennt.
    Das ganze kommt also hoch, wenn du auf bestimmte Personen triffst, richtig? Erkennst du diese Leute an einem bestimmten äußerlichen Merkmal? Wie gehst du ansonsten mit ihnen um? Warum bist du dann neidisch und versuchst dich, auf dich selbst zu konzentrieren und deine Energie zu sparen?

    Alle Versuche die Dingen anders zu sehen fruchten nicht nachhaltig, auch wenn ich noch so sehr versuche mir andere Sichweisen einzuimpfen. Ich kann da nicht über meinen Eigenen Schatten springen.
    Hast aufgegeben, was? Macht dein Leben aber unerträglich. Vor allem, wenn sagt: "kann ich sowieso nicht...". Kannst du dir mal vorstellen, wie du als kleines Kind wärst? Wie würdest du mit dir dann umgehen? Abhauen ist dann nicht. Du musst dich ansehen und eine Lösung finden, denn du bist traurig und wütend. Also, wie beruhigst du dich jetzt selbst?

    Aber für eine Frau ist die wirklich brutal hart gegen sich selbst, und konnte auch immer extrem giftig werden (und will so nicht sein). Absolut ätzend.
    Na, das ist doch super. Eine Leidensgenossin aus der ersten Reihe. Was dich an ihr stört, müsstest du ja auch bei dir finden. Warum ist sie so giftig? Vor allem so extrem? Warum ist sie hart gegen sich selbst? Warum ist das alles so ätzend?

    Entschuldige die nervenden Fragen, aber das hat Sinn.
    aufwachen, träumerle...!


  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fernsehturm für den sinnvollen Beitrag:

    mops (25.11.2011)

  9. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von Fernsehturm Beitrag anzeigen
    Ich gönne dir jetzt mal keine Ruhe, aber das passiert gerade mit vollem Bewusstsein. Hoffe, es klappt, was ich vorhabe...


    Übrigens: Pessimist bist du auch noch. ^^
    ich rede aus Erfahrung.


    Denkfehler!!! Zu diesem Thema empfehle ich dir mal das Konzept der Konsumkritik. Da geht es genau um diesen Gedanken und warum Menschen es nicht schaffen, nachhaltig zu wirtschaften.
    Stimmt. Und trotzdem machen die sich keinen Kopf (die staatsschulden müssen dann diejenige zurückbezahlen, die Ihre Hausaufgaben gemacht haben, aber das juckt die ZufriedenPeters ja nicht)


    Du bist deswegen kein Depp! Ein Depp ist ja zufrieden.
    es gibt aber auch gescheidet Leute, die zufrieden sind


    Warum eigentlich SelbstHASS? Muss es denn gleich Hass sein? Kannst du den Hass relativieren und durch ein weniger starkes Gefühl austauschen?
    Versuch doch mal diesen Satz umzuformulieren!
    Klappt nicht

    Schizoid? Das würde mir als erstes einfallen. Schizoide Persönlichkeiten werden als (zu) sensibel beschrieben. Das passt ganz gut bei dir...? Wie alt bist du denn, wenn du bereits in Rente lebst?
    Ich habe bereits mehrere Diagnosen: Schizotype Störung, Borderline, Bordelinepersönlichkeitsstruktur, Schizophrenia simplex, Depressive Neurose, blande Psychose, ADHS, kombinierte Persönlichkeitsstörung.
    Ich bin 39 und berentet wegen Persönlichkeitsstörung und Depressionen.
    Ich hatte die Schnautze voll, bin so aber auch grottenunzufrieden, und lauf unruhig hin und her, und bewege mich zwischen Frustration und agression und habe das Gefühl wieder was anfangen zu müssen, weil rumgehocke und blöde Selbstfindungs-Flöhe die mir Therapeuten ins Hirn gestzt haben nicht fruchten.


    Ja, Authentizität spürt man bei Menschen aus der Umgebung besser als in den Medien. Das Schauspielern liegt den wenigsten und kostet deswegen Energie. Wichtige Energie, die du für etwas anderes gebrauchen könntest. Wenn du wieder mal einen Wutausbruch oder so etwas hast, könntest du daran denken: "Wieso rege ich mich jetzt auf? Ich könnte meine Energie auch sinnvoller nutzen!". So hat das meine Mitbewohnerin gemacht. Sie konnte sehr wütend über etwas werden, aber das kam kaum vor. Das Mädel war so entspannt und happy, dass ich sie nicht mal mehr verabschiedet hatte, so sehr ging mir diese Ausgeglichenheit auf den Keks. Ich brauche Menschen, die konstruktiv sind, aber zu viel Harmonie macht mich auch fertig...
    Solche Phrasen fruchten bei mir nicht, hab ich alles probiert. Dann muss ich eben wieder permanet aufpassen, weil ich eben in Wahrheit so gar nicht fühle.

    Nur mit "Psychos" jeglicher Couleur herumhängen ist nicht optimal, würde ich sagen. Wozu auch? Alles wird analysiert, mit irgendwas in Beziehung gesetzt und am Ende ist man wieder erschlagen von den destruktiven Erkenntnissen. Kannst du nicht einen sozialen Neuanfang wagen? Gehe öfter mal aus und komme unter die sogennanten "Normalos". Und Hände weg von Alk und Zigaretten!
    Stimmt, nervt mich mittlerweile auch total, weil da überhaupt nix bei rauskommt. Ich dacht irgendwann kommt man dann auf die Lösung


    Daran würde ich arbeiten!!! Hast du mal im Laufe der Zeit widersprochen? Warum bist du mit dir unzufrieden, wenn deine Familie auf dir herumhackt? Was hast DU getan? Konntest du wirklich handeln?
    Klar habe ich rebelliert das wir uns zu Hause schier die Schädel eingeschlagen haben, und war am Ende doch genauso.

    Wie kommt man auf diese fatale Idee, Rauchen würde locker machen. Ich finde Raucher äußerst dämlich. Tut mir leid, aber ich erkenne den Sinn nicht. "Es schmeckt gut."??? Machst du Sport? Wäre körperlich, geistig und psychisch hilfreicher. Bei viel Bewegung werden Stoffe ausgeschüttet, die man als "Glückshormone" kennt.
    Ich habe zuächst seit der Grundschule ziemlich viel Sport gemacht, Leichtatlethik, Judo, Tennis, Segeln, Kraftsport (jahrelang 5-6 mal die Woche), laufen Radfahren, und habe dann mit 25 zunächst mit 10 Zigaretten angefangen. mit 28 hatte ich dann keinen bock mehr auf Sport und gesunde Ernährung, und fing an nach und nach die Entspannung zu suchen, mitt allen Mitteln, aber letztlich ohne Erfolg. Seit letztem Jahr mache ich wieder gemässtigten Sport. Walking zwischen 3 und 15 Km, oder kleinere Radtouren von 15-50 km


    Das ganze kommt also hoch, wenn du auf bestimmte Personen triffst, richtig? Erkennst du diese Leute an einem bestimmten äußerlichen Merkmal? Wie gehst du ansonsten mit ihnen um? Warum bist du dann neidisch und versuchst dich, auf dich selbst zu konzentrieren und deine Energie zu sparen?
    Es ist meine innere unzufriedenheit, und kommt nicht durch bestimmte Personen, ausser das mir Leute die zufrieden sind obwohl nix Hirn haben granatenmässig auf den Keks gehen.


    Hast aufgegeben, was? Macht dein Leben aber unerträglich. Vor allem, wenn sagt: "kann ich sowieso nicht...". Kannst du dir mal vorstellen, wie du als kleines Kind wärst? Wie würdest du mit dir dann umgehen? Abhauen ist dann nicht. Du musst dich ansehen und eine Lösung finden, denn du bist traurig und wütend. Also, wie beruhigst du dich jetzt selbst?

    Ja ich habe resigniert. Als Kind habe ich wütend meine Sachen durch die Gegend geschmissen, und so sage ich mir Heute noch " Reg Dich ab Du depp", weil nur das funktioniert. Mit das "innere Kind in den Arm" nehmen komme ich nicht weiter, denn das innere Kind will der Allerbeste sein, und nicht in den Arm genommen werden, das innere Kind will es einen feuchten Kehricht nötig haben in den Arm genommen zu werden. Zumindest kocht die Suppe immer wieder hoch, auch wenn mich meine Freundin natürlich immer wieder umarmt.

    Natürlich soll sich das innere Kind mit einer Umarmung zufrieden geben : will es aber nicht ! Das Kind will der Allergrösste sein, genau wie der Vati, und brüllt deshalb: und jetzt halt endlich die Fresse !.

    Na, das ist doch super. Eine Leidensgenossin aus der ersten Reihe. Was dich an ihr stört, müsstest du ja auch bei dir finden. Warum ist sie so giftig? Vor allem so extrem? Warum ist sie hart gegen sich selbst? Warum ist das alles so ätzend?
    Klar bin ich genauso. Ätzend ? Weil wir unter unserer eigenen Wut leiden, und lieber ausgeglichen wären, statt Launen zu haben, die für uns Selbst und für die Umwelt extrem unangenehm sind.

    Entschuldige die nervenden Fragen, aber das hat Sinn.

  10. #8
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    Standard

    ADHS macht ein bisschen Sinn, finde ich. Ich lese immer wieder etwas Impulsives heraus und obwohl ich das selbst kenne, geht es mir auch auf den Keks. Im Prinzip geht es bei dir ja darum, den Druck umzuleiten und nicht gleich herauszulassen bzw. den Dampf schrittweise abzulassen. Sport finde ich gut. Meine Brüder waren immer nur erträglich, wenn sie ausgepowert vom Training kamen. Ohne gab es nur Knatsch und sie kamen auf echt miese Ideen... -.- Hat denn die bewusste Ernährung etwas gebracht? Welche Entspannungsverfahren hast du ausprobiert? Ich sitze seit ein paar Monaten zu Hause und werde langsam ruhiger. Ich mache nichts und es tut mir gut.

    ...ich rede aus Erfahrung.
    Ja und weiter? Ich nicht oder was? Klar bist du ein Stückl älter und so, aber viel weiser biste scheinbar auch nicht.

    Wer sagt dir denn, dass die anderen sich keinen Kopf machen und totale Zufriedenheit finden können, selbst wenn Dinge passieren, die sie normalerweise nicht gut heißen können? Wer sagt dir, dass die Dinge sich nicht ändern können, selbst nach vielen Jahren?
    Es gibt Grenzen, die man kennen lernen muss. Vielleicht haben sie ihre Grenzen bisher besser erfahren, weil sie nicht so viel gefordert wurden wie du...?

    Zitat:
    Warum eigentlich SelbstHASS? Muss es denn gleich Hass sein? Kannst du den Hass relativieren und durch ein weniger starkes Gefühl austauschen?
    Versuch doch mal diesen Satz umzuformulieren!


    Klappt nicht
    Dann versuche es nochmal, nachdem du herausgefunden hast, was dir das ganze erleichtern könnte. Wie wäre es denn, wenn du bestimmte Sachen visualisierst. Aufschreiben kann ganz praktisch sein. Dann hast du alles auf einem Papier gesammelt und musst nicht immer mühsam im Kopf kramenSo hast du den ganzen Wust etwas übersichtlicher in komprimierter Form.

    Ich ... bewege mich zwischen Frustration und agression und habe das Gefühl wieder was anfangen zu müssen, weil rumgehocke und blöde Selbstfindungs-Flöhe die mir Therapeuten ins Hirn gestzt haben nicht fruchten.
    Okay, also du willst a. etwas tun und hast noch Ziele im Leben, b. weißt, dass du blockiert bist (Frust) und c. du dich nicht im Geringsten mit dem anfreunden kannst, was dir ausgebildete Therapeuten raten. Zumindest bildest du dir eine eigene Meinung.
    Welche Ziele hast du? Was möchtest du machen, damit du dich sinnvoll beschäftigen kannst und endlich mal zur Ruhe kommst?
    Scheiterst du allein an den hohen Erwartungen/Ansprüchen? Oder gibt es da noch etwas, was eine Rolle spielen könnte? Macht es dir denn etwas aus, wenn du kritisiert wirst? Kannst du dich für andere und mit anderen über Leistungen freuen?
    Wer kam auf die Idee zum Therapeuten zu gehen? Bringt dir dann eigentlich das Forum irgendwas oder sind das dann auch bloß fremde Einwirkungen, mit denen du dich nicht identifizieren kannst?

    Klar habe ich rebelliert das wir uns zu Hause schier die Schädel eingeschlagen haben, und war am Ende doch genauso.
    Und heute? Ich will dich nicht auf dumme Gedanken bringen, aber hast du dich mal... revanchiert, ausgesprochen, ein ernstes Wörtchen mit deinen Alten geredet? Falls nicht, was hinert dich daran? Sage nicht wieder, bringt eh nix!

    ...ausser das mir Leute die zufrieden sind obwohl nix Hirn haben granatenmässig auf den Keks gehen.
    Dieser Neid zerfrisst dich. Hiflreich wäre, wenn du deine Scheu ablegst und diese Typen mal kennen lernst, mit dem "Feind" auf Tuchfühlung gehst und die Erfolgsstrategie ausspionierst. Aber das ist wohl utopisch.

    Als Kind habe ich wütend meine Sachen durch die Gegend geschmissen, und so sage ich mir Heute noch " Reg Dich ab Du depp", weil nur das funktioniert.
    Aha. Also geht da was? Vielleicht reicht "Reg dich ab [+ überflüssiger Rest]" nicht aus. Das ist aggressiv und appelativ. Wenn jemand wütend ist, dann spreche ich mit ihm doch nciht wie ein Polizist. Der hat seine Gründe und weiß in der Situation nicht weiter. Da, wo ich herkomme, löst man körperliche Streitigkeiten (auch bei Waffeneinsatz) durch das Holen der besten Freunde oder Familienmitglieder. Das funktioniert meistens, einfach nur indem sie höflich bleiben und keine Befehle geben. In so einer Situation helfen noch mehr Emotionen nicht weiter, also muss der Verstand her. Wenn du dich aber ständig selbst beschimpfst, heizt du die Emos noch mehr auf. Wie wäre es, wenn du ganz allgemeine Fragen stellst wie "Was ist los?", "was ist passiert?", "warum geht es dir gerade nicht gut?", usw.?

    ...denn das innere Kind will ... nicht in den Arm genommen werden... Natürlich soll sich das innere Kind mit einer Umarmung zufrieden geben... Das Kind ... brüllt deshalb: und jetzt halt endlich die Fresse! ...
    ...weil wir unter unserer eigenen Wut leiden, und lieber ausgeglichen wären, statt Launen zu haben, die für uns Selbst und für die Umwelt extrem unangenehm sind.
    Passen nicht zusammen, die beiden Aussagen. Der beste zu sein, dieser Gedanke kommt nicht einfach so aus einem heraus. Du erwartest etwas dafür, könnte das Kind nicht etwas von dir erwarten, wenn es ständig der beste sein möchte. Was bringt es einem Kind, sich so sehr hineinzusteigern, dass es mal nicht auf dem ersten Platz ist? Wie kann es sein, dass dem Kind eine Umarmung egal ist? Ist das für Kinder natürlich? Brauchen sie nicht den Schutz der Erwachsenen? Auch wenn sie sehr eigenständig sind. Vor allem, wenn sie doch darunter leiden...? Wenn es so extreme Launen hat und vom Fresse halten spricht und merkt, wie unangenehm das für alle Beteiligten ist, kann es nicht einfach sein, dass es Angst davor hat, Gefühle zu zeigen? Weil es ja glaubt, es müsste das allerbeste und härteste Kind sein?
    Warum seid ihr so hart gegen euch selbst?
    aufwachen, träumerle...!


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